Fußball

Man City bucht CL-Finalturnier Real Madrid scheitert am blauen Dauerdruck

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Raheem Sterling traf schon in der Anfangsphase für Manchester City.

(Foto: imago images/PA Images)

Manchester City lässt Real Madrid einfach keine Ruhe. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola rennt unermüdlich und zwingt den spanischen Meister zu Fehlern. Die bestraft City eiskalt - und sichert sich damit seinen Platz beim Champions-League-Finalturnier in Lissabon.

Ilkay Gündogan hat im Gigantengipfel der Champions League das packende deutsche Duell mit Toni Kroos für sich entschieden. Der Nationalspieler von Manchester City warf den ehemaligen Weltmeister Kroos und Real Madrid im Achtelfinal-Rückspiel mit einem 2:1 (1:1) aus dem Wettbewerb und qualifizierte sich für das Finalturnier in Lissabon. Dort trifft die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola im Viertelfinale am 15. August auf Olympique Lyon.

Real wollte es nach der 1:2-Niederlage zu Hause im Hinspiel zunächst ganz ruhig angehen, doch dieser Ansatz war im leeren Etihad Stadium nach einem fatalen Ballverlust von Weltmeister Raphael Varane im eigenen Strafraum früh gescheitert. Gabriel Jesus nach dem Franzosen den Ball ab und legte flach in die Mitte. Dort ließ sich Raheem Sterling die Großchance nicht entgehen und schob zum 1:0 für City ein. Der Stürmer der Blues erzielte damit das erste Champions-League-Tor seit 149 Tagen.

Der gesperrte Kapitän Sergio Ramos fehlte Madrid als Stabilisator enorm. ManCity, das vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS unter fragwürdigen Umständen die Aufhebung seiner eigentlich in der kommenden Saison beginnenden Europapokal-Sperre erreicht hat, mühte sich mit der Führung im Rücken seinerseits um Kontrolle und beschäftigte den Gegner mit Pressing - doch alle Abwehrspieler verloren im Strafraum vor dem Ausgleich Karim Benzema (28.) aus den Augen.

Einen Abend zum Vergessen erlebte dagegen Varane, der nach dem ersten auch am zweiten Gegentreffer der Madrilenen beteiligt war. Seinen Aussetzer nutzte wie schon bei der Führung Gabriel Jesus, der diesmal selbst vollendete (68.) und damit für die Vorentscheidung sorgte. Gündogan und der Real-Taktgeber Kroos kamen sich im Mittelfeld gelegentlich ins Gehege, beide blieben zumeist unauffällig. Prägende Spieler eines hochklassigen Duells annähernd auf Augenhöhe waren andere.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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