Fußball

The Sacked One FC Chelsea entlässt Trainer Mourinho

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Das war's: José Mourinho, ehemaliger Trainer des Fc Chelsea.

(Foto: REUTERS)

Er fleht, er bettelt, er schimpft - und nun ist José Mourinho seinen Job los. Der FC Chelsea feuert seinen Trainer. Platz 16 in der englischen Premier League ist dann doch zu wenig. Als Nachfolger sind die üblichen Verdächtigen im Gespräch - auch Josep Guardiola.

Der FC Chelsea hat José Mourinho entlassen. Wie der Klub mitteilt, trennt sich der auf Platz 16 der Tabelle abgestürzte englische Fußballmeister mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer. Der 52-Jährige war seit Juni 2013 bei den Blues, zum zweiten Mal in seiner Karriere. Der Vertrag des Portugiesen, im August dieses Jahres unterzeichnet, lief noch bis 2019.

Chelsea liegt nach 16 Spieltagen in der Premier League mit 15 Punkten und vier Siegen nur einen Punkt vor den Abstiegsplätzen. Mourinhos jüngste Niederlage datiert vom Montag: Da gab es für die Blues ein 1:2 beim Überraschungstabellenführer Leicester City - der 20 Zähler mehr als Chelsea auf dem Konto hat. Danach hatte der Portugiese gesagt: "Ich will unbedingt bleiben. Ich hoffe, dass der Vorstand und Mister Abramowitsch auch wollen, dass ich bleibe."

Sie wollten es nicht, und der Klub lässt sich die Trennung von seinem Trainer eine stattliche Summe kosten. Englische Medien spekulieren, dass Mourinho mehr als 40 Millionen Pfund - das sind etwa 55  Millionen Euro - kassieren wird. Nun ist auf einmal von einer "einvernehmlichen Trennung" die Rede. In einem kurzen Statement dankte der Klub Mourinho für dessen "immensen Beitrag". Und: "José und die Vereinsführung sind sich einig, dass die Resultate  nicht gut genug sind. Wir sind der Auffassung, eine Trennung ist das Beste für beide Seiten."

Nach insgesamt fünf Jahren beim FC Chelsea ist für "The Special One" zum zweiten Mal Schluss. Im September 2007 hatte er nach Meinungsverschiedenheiten mit dem russischen Milliardär und allmächtigen Klubboss Roman Abramowitsch schon einmal gehen müssen - damals nach sechs Titeln in drei Jahren. Wie dem auch sei: Die Schuld für die schlechten Leistungen in dieser Saison hatte Mourinho stets bei seinen Spielern gesucht - und seiner Meinung nach auch gefunden. "Ich wurde um meine Arbeit betrogen. Aktuell dürfen sie sich nicht wie Superstars fühlen." Als seine Nachfolger sind laut BBC angeblich Josep Guardiola vom FC Bayern, der derzeit vereinslose Guus Hiddink, Brendan Rodgers, ehemaliger Trainer des FC Liverpool, und Juande Ramos von Dnipro Dnipropetrowsk im Gespräch.

Quelle: ntv.de, sgi

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