Fußball

FC Bayern schont Dauerspieler Im Pokal muss es ohne Lewandowski klappen

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Ob Lewandowski etwa an seinen Kollegen zweifelt?

(Foto: imago images/Xinhua)

Ohne den Toptorjäger, ohne den Kapitän: Julian Nagelsmann speckt vor seinem ersten Pokalspiel mit dem FC Bayern seinen Kader ab. Manuel Neuer fehlt verletzt, Robert Lewandowski und Leon Goretzka sollen sich schonen. Ob das beim Bremer SV für Freude sorgt?

Kapitän Manuel Neuer, Torjäger Robert Lewandowski und Mittelfeldspieler Leon Goretzka bekommen beim FC Bayern München für das Erstrundenspiel im DFB-Pokal eine Pause. "Der Fuß hat ein bisschen reagiert nach dem Spiel, aber das war zu erwarten, das ist nichts Besonderes oder Überraschendes gewesen", sagte Trainer Julian Nagelsmann über Torhüter Neuer, für den Sven Ulreich bereitsteht.

Der Bayern-Kapitän hatte sich vor einer Woche beim Gewinn des Supercups in Dortmund eine Kapselverletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen und vorübergehend mit dem Training ausgesetzt. In der Bundesliga stand der 35-Jährige beim 3:2-Erfolg gegen den 1. FC Köln aber wieder im Tor.

Im Cup-Spiel am Mittwoch (20.15 Uhr/Sport 1, Sky sowie im ntv.de-Liveticker) beim Fußball-Fünftligisten Bremer SV wird auch Lewandowski geschont. Der 33 Jahre alte Stürmer soll stattdessen in München ebenso trainieren wie Nationalspieler Goretzka.

"Aufgrund der Erfahrungen, die wir haben mit der Hülle und Fülle von Spielen, die auch bei Hansi auf ihn warten werden, wenn alles normal läuft", nannte Nagelsmann den Grund mit Blick auf die Belastung durch die Länderspiele unter Bundestrainer Hansi Flick ab nächster Woche.

Die beiden Franzosen Lucas Hernández und Kingsley Coman kehrten derweil wieder zurück ins Training, sind aber keine Option für das Pokalspiel. Coman könnte im Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Ticker) wieder zurückkehren, Hernandez "eher nach der Länderspielpause", wie Nagelsmann erklärte.

Nagelsmann sieht auch trotz der Fehlenden ein "stabiles Konstrukt" seiner Mannschaft gegen einen Außenseiter, der die Partie als "Spiel des Jahrhunderts" begreift. "Aus ihrer Sicht kann ich das absolut nachvollziehen, Jahrhundertspiel, das ist auch logisch", meinte Nagelsmann. "Der Pokal ist immer besonders, wenn unterklassige Vereine gegen höherklassige spielen, dann natürlich noch einen Tick besonderer, wenn du gegen Bayern München spielst. Am Ende geht es darum, dass wir das Spiel gewinnen wollen und müssen."

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

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