Fußball

Berlusconi hat einen Plan Geht der AC Mailand an die Börse?

Der AC Mailand ist in der italienischen Serie A derzeit nur Mittelmaß. Das gefällt Klubeigner Silvio Berlusconi gar nicht. Er will nun das Image seine Rossoneri aufpolieren. Angedacht ist ein Gang des Klubs auf das glatte Börsenparkett.

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Silvio Berlusconi ist seit 1986 Besitzer des AC Mailand.

(Foto: dpa)

Mit neuen Börsen-Millionen will Silvio Berlusconi seinem Fußball-Nobelklub AC Mailand zu altem Glanz verhelfen. Informationen der "Gazzetta dello Sport" zufolge plant Italiens ehemaliger Ministerpräsident einen Börsengang des früheren Champions-League-Siegers.

Berlusconis Geschäftspartner Tarak Ben Ammar bestätigte dem Blatt gegenüber Gespräche des Klub-Bosses mit mehreren Banken über eine Ausgabe von Aktien des derzeitigen Tabellenachten der Serie A. Demnach soll die Notierung von Milan-Anteilen auch auf Finanzplätzen wie Hongkong, Singapur und Dubai ein Thema sein, um die Rossoneri auch in Asien als Marke populärer zu machen.

Zum erhofften Umfang der Kapitalisierung machte die Zeitung keine Angaben. Berlusconi ist seit 1986 Besitzer des lombardischen Traditionsklubs. Durch seine Mittel avancierte Milan schon Ende der 1980er Jahre zur Nummer eins in Europa.

Mittlerweile jedoch ist der Klub auch im Zuge der allgemeinen Finanzprobleme in der einstigen Top-Liga im Mittelmaß versunken. Mailands jüngster Meister-Titel datiert von 2011, der siebte und bislang letzte Triumph in der Champions League des AC liegt bereits acht Jahre zurück.

Quelle: ntv.de, wne/sid

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