Fußball

Klarer Erfolg im Nachholspiel St. Pauli wirbelt zurück auf Platz eins

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Auch künstlerisch wertvoll: Der Torjubel von Daniel-Kofi Kyereh.

(Foto: imago images/MIS)

Mit dem siebten Heimsieg im siebten Heimspiel der Saison holt sich der FC St. Pauli die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga zurück. Ein frühes und ein spätes Tor sorgen für Klarheit gegen den SV Sandhausen. 18 Corona-Fälle bei den Gästen hatten eine Neuansetzung nötig gemacht.

Der FC St. Pauli hat die herbe Niederlage aus dem Topspiel bei Darmstadt 98 weggesteckt und die Tabellenspitze in der 2. Fußball-Bundesliga zurückerobert. Die Hamburger besiegten in einer Nachholpartie vom 13. Spieltag den Vorletzten SV Sandhausen mit 3:1 (2:0). "In der ersten Halbzeit haben wir überragenden Fußball gespielt", sagte Leart Paqarada bei Sky: "Es muss nicht sein, dass wir den Gegner danach so stark machen. Trotzdem war es eine überzeugende Leistung."

Guido Burgstaller (2.) mit seinem bereits elften Saisontor und Daniel-Kofi Kyereh (14.) sorgten am Millerntor früh für scheinbar klare Verhältnisse. Immanuel Höhn (67.) brachte die Gäste wieder heran, ehe Kyereh nach einem Konter den alten Abstand wiederherstellte (79.). Pauli hat damit drei Punkte Vorsprung auf die Lilien aus Darmstadt, bei denen man am Samstag ein 0:4 kassiert hatte.

Kyereh bediente Burgstaller spektakulär mit der Hacke, der Österreicher schloss mit einem Schlenzer cool zur frühen Führung ab. St. Pauli blieb vor 23.401 Zuschauern die klar bestimmende Mannschaft und hätte zur Pause deutlich höher als mit zwei Toren führen können. Nach dem Seitenwechsel verloren die Hausherren etwas den Biss, Sandhausen fand ins Spiel zurück und kam heran.

Schrecksekunde nach dem Seitenwechsel

Kyereh durfte dann in den Schlussminuten gleich zweimal jubeln - erst direkt nach dem Tor und dann knapp vier Minuten später erneut, als der Video-Assistent auf "Kein Abseits" entschieden hatte. St. Pauli baute mit dem siebten Heimsieg im siebten Heimspiel der Saison seinen Startrekord aus.

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Eine Schrecksekunde gab es zu Beginn der zweiten Halbzeit nach einer Freistoßflanke von Sandhausens Marcel Ritzmaier. Im Strafraum der Gäste rauschten Pauli-Keeper Nikola Vasilj, Offensivspieler Simon Makienok und SVS-Verteidiger Aleksandr Shirov ineinander. Vasilj und Shirov blieben zunächst liegen, einzig Makienok schien unversehrt davongekommen zu sein. Nach kurzer Behandlung - Shirov war am Kopf getroffen worden und wirkte zwischenzeitlich etwas benommen - konnten allerdings beide die Partie zu Ende spielen.

Das Spiel war eigentlich für den 7. November terminiert gewesen. Es konnte jedoch nicht wie geplant stattfinden, weil Sandhausen nach einem Corona-Ausbruch mit 18 Fällen nicht die nach der DFL-Spielordnung notwendige Mindestanzahl an Spielern zur Verfügung stand.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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