Fußball

Heynckes adelt Nachfolger Flick ist "der ideale Trainer" für FC Bayern

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Hansi Flick wird von der Übergangs- zur Dauerlösung beim FC Bayern.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Mitten in der Saisonunterbrechung wegen der Coronavirus-Pandemie verlängert der FC Bayern den Vertrag mit seinem Cheftrainer Hansi Flick. Der deutsche Fußball-Rekordmeister erhält für diese Entscheidung viel Lob. Allen voran von einer Münchner Trainer-Ikone.

Triple-Coach Jupp Heynckes hat den FC Bayern München für die Weiterbeschäftigung von Hansi Flick als Cheftrainer gelobt. "Es ist vonseiten des FCB eine kluge Entscheidung, Hansi Flick als Cheftrainer zu verpflichten", sagte der frühere Coach der Münchner. "Er ist für mich der ideale Trainer, weil er in der Vergangenheit in den verschiedenen Positionen im Fußball bereits große Erfahrungen gesammelt hat", erklärte der 74-jährige Heynckes, der mit den Münchnern 2013 das historische Triple gewonnen hat, also die Titel in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League.

Die Bayern hätten in den letzten Monaten einen attraktiven und erfolgreichen Fußball gezeigt, meinte Heynckes und lobte dafür wiederum Flick: "Seine Qualitäten sind Fachkompetenz, Menschenführung in allen Bereichen, Seriosität, Solidität und eine ausgezeichnete Präsentation in der Öffentlichkeit."

Heynckes hatte Bayern beraten

Mitten im unterbrochenen Spielbetrieb wegen der Corona-Pandemie hatte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitag die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem 55 Jahre alten Flick bis zum 30. Juni 2023 bekannt gegeben. "Ich wünsche ihm und dem FCB in allen drei Wettbewerben den größten Erfolg", erklärte Heynckes.

Der ehemalige Bayern-Coach hatte bei der Personalie eine beratende Rolle gespielt. Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge berichtete von einigen Telefonaten mit Heynckes. "Aus Jupps Sicht passt Hansi perfekt zum FC Bayern", sagte Rummenigge der "Bild"-Zeitung. Ihn selbst erinnere Flick durchaus an Heynckes: "Besonders dieser empathische Umgang mit der Mannschaft zeichnet beide aus."

Quelle: ntv.de, ara/dpa