Fußball

In Barcelona gelandet Messis Vater mischt im Transfer-Zoff mit

imago0024183231h.jpg

Messi erhält Unterstützung von seinem Vater.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Lionel Messi bekommt im Zwist mit dem FC Barcelona Rückendeckung: Sein Vater Jorge Messi ist nach Katalonien gereist, um sich mit dem Klub-Präsidenten zu treffen. Es geht um die Frage, ob der Argentinier noch Arbeitnehmer ist. Und um 700 Millionen Euro.

Im schwelenden Disput zwischen Weltfußballer Lionel Messi und dem spanischen Topklub FC Barcelona schaltet sich nun auch Messis Vater ein. Jorge Messi ist am Morgen mit dem Flugzeug in Barcelona gelandet. Schon zuvor hatten argentinische Medien berichtet, Messi senior wolle sich mit Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu treffen.

Nach der Ankunft am Flughafen El Prat wurde er von Journalisten und Fans umlagert. "Ich weiß nichts", sagte Jorge Messi nur, bevor er ein Taxi in Richtung Stadt bestieg. Dort traf er sich mit den Anwälten seines Sohnes in einer bekannten Kanzlei. Auf die Frage von dort wartenden Reportern, wie er die Zukunft seines Sohnes in Barcelona einschätze, antwortete Jorge Messi: "Schwierig, schwierig".

imago0048022993h.jpg

Jorge Messi wird von Journalisten umlagert.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Messi war zuletzt dem Training der Katalanen ferngeblieben, nachdem er den Klub zur Auflösung seines noch bis 2021 laufenden Vertrages aufgefordert hatte. Es droht eine juristische Auseinandersetzung, weil der Klub davon ausgeht, dass die Klausel für einen vorzeitigen Vertragsausstieg des Offensivspielers abgelaufen ist. In diesem Fall würde eine Ausstiegsklausel gelten, wonach Messi den FC Barcelona nur gegen die Zahlung einer Ablösesumme von 700 Millionen Euro verlassen darf. Eine Summe, die zu zahlen wohl - gerade in der derzeitigen Coronavirus-Lage - kaum jemand in der Lage (bereit) ist.

750 Millionen Euro für eine Unterschrift?

Was aber passiert, wenn die Messi-Seite recht hat? Wenn der 33-Jährige den FC Barcelona ablösefrei verlassen darf? Als heißester Kandidat für einen Transfer gilt der englische Vizemeister Manchester City mit Messis früherem Mentor Josep Guardiola. Die beiden sollen Gerüchten zufolge bereits telefoniert haben. Ein Kontakt, von dem Jorge Messi allerdings nichts wissen will.

Die Investmentgruppe um Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan aus Abu Dhabi, der Manchester City gehört, lockt den Superstar angeblich mit einem Fünfjahresvertrag. Berichten zufolge würde Messi zunächst drei Jahre in Manchester spielen und dann noch zwei weitere Saisons beim Schwesterklub in New York dranhängen. Der Deal soll für Messi überaus lukrativ sein: 100 Millionen Euro pro Saison plus ein Handgeld von 250 Millionen Euro sind angeblich im Spiel: insgesamt also ist von 750 Millionen Euro die Rede.

Quelle: ntv.de, ara/sid