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++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++ Ribéry legt gegen Guardiola nach

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Franck Ribéry scheint der Abgang von Pep Guardiola in Richtung Manchester nicht zu stören.

(Foto: imago/Ulmer)

Für Francesco Totti ist ein Vereinswechsel Sache des Herzens und Besiktas hat einen umstrittenen Nachfolger für Mario Gomez im Auge. Eine früherer BVB-Profi soll in Rom Miroslav Klose ersetzen und Franck Ribéry schießt erneut gegen seinen früheren Trainer.

Franck Ribéry hat auf der USA-Tour des FC Bayern in Chicago erneut Kritik am früheren Trainer Pep Guardiola geübt. Ohne Namen zu nennen, machte er den Spanier für das Ausscheiden der Bayern gegen Atlético Madrid in der zurückliegenden Champions-League-Saison verantwortlich. "Du kannst keinen Fehler machen in einem Champions-League-Halbfinale. Du musst große Namen, die Besten auf dem Platz haben", sagte der 33-Jährige mit Blick auf das verlorene Hinspiel. Neben ihm habe beim 0:1 in Madrid auch Thomas Müller nicht von Anfang an gespielt. Dazu habe der von einer Verletzung genesene Abwehrchef Jérôme Boateng sogar auf der Tribüne gesessen. Von seinem neuen Trainer Carlo Ancelotti scheint der Franzose dagegen schon nach kurzer Zusammenarbeit überzeugt. "Wenn du einen so wichtigen Titel wie die Champions League gewinnen willst, brauchst du einen Trainer, der dir ein gutes Gefühl gibt", sagte er in Chicago. (chr)

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Lazio holt Immobile als Klose-Nachfolger

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Nur ein Jahr hielt es Ciro Immobile beim BVB aus. Auch beim FC Sevilla und beim FC Turin konnte er sich nicht durchsetzen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Lazio Rom hat den früheren Bundesliga-Profi Ciro Immobile verpflichtet. Der ehemalige Stürmer von Borussia Dortmund wechselt vom spanischen Europa-League-Sieger FC Sevilla in die Serie A. Das gaben beide Vereine via Twitter bekannt. Den Medizincheck hat Immobile bereits absolviert. Er sagte: "Ich bin glücklich, zu einem großen Verein zu wechseln, der auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken kann." Bei Lazio soll der 26-Jährige den deutschen Weltmeister Miroslav Klose ersetzen. Sein Vertrag war im Sommer nach fünf Jahren ausgelaufen. Immobile erhält bei Lazio einen Fünfjahresvertrag. Die Ablösesumme soll acht Millionen Euro betragen. (chr)

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Wagner bringt sich für DFB-Elf ins Gespräch

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Treffsicher und deswegen ins Nationalteam? Sandro Wagner sieht da durchaus eine Verbindung.

(Foto: imago/Avanti)

Angreifer Sandro Wagner von 1899 Hoffenheim hofft angesichts der Stürmerdebatte im deutschen Fußball auf eine Chance in der Nationalmannschaft. "Die Frage ist nicht: Wo sind die gefragten Stürmer, sondern warum waren sie bei der EM nicht dabei? Wir haben große, robuste Stürmer. Man muss sie nur einsetzen", sagte der 28-Jährige in einem "Sport Bild"-Interview. Wagner erzielte in der abgelaufenen Bundesliga-Saison 14 Tore für den SV Darmstadt 98 und wechselte anschließend nach Hoffenheim. Im deutschen EM-Aufgebot stand er nicht. "Ich habe vergangene Saison die zweitmeisten Tore aller deutschen Bundesliga-Spieler geschossen. Da hätte man schon Thema sein können. Ob bei der EM die besten Spieler dabei waren, sollen andere beurteilen", meinte er. Zu seinen Aussichten auf eine zukünftige Nominierung sagte der frühere U21-Nationalspieler: "Natürlich wäre es schön, für Deutschland zu spielen. Ich muss nicht jeden Sommer sechs Wochen Urlaub machen." Aber er werde keine Ansprüche stellen. "Vielleicht gibt es die Chance nochmal, wenn ich weiter treffe. Dafür bin ich jetzt in Hoffenheim", sagte Wagner. (tno)

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Besiktas will Balotelli als Gomez-Nachfolger

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In Liverpool gibt es für den Stürmer keine Zukunft.

(Foto: dpa)

Auf der Suche nach einem Ersatz für Mario Gomez nimmt Besiktas Istanbul Mario Balotelli ins Visier. Vereinspräsident Fikret Orman bestätigte der Zeitung "Fanatik" das Interesse des türkischen Meisters an dem Italiener. "Ich würde ihn sehr gerne in meiner Mannschaft sehen. Er mag schwierig wirken, doch außerhalb des Rasens ist er ein ausgezeichneter Junge", wurde Orman zitiert. Zudem deutete er an, dass mit Balotelli bereits eine Einigung erzielt wurde: "Wir wollen ihn, und auch er will hierher kommen." Nachdem Gomez verkündet hatte, aufgrund der politisch angespannten Situation in der Türkei nicht zu Besiktas zurückzukehren, sind die "Adler" auf der Suche nach einem neuen Top-Stürmer. Balotelli sei genau "die Art von Star, die unsere Fans lieben würden", sagte Orman. Zuletzt war Balotelli für ein Jahr vom FC Liverpool an den AC Mailand ausgeliehen, konnte sich dort aber auch wegen Verletzungsproblemen nicht durchsetzen. Nach seiner Rückkehr hatte Liverpool-Trainer Jürgen Klopp öffentlich erklärt, dass es keine Zukunft für den 25-Jährigen an der Anfield Road gebe. Balotellis Vertrag in Liverpool läuft allerdings noch bis 2017. (jgu)

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Niersbach geht gegen Fifa-Sperre vor

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Er sei es "sich selber schuldig", gegen das Urteil der Fifa vorzugehen, so Niersbach.

(Foto: AP)

Der frühere DFB-Präsident Wolfgang Niersbach wird gegen seine Sperre durch die Ethikhüter des Fußball-Weltverbands Fifa vorgehen. "Nach Beratung mit meinen Anwälten werde ich Berufung einlegen", sagte Niersbach der "Bild"-Zeitung. "Schon allein, um die schriftliche Begründung für das Urteil zu erhalten. Ich kann nur wiederholen, dass ich das Urteil für überzogen halte, und bin es mir deshalb auch selber schuldig, dagegen anzugehen." Die rechtsprechende Kammer der FIFA-Ethikkommission hatte Niersbach im Zuge der Affäre um die WM 2006 zu einer einjährigen Sperre verurteilt. Niersbach verliert dadurch seine Ämter auf internationaler Bühne als Mitglied des Uefa-Exekutivkomitees und des Fifa-Councils. Auch die Untersuchungskammer der Fifa-Ethikhüter, die einen Bann von zwei Jahren gefordert hatte, kann Einspruch erheben. (jgu)

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Totti keilt gegen "Betrüger" Higuaín

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Vereinswechsel? Für Francesco Totti eine Herzensangelegenheit.

(Foto: REUTERS)

AS Roms Kapitän Francesco Totti hat den Wechsel von Stürmer Gonzalo Higuaín zum italienischen Fußball-Meister Juventus Turin scharf kritisiert. "Es gibt nicht viele Sportler, die ihrem Herzen folgen. Sie entscheiden stattdessen, zu wechseln, um Titel zu gewinnen und mehr zu verdienen. Sie sind wie Nomaden", sagte der 39-Jährige der "Gazzetta dello Sport". Higuaín war für 90 Millionen Euro vom Serie-A-Zweiten SSC Neapel zum direkten Konkurrenten nach Turin gewechselt. "Die Fans erwarten, dass ein Spieler sie nicht betrügt", urteilte Totti. "Schaut auf das, was mit Higuaín passiert ist. Das ist ein Desaster", kritisierte er. Der Weltmeister von 2006 geht in seine 25. Saison bei der Roma und hat in der Hauptstadt längst einen Legendenstatus erreicht. "Wenn ich ans Geld gedacht hätte, hätte ich Rom vor zehn Jahren verlassen. Für mich war es immer eine Herzensentscheidung, zu bleiben", erklärte er. "Für mich gibt es anderes neben dem Geld, die Leidenschaft." Über sein Karriereende hat sich der Mittelfeldspieler nach eigenen Angaben noch keine Gedanken gemacht. "Es wird früher oder später ein Ende geben, ich muss nur den richtigen Moment finden", sagte Totti. "Vorher will ich aber noch etwas gewinnen, eine Trophäe hochhalten. Ich weiß, das ist nicht leicht, aber es ist mein Traum." (jgu)

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RB Salzburg rückt CL-Premiere näher

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Jubel bei den Ösis nach dem 1:0 gegen Partizani.

(Foto: imago/GEPA pictures)

Österreichs Fußball-Meister RB Salzburg kann sich weiter Hoffnungen auf den erstmaligen Einzug in die Gruppenphase der Champions League machen. Im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde gelang ein 1:0 (0:0)-Sieg beim albanischen Vertreter FK Partizani Tirana. Das entscheidende Tor erzielte Jonatan Soriano per Strafstoß rund 20 Minuten vor Schluss. Das Rückspiel steht am 3. August an. Setzt sich Salzburg gegen Partizani durch, müssen die Österreicher allerdings auch noch die Champions-League-Play-offs überstehen, um in die Gruppenphase vorzustoßen. In Runde zwei hatten die Salzburger in zwei Spielen gegen den lettischen Verein FK Liepaja die Oberhand behalten. Ajax Amsterdam kam im Hinspiel in der dritten Qualifikationsrunde daheim gegen PAOK Saloniki nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus, Sparta Prag und Steaua Bukarest trennten sich ebenfalls 1:1 (1:0). Der RSC Anderlecht schaffte im Auswärtsspiel gegen den russischen Club FK Rostow mit einem 2:2 (1:1) ebenfalls nur ein Remis. (jgu)

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Prominente Verstärkung: Olic wird ein Löwe

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Zuletzt kickte Ivica Olic beim HSV.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der TSV 1860 München hatte einen Stürmer mit Dynamik, Phsyis und Schnelligkeit gesucht – und ist nun mit Ivica Olic offenbar fündig geworden. Der 36-Jährige unterschrieb bei den Löwen einen bis 2017 gültigen Vertrag. "Ich freue mich riesig auf die Herausforderung, den Verein und die Stadt", so Olic laut "kicker". Seit Juli war der ehemalige HSV-Stürmer vereinslos, wurde unter anderem bei den Würzburger Kickern gehandelt – den Zuschlag erhielten aber nun die Giesinger. Der Linksfuß passt demnach hervorragend in das Anforderungsprofil: Olic ist trotz seiner 36 Jahre immer noch schnell, kann sich mit seiner Größe von 1,82 Metern im Strafraum behaupten und bringt zudem jede Menge Erfahrung mit. "Die sportlichen Verantwortlichen konnten mich von dem tollen Projekt überzeugen", sagte Olic. Für den Hamburger SV (2007-2009), den FC Bayern München (2009-2012), den VfL Wolfsburg (2012-2014) und erneut für den HSV (2015-16) absolvierte der 36-jährige Routinier 238 Bundesligaspiele und schoss 72 Tore. Die 2. Liga ist für den 104-maligen Nationalspieler Kroatiens allerdings Neuland. (jgu)

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Transfer-Gerüchte: "Auba" gelobt Treue

Mats Hummels, Henrich Mkhitaryan, Ilkay Gündogan – der BVB musste in dieser Saison die Abgänge diverser Leistungsträger verkraften. Umso schmerzhafter wäre auch noch der Verlust von Pierre-Emerick Aubameyang, der in letzter Zeit immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht wird. Doch der 27-Jährige kündigt in der "Sportbild" an, er sei "hier (in Dortmund) noch nicht fertig" und wolle noch lange beim BVB bleiben. Der Gabuner präzisiert: "Mit Dortmund will ich viel erreichen und habe aktuell kein Interesse daran, zu wechseln." Offenbar spielten bei der Entscheidung auch die hochkarätigen Neuverpflichtungen eine Rolle. Insbesondere Ousmane Dembele sei für ihn wie ein kleiner Bruder, so Aubameyang. Auch die Verpflichtungen der Weltmeister André Schürrle und Mario Götze hob der beste Angreifer des BVB hervor. "Ich finde, dass wir mehr Potenzial haben", teilte Aubameyang zudem mit: "Der Dortmunder Weg ist der richtige, um zukünftig wieder Titel holen zu können". (jgu)

Quelle: n-tv.de

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