Fußball

Noch am Wochenende nach Istanbul Özil und Arsenal lösen Mega-Vertrag auf

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Zum Training fährt Mesut Özil in London wohl nie mehr.

(Foto: REUTERS)

Das Kapitel FC Arsenal scheint für Mesut Özil nun endgültig beendet. Einem Bericht zufolge haben sich beide Seiten auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt. Während Arsenal damit ein Stein vom Herzen fallen dürfte, postet der Rio-Weltmeister Fotos aus besseren Zeiten - mit pikanten Details.

Der mögliche Wechsel von Fußballprofi Mesut Özil vom FC Arsenal zu Fenerbahce Istanbul rückt näher. Der 32 Jahre alte Ex-Nationalspieler und der Londoner Kub sollen sich "prinzipiell" auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrags geeinigt haben, wie das Portal "The Athletic" berichtete. Özil spielt seit 2013 für die Gunners, sein Kontrakt läuft Ende Juni aus. Dem Bericht zufolge soll der Weltmeister von 2014 noch an diesem Wochenende nach Istanbul reisen, um den bereits angebahnten Deal perfekt zu machen.

Die Auflösung des äußerst großzügig dotierten Arbeitspapiers, das ihm 350.000 Pfund pro Woche beschert, würde die Kluboffiziellen in London mehr als glücklich machen, nachdem Özil den Vertrag zuletzt nur ausgesessen hatte. Einen Wechsel zu seinem früheren Verein FC Schalke 04 hatte der Rio-Weltmeister kürzlich ausgeschlossen. Er wünsche den Königsblauen nur das Beste, teilte er mit: "Aber es ist derzeit wirklich keine Option für mich." Bereits als Kind habe er zu Fenerbahce gehalten, betonte Özil und verglich den Klub mit Real Madrid.

Champions League gegen Galatasaray

Auf Twitter teilte Özil vor wenigen Tagen einige Fotos aus besseren Zeiten: Die Bilder zeigen den Mittelfeldspieler im Dress von Real Madrid, gemeinsam mit Superstar Cristiano Ronaldo unter anderem. Das Signal der Bilder war aber der Gegner aus der Champions-League-Partie von 2013: Mit Real spielte der Rio-Weltmeister damals gegen Galatasaray Istanbul, den Stadtrivalen Fenerbahces. Ein pikantes Detail: Özil hatte zuletzt Fener als den "größten Klub des Landes" bezeichnet, dabei heißt der türkische Rekordmeister Galatasaray. Der Stadtrivale kommt auf 22 Titel und 18 Pokalsiege, Fener auf "nur" 19 Meisterschaften (zuletzt 2014) und sechs Cupsiege.

Fenerbahces Sportdirektor Emre Belözoglu hatte zuletzt etwaige Probleme in den Verhandlungen angemerkt: "Ich würde mich extrem freuen, wenn Fenerbahce einen solchen Spieler verpflichten könnte, aber ich glaube nicht, dass es einfach wird." DC United aus Washington ist angeblich ebenfalls eine Option für Özil, aber erst für Sommer. Arsenal-Trainer Mikel Arteta hatte den Mittelfeldspieler in der Hinrunde dieser Saison weder für die Premier League noch für die Europa League gemeldet.

Quelle: ntv.de, dbe/dpa