Fußball

Trapp überzeugt gegen Manchester Ibrahimovic stiehlt Schweinsteiger die Show

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Zwei Fußball-Stars im Zweikampf: Imbrahimovic (l.) und Schweinsteiger.

(Foto: imago/UPI Photo)

Nur eine Halbzeit spielt Bastian Schweinsteiger mit Manchester United gegen Paris St. Germain. Ausrichten kann er aber nichts. Stattdessen treffen die Franzosen, bei denen ein Deutscher im Tor steht.

Weltmeister Bastian Schweinsteiger hat mit Manchester United zum Abschluss der US-Testspielreise eine 0:2 (0:2)-Niederlage gegen Paris St. Germain hinnehmen müssen. In Chicago unterlagen die Red Devils dem französischen Titelträger um den deutschen Torhüter Kevin Trapp.

Der Ex-Bayern-Profi, der zuletzt angeschlagen aussetzen musste, stand am Mittwoch (Ortszeit) in der Startformation des englischen Fußball-Rekordmeisters. Er spielte unauffällig und wurde zur zweiten Halbzeit durch den französischen Neuzugang Morgan Schneiderlin ersetzt. Trapp, der in diesem Sommer von Eintracht Frankfurt nach Paris gewechselt war, stand 90 Minuten im Tor und überzeugte.

Van Gaal trotzdem zufrieden

Vor 61.351 Zuschauern im Soldier Field, Heimstätte des Football-Teams Chicago Bears, erzielten Blaise Matuidi (25. Minute) und Superstar Zlatan Ibrahimovic (34.) die Treffer für PSG. "Ich bin absolut zufrieden mit unserer Vorstellung, auch wenn wir verloren haben", sagte dennoch ManUnited-Teammanager Louis van Gaal. "Vergangenes Jahr haben wir alles auf der Tour gewonnen, im ersten Liga-Spiel gab es dann eine Niederlage. Jetzt ist die Reihenfolge eben ein wenig anders."

Bei Manchester fehlte erneut der Argentinier Angel di María, der vor einem Wechsel nach Paris stehen soll. PSG-Trainer Laurent Blanc erklärte nach der Partie: "Manchester United und Paris St. Germain sind sehr große Vereine, in denen Verhandlungen sehr schwierig sein können. Aber ich habe das Gefühl, dass die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss stehen."

Van Gaal äußerte sich zurückhaltender: "Wir werden etwas bekanntgeben, sobald etwas feststeht. Noch steht nichts fest. Es ist ein Prozess. Ich möchte nicht für Unruhe sorgen."

Quelle: ntv.de