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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + Roman Neustädter im russischen EM-Kader

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Früher war er im deutschen Kader, jetzt spielt Roman Neustädter bei der EM für Russland.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Mirko Slomka hält sich zu einer möglichen Anstellung bei 1860 München noch sehr bedeckt, Marco Reus scheint seine Erkältung vorm DFB-Pokalfinale gegen Bayern auskuriert zu haben und Roman Neustädter spielt bei der EM für Russland.

Roman Neustädter von Schalke 04 gehört zum russischen Aufgebot für die EM-Endrunde in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli). Der 28-Jährige, der in Dnipropetrowsk in der ehemaligen Sowjetunion geboren ist, wurde von Nationaltrainer Leonid Sluzkij in den 23-köpfigen Kader für EM berufen. Neustädter hatte nach einem Treffen im Winter mit Vertretern des russischen Verbandes die russische Staatsangehörigkeit beantragt, bislang aber noch kein Spiel für die Sbornaja bestritten.

Für die deutsche Nationalmannschaft stand der Schalker zweimal auf den Feld: am 14. November 2012 in Amsterdam gegen die Niederlande (0:0) und am 29. Mai 2013 auf der USA-Tour in Boca Raton/Florida gegen Ecuador (4:2) - beides waren keine Pflichtspiele. (kbe)

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Reus in BVB-Startelf, FCB ohne Martinez

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Marco Reus steht beim Pokalfinale für den BVB auf dem Platz, Bayerns Javi Martinez hingegen fehlt.

(Foto: imago/Sven Simon)

Mats Hummels steht in seinem Abschiedsspiel für Borussia Dortmund gegen seinen künftigen Verein Bayern München im 73. DFB-Pokal-Finale in Berlin in der Startelf. Trainer Thomas Tuchel stellt seinen Kapitän erwartungsgemäß als Abwehrchef in die Innenverteidigung neben Sokratis. Auch Marco Reus, der zuletzt leicht erkältet war, spielt von Beginn an um seinen ersten Titel. Bei den Bayern spielt Joshua Kimmich in der Innenverteidigung neben Weltmeister Jerome Boateng. Javi Martinez hat seine Sprunggelenksprobleme zwar überstanden, aber der Spanier steht nicht im Kader. Die offensive Viererreihe hinter der einzigen Spitze Robert Lewandowski bilden Douglas Costa, Thiago, Thomas Müller und Franck Ribéry.

Aufstellungen:

München: Neuer - Lahm, Boateng, Kimmich, Alaba - Vidal - Costa, Müller, Thiago, Ribéry - Lewandowski. - Trainer: Pep Guardiola

Dortmund: Bürki - Piszczek, Hummels, Sokratis, Schmelzer - Weigl, Bender - Mchitarjan, Castro, Reus - Aubameyang. - Trainer: Thomas Tuchel (kbe)

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Slomka: Anstellung bei 1860 "weit entfernt"

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Treibt es Mirko Slomka in die zweite Liga?

(Foto: imago/Matthias Koch)

Trainerkandidat Mirko Slomka hält sich bezüglich eines möglichen Engagements bei Zweitligist 1860 München weiterhin äußerst bedeckt. "Grundsätzlich gilt für eine neue Aufgabe bei einem Verein: Es muss spannend sein und man muss sich einig sein über die Ausrichtung des Klubs in der neuen Saison. Zurzeit sind wir da noch ziemlich weit davon entfernt", sagte Slomka bei Sport1. Der ehemalige Bundesliga-Coach gilt als Wunschkandidat von Sportdirektor Oliver Kreuzer. "Es gibt immer wieder Gespräche", sagte Slomka, mehr könne er derzeit nicht sagen. In der Bundesliga hatte Slomka Hannover 96, Schalke 04 und den Hamburger SV trainiert. (kbe)

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"Mirror" zeigt Xhaka in neuem Trikot

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Der Wechsel von Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach zum FC Arsenal steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Die Tageszeitung "Mirror" veröffentlichte zahlreiche Fotos, die den Schweizer Nationalspieler beim Foto-Shooting im Trikot des englischen Premier-League-Klubs zeigen. Als Ablöse für den 23 Jahre alten Mittelfeldspieler sind laut "Mirror" umgerechnet 38,7 Millionen Euro im Gespräch, dies wäre die mit Abstand größte Transfereinnahme in Gladbachs Vereinsgeschichte.

Xhaka war bereits am Freitag zu Verhandlungen nach London geflogen. Xhaka hatte zuletzt angekündigt, noch vor Beginn der EM-Endrunde in Frankreich am 10. Juni eine Entscheidung über seine Zukunft treffen zu wollen. Sein Vertrag beim fünfmaligen deutschen Meister läuft noch bis 2019. (kbe)

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Barcelona feiert Milliarden-Deal mit Nike

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Auf den Jubel über die Meisterschaft folgt der Geldsegen von Nike.

(Foto: AP)

Spaniens Fußball-Meister FC Barcelona hat mit seinem langjährigen Ausrüster Nike eine äußerst lukrative Ausweitung der Zusammenarbeit vereinbart. Das neue Abkommen sei "ein Meilenstein im Weltfußball", teilte der katalanische Club mit. Zahlen nannte der Verein nicht. Medien wie die Zeitung "Mundo Deportivo" schrieben aber unter Berufung auf Kreise des Clubs, Barça werde vom größten US-Sportartikelhersteller mindestens 105 Millionen Euro pro Saison bekommen. Durch Erfolgs-Variablen könne der Betrag auf bis zu 155 Millionen klettern.

Barcelona und Nike arbeiten seit 1998 zusammen. Das neue Abkommen, das laut Medienberichten bis 2026 gelten soll, muss noch auf der Mitgliederversammlung angenommen werden. Vom bisherigen Trikotsponsor Qatar Airways hatte der Club von Weltfußballer Lionel Messi und des deutschen Torwarts Marc-André ter Stegen im Rahmen eines Dreijahresvertrags eine Grundzahlung von insgesamt 96 Millionen Euro erhalten. Beim Gewinn der Champions League 2015 wurde auch ein Bonus von fünf Millionen Euro fällig.

Der Zeitung "Sport" zufolge erhält der FC Barcelona vor Manchester United - das von Adidas rund 96 Millionen pro Saison bekommen soll - den bestdotierten Ausrüstervertrag im Weltfußball. Ob Nike der einzige Trikotsponsor sein wird und wie groß das Logo beziehungsweise der Name des Ausrüsters auf dem Trikot von Messi, Neymar & Co. zu sehen sein werden, wurde vorerst nicht bekannt. (shu)

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Mesut Özil ist Arsenals Bester

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Große Ehre für Mesut Özil: Die Fans des englischen Vizemeisters FC Arsenal haben den deutschen Spielmacher zum Spieler der Saison.  Der 27-Jährige war in der abgelaufenen Spielzeit mit 19 Vorlagen die  Nummer eins der Premier League und verpasste den Rekord des  Franzosen Thierry Henry (20) nur knapp. Offensivspieler Özil setzte sich laut Arsenal mit  "überwältigendem Vorsprung" vor Alexis Sanchez (Chile) sowie Hector  Bellerin (Spanien) durch. Das genaue Ergebnis veröffentlichten die Gunners nicht. In 45 Einsätzen kam Özil wettbewerbsübergreifend auf acht Tore. Sage und schreibe 171 Torchancen kreierte der offensive Mittelfeldspieler in 45 Pflichtspielen, spielte 3939 Minuten und brachte es auf eine Passgenauigkeit von 85,7 Prozent. Ein überragender Wert für einen Spieler in seiner Position.

"Er ist, jetzt wo er mehr Verantwortung übernimmt, Führungsqualitäten zeigt und sich für die Mannschaft aufopfert, zu einem großartigen Spieler geworden. Ich bin mit seiner Entwicklung sehr zufrieden", schwärmt Trainer Arsène Wenger vom deutschen Nationalspieler. (dsi)

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Hoeneß warnt Hummels vor Elfmeter

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Macht nach acht Jahren sein letztes Spiel für den BVB: Mats Hummels.

(Foto: dpa)

Vor dem DFB-Pokalfinale heute Abend in Berlin hat Uli Hoeneß Borussia Dortmund empfohlen, Fußball-Weltmeister Mats im Falle eines Elfmeterschießens außen vor zu lassen. "Egal, was er macht, es kann ihm negativ ausgelegt werden. Ich würde Hummels nicht Elfer schießen lassen", sagte der frühere Bayern-Präsident der "Bild"-Zeitung. "Trifft er und der BVB gewinnt, sind die Bayern-Fans sauer. Scheitert er, heißt es, er hatte seinen Kopf nicht mehr beim BVB", so Hoeneß weiter. Hummels wechselt in der kommenden Saison nach München.

Der einstige Macher der Bayern erinnert sich natürlich an das Pokalfinale 1984, als Rekordnationalspieler Lothar Matthäus vor seinem Wechsel nach München im Trikot von Borussia Mönchengladbach vom Punkt gescheitert war. Dass Bayern-Neuzugang Hummels wegen der schwierigen Situation gehemmt sein könnte, glaubt Hoeneß nicht: "Im Spiel, und da bin ich mir sicher, wird er alles für seinen Arbeitgeber geben. So wie ich Hummels kenne, wird er sich zerreißen." (shu)

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Den Fußball-Ticker von Freitag den 20. Mai finden Sie hier.

Quelle: n-tv.de

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