Fußball

Veto gegen Wechsel nach Dortmund Klopp soll Mandzukic-Deal blockiert haben

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BVB-Coach Jürgen Klopp soll sich am bisweilen schwierigen Charakter von Mario Mandzukic gestört haben.

(Foto: imago/Thomas Bielefeld)

Auf der Suche nach einem Nachfolger Robert Lewandowski soll sich Borussia Dortmund auch mit dem damaligen Münchner Mario Mandzukic beschäftigt haben. Ein Wechsel kam aber nicht zustande - offenbar, weil sich Coach Jürgen Klopp dagegen sperrte.

Trainer Jürgen Klopp vom abstiegsbedrohten Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund soll sich vor der Saison bei der Suche nach einem Nachfolger für Robert Lewandowski gegen eine Verpflichtung von Torjäger Mario Mandzukic von Bayern München ausgesprochen haben. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins der "Spiegel" hatten BVB-Chef Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc für den Kroaten votiert.

Bei Transfers gelte in Dortmund das Einstimmigkeitsprinzip, so der "Spiegel". Angeblich soll Klopp seine Entscheidung mit Zweifeln am Charakter des 28-Jährigen begründet, seine Meinung aber inzwischen revidiert haben. Der BVB verpflichtete stattdessen den italienischen Nationalspieler Ciro Immobile für 19 Millionen Euro und den Kolumbianer Adrian Ramos (9 Millionen) von Hertha BSC. Beide Stürmer blieben bisher weit hinter den Erwartungen.

Mandzukic wechselte letztlich zum spanischen Meister Atlético Madrid und bestätigte dort seine Qualitäten. In 28 Pflichtspielen erzielte der Kroate bisher 16 Tore.

Quelle: n-tv.de, cwo/sid

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