Fußball

Pyros, Rauch und wenig Tore Paderborn stürmt unaufhaltsam Richtung Bundesliga

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Paderborn feierte den sechsten Sieg im achten Ligaspiel.

(Foto: IMAGO/Ulrich Hufnagel)

Im Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig gibt es früh eine Unterbrechung und spät zwei Tore und keinen Sieger. Der KSC müht sich zu einem Unentschieden gegen Heidenheim. Nur der SC Paderborn gewinnt, souverän. Die Westfalen stürmen in Richtung Bundesliga.

Hannover 96 - Eintracht Braunschweig 1:1 (0:0)

Die Siegesserie von Fußball-Zweitligist Hannover 96 ist gerissen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl musste sich nach vier Erfolgen in Serie im Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig mit einem 1:1 (0:0) begnügen, mischt aber in der erweiterten Spitzengruppe mit. Braunschweig verbesserte sich durch den Punktgewinn zumindest vorübergehend auf Relegationsplatz 16.

Anthony Ujah (69.) brachte die Gäste in Führung, Havard Nielsen (78.) bewahrte Hannover immerhin vor der dritten Saisonniederlage. Die Gäste versteckten sich nicht. Immanuel Pherai (14.) sorgte für die erste Torannäherung des Außenseiters. Hannover tat sich gegen die gut organisierten Braunschweiger schwer, zahlreiche Unterbrechungen störten zudem den Spielfluss.

Nicolo Tresoldi (22.) verzog zudem knapp. Dennoch wären die Gastgeber fast mit einer Führung in die Pause gegangen. Einen Kopfball von Nielsen lenkte Eintracht-Torhüter Jasmin Fejzic gerade noch an die Latte (45.+3).

Braunschweig blieb auch nach dem Wechsel mutig. Fabio Kaufmann scheiterte aus spitzem Winkel aber an 96-Schlussmann Ron-Robert Zieler (51.). Hannover mangelte es an Genauigkeit und Kreativität. Nielsen fand zudem erneut seinen Meister in Fejzic (64.). Ujah schockte dann die Gastgeber, Nielsen hatte mit einem Kopfball ans Aluminium Pech (71.). Sieben Minuten später machte es der Ex-Braunschweiger

SC Paderborn - Jahn Regensburg 3:0 (1:0)

Der SC Paderborn hat die Tabellenspitze zurückerobert. Die Ostwestfalen kamen gegen Jahn Regensburg zu einem 3:0 (1:0) und konnten den Hamburger SV von Platz eins wieder verdrängen. Der HSV hatte am Freitag durch ein 3:2 bei Holstein Kiel die Tabellenführung zunächst übernommen.

Marcel Hoffmeier (21.) brachte den SCP auf Vorarbeit von Julian Justvan in Führung. Robert Leipertz (69.) erhöhte per Nachschuss auf 2:0, Marvin Pieringer (86.) sorgte für den Endstand. In der 68. Minute hatte Regensburgs Steve Breitkreuz nach Videobeweis die Rote Karte nach einer Notbremse gesehen.

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Ein wenig Pyro gab es vor dem Derby in Hannover.

(Foto: picture alliance/dpa)

Paderborn weist 19 Punkte auf und rangiert einen Zähler vor den Hamburgern. Im fünften Saison-Heimspiel war es der fünfte Sieg für Paderborn. Regensburg ist hingegen seit sechs Spielen ohne Dreier. Die Hausherren, die seit sechs Spielen ohne Niederlage sind und dabei fünf Siege feierten, mussten kurzfristig eine personelle Umstellung vornehmen. Beim Aufwärmen hatte sich Torwart Jannik Huth verletzt, der durch Leopold Zingerle ersetzt wurde.

Die Paderborner begannen eher verhalten, doch nach dem Führungstor erhöhten die Gastgeber den Druck und kamen zu weiteren Chancen. Florent Muslija (30.) zwang mit einem 18-m-Freistoß Regensburgs Schlussmann Dejan Stojanovic zu einer Glanzparade. Eine Minute später traf erneut Muslija die Querlatte des Tores der Oberpfälzer. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte scheiterte SCP-Mittelfeldspieler Leipertz (45.+2) mit einem Lupfer am gut reagierenden Stojanovic.

Karlsruher SC - 1. FC Heidenheim 0:0 (0:0)

Der 1. FC Heidenheim behält Tuchfühlung zu den Spitzenteams. Der FCH kam im Baden-Württemberg-Duell beim Karlsruher SC zu einem 0:0. Mit 15 Punkten belegt Heidenheim den dritten Platz, während die Badener mit elf Zählern im Mittelfeld platziert sind.

Der FCH ist seit sechs Spielen ungeschlagen, erzielte allerdings in den letzten vier Partien dreimal nur Unentschieden. Beide Teams agierten sehr diszipliniert, waren gut gestaffelt und neutralisierten sich dadurch weitgehend. Torchancen blieben Mangelware. Es dauerte bis zur 38. Minute, ehe Karlsruhes Kapitän Jerome Gondorf am Elfmeterpunkt per Direktabnahme auf Vorarbeit von Marvin Wanitzek zum Abschluss kam. Allerdings traf er den Ball nicht richtig.

In der zweiten Hälfte setzte Heidenheim immer wieder Nadelstiche in der Offensive, allerdings fehlte den Gäste das nötige Fortune im Abschluss. Tim Kleindienst traf zwar (62.), aber das Schiedsrichtergespann erkannte auf Abseits.

Quelle: ntv.de, sue/sid

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