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"Kader so, wie vorgestellt" Hoeneß erklärt Transfersommer für beendet

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(Foto: picture alliance/dpa)

Ivan Perisic, Philippe Coutinho und Michaël Cuisance - nach der Verletzung von Wunschspieler Leroy Sane rüstet der FC Bayern innerhalb weniger Tage gleich dreifach auf. Weitere Neuzugänge sind trotz des enttäuschenden Bundesligaauftakts nicht angedacht

Hasan Salihamidzic war der Stolz über den Transfercoup deutlich anzusehen. Als der zuletzt viel kritisierte Sportdirektor des FC Bayern die spektakuläre Verpflichtung von Topstar Philippe Coutinho verkündete, lächelte er glückselig. Der Wechsel des 27 Jahre alten Brasilianers vom FC Barcelona nach München als Ersatz für den verletzten Wunschspieler Leroy Sane ließ am späten Freitagabend selbst den enttäuschenden Saisonauftakt des Rekordmeisters zur Nebensache werden.

Einen Tag später erklärte Uli Hoeneß die Kaderplanung in diesem Sommer für beendet: "Jetzt ist unser Kader so komplett und so gut aufgestellt, wie wir uns das vorgestellt haben", sagte der 67-jährige Bayern-Präsident bei Sky Sport. Jetzt könne "der Trainer in aller Ruhe mit diesem Kader bis Weihnachten arbeiten und dann sieht man weiter."

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Spätestens am Montag wird der "kleine Magier" Coutinho in München erwartet. Die Vorfreude auf die neue Attraktion der Bundesliga ist beim FC Bayern jetzt schon groß. "Wir bieten unseren Fans was Spektakuläres. Er ist ein Spieler mit vielen Qualitäten, eine richtige Verstärkung für unsere Mannschaft", schwärmte Salihamidzic nach dem mageren 2:2 (1:2) gegen Hertha BSC. Über diesen "Topspieler" könne sich nicht nur der FC Bayern, "sondern ganz Deutschland freuen", sagte Trainer Niko Kovac.

Kaufoption über 120 Millionen Euro?

Auch die Mannschaft begrüßt den Transfer. "Er ist ein überragender Fußballer, der uns sicher gleich weiterhelfen wird", meinte Niklas Süle. Coutinho werde "das Offensivpotenzial, das wir schon haben, mit seiner technischen Qualität aufwerten. Er ist für uns ein sehr wichtiger Spieler, nicht nur vom Namen her", betonte auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Dass Coutinho, für den Barcelona im Januar 2018 rund 160 Millionen Euro an den FC Liverpool gezahlt hatte, nach München kommt, darf durchaus als Zeichen an die europäische Konkurrenz gewertet werden. Vorbehaltlich des Medizinchecks wird der Offensivspieler für ein Jahr ausgeliehen. Im Anschluss besitzt der FC Bayern eine Kaufoption. In welcher Höhe behielt der FC Bayern für sich, billig wird Coutinho aber nicht sein: Die spanische Zeitung "Mundo Deportivo" meldet, dass die Münchner für die einjährige Leihe des Brasilianers bis zu 20 Millionen Euro zahlen. Wollen sie den 27-Jährigen im Anschluss fest verpflichten, soll die Vereinbarung eine Kaufoption von 120 Millionen Euro vorsehen.

Mentalität und Technik

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Michaël Cuisance hat vergangene Saison elf Spiele für Gladbach bestritten und dabei ein Tor vorbereitet.

(Foto: imago images / eu-images)

Der Brasilianer ist an diesem Wochenende aber nicht der einzige Neuzugang an der Säbener Straße. Der FC Bayern hat auch den 20-jährigen Franzosen Michaël Cuisance von Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach verpflichtet. Cuisance besitze "sehr großes Potenzial. Er hat Mentalität und eine hervorragende Technik", lobte Sportdirektor Salihamidzic. Die Ablösesumme für den hochtalentierten Mittelfeldspieler soll etwa 10 Millionen Euro betragen. Nach der schweren Knieverletzung von Wunschspieler Leroy Sane hatten die Münchner am Dienstag bereits den kroatischen Vizeweltmeister Ivan Perisic von Inter Mailand ausgeliehen.

Eine mögliche Rückkehr von Stürmer Mario Mandzukic von Juventus Turin wollte Salihamidzic nach dem Hertha-Spiel nicht kommentieren. Auch die weiteren Ambitionen in Richtung Sane ließen die Bayern offen, ehe Hoeneß einen Schlussstrich unter die Transferaktivitäten der Bayern zog. Man dürfe ohnehin Benjamin Pavard und Rekordeinkauf Lucas Hernandez "nicht vergessen", betonte Vorstandschef Rummenigge. Der Rekordmeister hatten die beiden Verteidiger für 36 Millionen Euro in VfB Stuttgart und für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid abgeworben.

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Quelle: n-tv.de, chr/sid

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