Fußball

Heiß diskutierte Personalie FC Bayern dementiert Sané-Durchbruch

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Noch ist unklar, wo Leroy Sané ab der kommenden Saison jubelt.

(Foto: imago images / HJS)

Seit Wochen wirbt Fußball-Bundesligist FC Bayern München um Leroy Sané. Medien berichten, der Transfer des Nationalspielers stehe kurz vor dem Abschluss. Doch der Fußball-Klub dementiert.

Der FC Bayern München hat Medienberichte dementiert, nach denen sich der Wunschspieler Leroy Sané für einen Wechsel zum deutschen Fußball-Rekordmeister entschieden hätte. Diese Meldungen "entsprechen nicht der Wahrheit", teilte der Klub mit.

Zuvor hatten "Bild"-Zeitung und "Kicker" ohne Angaben von Quellen berichtet, Sané sei bereit, Manchester City zu verlassen und in die Bundesliga zurückzukehren. In Manchester hatten Trainer Pep Guardiola und die übrigen Verantwortlichen Sané zu Verstehen gegeben, dass er entweder seinen bis 2021 gültigen Vertrag verlängern oder den Klub in diesem Sommer verlassen solle, wie "Bild" berichtet. 2016 war der damals 20-Jährige für rund 50 Millionen vom FC Schalke 04 auf die Insel gewechselt.

Die Personalie Sané wird seit Wochen heiß diskutiert. Jüngst hatte FCB-Vorstandschef Karl Heinz Rummenigge Trainer Niko Kovac öffentlich gerüffelt, weil dieser sich zuversichtlich über einen möglichen Sané-Wechsel geäußert hatte. "Mir haben seine Aussagen nicht gefallen. Wir haben ein gutes Verhältnis zu Manchester City mit unserem ehemaligen Trainer Pep Guardiola, und Sané steht dort noch unter Vertrag. Weder optimistische noch pessimistische Aussagen helfen uns da", sagte Rummenigge im ZDF.

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Leroy Sané trug zehn Treffer zur Meisterschaft von ManCity bei.

(Foto: imago/Focus Images)

Kovac hatte am Wochenende über Sané gesagt, er "gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können". Später ruderte er im ZDF zurück: "Ich habe mit Pep Guardiola telefoniert und mich bei ihm entschuldigt, weil ich wohl zu offensiv war. Dafür entschuldige ich mich auch bei meinem Klub, ich werde mich in Zukunft zurückhalten."

Nach den Abgängen der beiden Offensivstars Franck Ribery (noch ohne Verein) und Arjen Robben (Karriereende) suchen die Bayern nach Verstärkung. Serge Gnabry (muskuläre Probleme) und Kingsley Coman (schwere Knieprellung) sind nach den beiden Spielen im Audi Cup bereits angeschlagen. "Wir wissen auch, dass uns in der jetzigen Situation nicht allzu viel passieren darf", sagte Kovac.

Quelle: ntv.de, ter/sid

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