Fußball

Fürth geht unter, Union feiert Leipzig festigt Platz in Spitzengruppe

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Frahn feiert seinen Treffer zum 1:0.

(Foto: dpa)

Bochums Trainer Peter Neururer findet den RB Leipzig samt Trainer zum Kotzen und sagt das auch. Doch es hilft alles nichts, am Ende geht der VfL in der 2. Fußball-Bundesliga als Verlierer vom Platz. Genau wie die Frankfurter in Fürth und Union Berlin beim VfR Aalen.

Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig hat seine Ambitionen auf den Durchmarsch in die deutsche Fußball-Beletage eindrucksvoll unter Beweis gestellt - Ex-Bundesligist SpVgg Greuther Fürth muss dagegen eine bittere Heimpleite verdauen. Während sich die Sachsen gegen den Traditionsverein VfL Bochum verdient mit 2:0 (2:0) durchsetzten und zumindest für eine Nacht auf den dritten Rang vorrückten, zogen die Franken gegen Tabellenschlusslicht FSV Frankfurt mit 2:5 (2:3) den Kürzeren. Der 1. FC Union Berlin gewann beim VfR Aalen mit 2:1 (0:1).

Vor dem Gastspiel der Bochumer in Leipzig hatte eine kleine verbale Kabbelei zwischen den Trainern Peter Neururer und Alexander Zorniger für medialen Wirbel gesorgt - Bochums Trainer findet Leipzig mitsamt Trainer nämlich zum Kotzen. Im Stadion hatten sich beide dann aber wieder lieb und scherzten sogar laut lachend um die Wette. Viel Grund zur Freude hatte VfL-Coach Neururer danach aber nicht mehr, waren seine Schützlinge doch klar unterlegen: Ein Kopfball-Eigentor von Fabian Holthaus (6. Minute) nach einem Eckball und das 2:0 durch RB-Kapitän Daniel Frahn (33.) waren die Ausbeute der Hausherren. Wegen nur drei Punkten aus zuletzt fünf Spielen verlor Bochum den Anschluss an die Spitzengruppe.

Fürth zerstreut, Frankfurt zupackend

Mit "aufgestauter Wut" hatte Fürths Trainer Frank Kramer sein Team in die Begegnung mit dem Tabellenletzten aus Frankfurt geschickt. Der Fast-Aufsteiger der Vorsaison sollte sich für den verschenkten Sieg zuletzt in Braunschweig rehabilitieren, als in der letzten Minute die Konzentration nachließ. Die Franken traten dann aber erneut zerstreut auf und luden den FSV zu den fünf Toren ein. Zunächst stellte Keeper Tom Mickel die Mauer falsch, sodass Vincenzo Grifo den Ball clever ins Tor zirkeln konnte (15.). Nur sechs Minuten später passten die Gastgeber nicht auf Mario Engels auf, der Tom Beugelsdijk das 2:1 auflegte. Grifo schenkte der SpVgg mit einem Weitschuss in den Winkel das dritte Tor ein (33.). Zlatko Dedic (59./88./Foulelfmeter) machte die erste Heimniederlage der Fürther, bei denen Goran Sukalo ein Doppelpack gelungen war (10./30.) und dann nach einer Notbremse vom Platz flog (87.), in dieser Saison perfekt.

In Aalen hatte Andre Hainault nach einem Eckball für Jubel auf den Rängen gesorgt (39.), doch Toni Leistner (62.) und Sören Brandy (70.) mit einem schicken Seitfallzieher drehten die Partie.

Quelle: ntv.de, jve/dpa