Fußball

Guardiolas Schlüssel zu CL-Sieg? Der nächste Angriff auf Messi steht fest

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Die Luft scheint raus zwischen Messi und Barcelona.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Zweimal schon hat Pep Guardiola die Champions League gewonnen, allerdings nicht mit Manchester City. Um die Engländer dorthin zu bringen, verlängert der Trainer seinen Vertrag - und befeuert damit die Spekulationen, eine Wiedervereinigung mit einer Barça-Ikone stünde kurz bevor.

"Jetzt lasst uns Messi holen", titelte der "Daily Express", der "Daily Mirror" forderte: "Holt Messi", und die "Times" schrieb: Manchester City plant ein neues "Angebot für Messi". Auf der Insel sehnen sie die Wiedervereinigung des Dreamteams Lionel Messi und Pep Guardiola mehr denn je herbei, nachdem der Starmanager bei den Citizens seinen Vertrag bis 2023 verlängert hat. Und Guardiola danach davon sprach, die "unerledigten Aufgaben" lösen zu wollen.

Lionel Messi und Josep Guardiola - dieses Duo weckt Erinnerungen und in Manchester Sehnsüchte. Es steht für Zauber-Fußball und Pokale, Pokale, Pokale. City sei nun "fest entschlossen", den Argentinier vom FC Barcelona zu holen, schreibt der "Mirror", bei dem Topklub aus der Premier League glaube man fest daran, dass der 33-Jährige das letzte Puzzleteil ist, um endlich "Ruhm in der Champions League" zu erlangen. Denn der Titel in der Königsklasse fehlt Guardiola, der 2016 aus München nach Manchester übergesiedelt war, in seiner Trophäensammlung mit den Skyblues noch. Doch das soll sich ändern. Mit Messi.

In Barcelona prägten Guardiola und Messi eine Ära, zwischen 2008 und 2012 holten sie gemeinsam 14 Titel, darunter zweimal den riesigen Henkelpott in der Champions League. Guardiola wartet nun schon seit 2011 darauf, diesen Pokal wieder in den Händen zu halten, Messi seit 2015. Zusammen sollen sie zurück auf Europas Fußball-Thron. So der Plan in Manchester. Schon im Sommer hatte Messi Barcelona verlassen wollen, City galt damals bereits als Favorit auf eine Verpflichtung.

Glücklich ist Messi nicht

Messi blieb nach einem turbulenten Hickhack dann doch, auch um einen Rechtsstreit mit dem Klub zu vermeiden, der ihn groß gemacht hatte. Nun läuft sein Vertrag im Sommer aus, ab Januar darf Messi ohne Barças Zustimmung mit anderen Klubs verhandeln. Und dass Messi weiterhin nicht glücklich ist in Barcelona, machte er gerade erst wieder deutlich.

"Ich habe es langsam satt, bei allem immer das Problem im Klub zu sein", sagte Messi, nachdem er von zwei WM-Qualifikationsspielen mit der argentinischen Nationalelf in Südamerika wieder in Barcelona gelandet war. Machtkämpfe im Verein, Streitereien und Eifersüchteleien in der Mannschaft setzen ihm offenbar zu. "Messi explodiert", schrieb "Mundo Deportivo".

Er habe "immer noch die Energie, ich habe den Wunsch", Trainer zu sein und eine "große Mannschaft" zu formen, sagte Guardiola, der dank seines neuen Vertrages pro Jahr gut 22 Millionen Euro verdienen soll. Es gehe um noch "mehr Titel" in den nächsten Jahren. Vielleicht dann ja wieder mit seinem Musterschüler Messi auf dem Platz.

Quelle: ntv.de, Kristof Stühm, sid