Fußball

DFB-Team, Löw und Hoeneß Ein euphorischer Rundumschlag von Matthäus

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Grüße!

(Foto: imago images / Matthias Rietschel)

Lothar Matthäus ist begeistert. Der Rekordnationalspieler ist angetan von den Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft gegen Island und Rumänien. Auch der scheidende Bundestrainer Joachim Löw gefällt ihm - ebenso wie das Experten-Debüt von Uli Hoeneß.

Deutschlands Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist von den bisherigen Leistungen des DFB-Teams in der WM-Qualifikation begeistert. "Mir hat an den beiden Auftritten in den letzten Tagen so ziemlich alles gefallen. Es war deutlich zu erkennen, dass auf fast allen Gebieten Ruhe und damit Qualität eingekehrt ist. Das Team hat spielerisch überzeugt", schrieb Matthäus in seiner Kolumne für skysport.de.

Deutschland startete mit Siegen gegen Island (3:0) und in Rumänien (1:0) in den Kampf um die Tickets für die WM 2022 in Katar, die Partien waren zugleich die ersten Spiele nach Joachim Löws Rücktrittsankündigung. Der Bundestrainer wirke "viel aufgeräumter an der Seitenlinie. Er scheint mit sich im Reinen zu sein. Der Entschluss hat ihm gut getan", analysierte Matthäus, der sich selbst zuletzt durchaus offen für das Amt des Bundestrainers zeigte.

Mit Blick auf die WM liege die "größte Herausforderung (...) nach wie vor in der Außenverteidigung". Auf der rechten Seite sei, ähnlich wie Philipp Lahm beim WM-Titel 2014, der eigentliche Mittelfeldspieler Joshua Kimmich eine Option, für Matthäus aber nicht mehr als das. Zwar verkörpere Bayern-Profi Kimmich dort "ebenfalls Weltklasse": "Aber in der Zentrale ist er von niemanden zu ersetzen. Er ist die einzig wirkliche Sechs", schrieb der 60-Jährige. "Es gibt als Taktgeber keine Alternative zu Kimmich."

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Der Weltmeister von 1990 zollte auch Uli Hoeneß für dessen Debüt als TV-Experte bei RTL großen Respekt. "Er hat das klasse gemacht. Fachlich und inhaltlich fand ich die Auftritte top", schrieb Matthäus und ergänzte: "Er darf gerne als Experte wiederkommen." Und womöglich bewertet Hoeneß dann ja auch die Arbeit eines Bundestrainers Matthäus. Für den 60-Jährigen gab es zuletzt reichlich Lobbyarbeit. Auch Hoeneß hatte gesagt, dass er sich den Rekordnationalspieler durchaus als Chef des DFB-Teams vorstellen könne.

Quelle: ntv.de, tno/sid

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