Fußball

Pauli entscheidet Drama für sich HSV überholt Schalke ganz gemütlich

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Bakery Jatta (Mitte) erzielte das 2:0 für den HSV.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Mit einem locker-dominanten Auftritt robbt sich der Hamburger SV an die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga heran. Nur ganz am Ende bekommen die Hanseaten gegen Ingolstadt leichte Probleme. Anders sieht das beim Spitzenreiter St. Pauli aus, der für den Sieg in Nürnberg mächtig kämpfen muss.

Hamburger SV - FC Ingolstadt 04 3:0 (2:0)

Der Hamburger SV hält in der 2. Fußball-Bundesliga weiterhin Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. Die Hanseaten blieben beim ungefährdeten 3:0 (2:0) gegen Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt im zwölften Spiel in Folge ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Andre Schubert hingegen verliert im Kampf um den Klassenerhalt immer mehr an Boden.

Vor 19.937 Zuschauern im Volksparkstadion brachte Faride Alidou (13.) die Platzherren in Führung, per Kopfball erhöhte Bakery Jatta (39.). Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte der HSV schon in der ersten Halbzeit deutlicher führen können. Den Schlusspunkt setzte Manuel Wintzheimer (89.).

Nach dem Seitenwechsel beherrschten die Norddeutschen weiterhin das Spielgeschehen. Die Gäste kamen nur zu wenigen zaghaften Entlastungsangriffen, die zumeist schon weit vor dem HSV-Strafraum gestoppt wurden. Es dauerte bis zur 69. Minute, ehe Hamburgs Torhüter Mark Johansson bei einem Schuss von Christian Gebauer erstmals ernsthaft geprüft wurde.

1. FC Nürnberg - FC St. Pauli 2:3 (1:2)

Ohne den positiv auf das Coronavirus getesteten Trainer Timo Schultz hat FC St. Pauli die Tabellenführung vom SV Darmstadt 98 zurückerobert. Die Hamburger gewann das Topspiel beim 1. FC Nürnberg mit 3:2 (2:1).

Die Millerntor-Elf stellte schon in der Anfangsphase die Weichen auf Sieg. Guido Burgstaller (3.) und Leart Paqarada (10.) sorgten für einen beruhigenden 2:0-Vorsprung der Hanseaten. Der Club schlug durch einen fulminanten 25-m-Schuss von Johannes Geis (21.) zurück. Adam Dzwigala (64.) erhöhte in der zweiten Hälfte für die Gäste, Manuel Schäffler (72.) gelang der nochmalige Anschlusstreffer. Es war der dritte Auswärtssieg für die Hamburger in dieser Saison, die vor allem in Heimspielen ihre Punkte gesammelt hatten.

Schultz war nicht mit der Mannschaft nach Nürnberg gereist und hatte sich stattdessen in Hamburg in häusliche Quarantäne begeben. Vertreten wurde er von seinem Assistenten Loic Fave. Der Blitzstart bedeutete einen Schock für die Nürnberger, die sich vom raschen 0:1-Rückstand nicht so schnell erholten. So legten die Gäste kurze Zeit später nach.

In der 14. Minute hatte der Club gleich dreimal die Chance zum Anschlusstor, doch Torhüter Nikola Vasilj reagierte glänzend und verhinderte das vorzeitige Anschlusstor des FCN. In der 26. Minute parierte Club-Keeper Christian Mathenia nach einem noch abgefälschten Schuss von Burgstaller mit einem Reflex stark und verhinderte das 1:3.

SC Paderborn 07 - Hansa Rostock 1:1 (0:1)

Der SC Paderborn hat im Aufstiegsrennen einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Ostwestfalen kamen im Heimspiel gegen Hansa Rostock nach einer gerade offensiv zu unkonzentrierten Vorstellung nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und verpassten damit den Sprung auf den Relegationsplatz.

An der Seitenlinie gab es eine Premiere. Paderborns Lukas Kwasniok musste als Ungeimpfter gemäß der Corona-Verordnung des Landkreises als erster Trainer im deutschen Profifußball mit Maske coachen. Sven Michel (85., Handelfmeter) glich für den SCP aus, Simon Rhein (27.) hatte den Aufsteiger vor der Pause in Führung gebracht. Rostock vergrößerte mit dem Punkt seinen Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf vier Zähler.

Paderborn begann ungewohnt fahrig, der Außenseiter aus Rostock hatte zunächst mehr vom Spiel. Rhein gelang mit einem traumhaften Volley aus 18 Metern die verdiente Führung. Kwasniok wechselte zur Pause dreimal, sein Team wurde nun deutlich dominanter. Doch im letzten Drittel fehlte es meist an Ideen, die beste Chance vergab zunächst Toptorjäger Michel (69.). Dann traf er doch noch vom Punkt.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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