Fußball

"Natürlich haben sie eine Chance" Löw baut FC Bayern auf, Breitner tönt

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Weltmeister Bastian Schweinsteiger gegen Vizeweltmeister Lionel Messi - das könnte eines der Schlüsselduelle werden.

(Foto: REUTERS)

Mit enormen Verletzungsproblemen hinkt der FC Bayern in den Champions-League-Kracher gegen den 108-Tore-Traumsturm des FC Barcelona. Bundestrainer Joachim Löw prophezeit dennoch ein "Duell auf Augenhöhe". Für Paul Breitner ist München sogar Favorit.

Bundestrainer Joachim Löw traut den Münchnern trotz der aktuellen Verletzungsprobleme gegen den FC Barcelona den Einzug ins Endspiel der Fußball-Champions-League zu. "Natürlich haben die Bayern eine Chance gegen Barcelona. Auch wenn Barcelona im Moment den besseren Lauf zu haben scheint, besitzen die Bayern trotz der Verletzungen immer noch genügend Topspieler, um dagegenzuhalten", sagte Löw der "Bild"-Zeitung.

Den Bayern stünden im Halbfinal-Hinspiel in Camp Nou am Mittwoch (20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) "immerhin sechs Weltmeister zur Verfügung". Zudem hätten sie den Vorteil des Rückspiels im eigenen Stadion, ergänzte Löw: "Ich freue mich auf zwei fantastische Fußballmannschaften."

Für Paul Breitner sind die Münchner sogar der klare Favorit. Vor dem Abflug nach Barcelona tönte der frühere Bayern-Profi: "Bayern kann sich nur selbst schlagen. Wenn unsere Mannschaft zweimal Normalform abruft, kommen wir weiter!"

Löw geht hingegen von einem engen Duell aus und bezweifelt, dass das Wissen von Trainer Josep Guardiola über dessen Ex-Klub Barcelona dem deutschen Meister einen Vorteil bringen wird. "Es wird ein sehr emotionales Spiel für ihn. Er hat in Barcelona gespielt und als Trainer großartige Erfolge gehabt. Ob er sportlich dadurch Vorteile hat? Dies glaube ich nicht. Auf dem Niveau kann kaum einer den anderen mehr überraschen, und sie können sicher sein, dass beide Seiten alles über den Gegenüber wissen."

Seinen derzeit schwächelnden WM-Helden Mario Götze nahm Löw in Schutz. "Wir dürfen bei allen Diskussionen über Mario nicht vergessen, wie jung er noch ist. Wie gut er ist, haben wir oft genug gesehen."

Quelle: ntv.de, cwo/dpa

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