Fußball

Tunesien trifft auf Madagaskar Viertelfinalisten des Afrika-Cups stehen fest

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Tunesiens Khenissi (l.) kämpft gegen Ghanas Nuhu um den Ball.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Fußball-Nationalmannschaft von Ghana gibt gegen Tunesien alles, am Ende entscheidet das Glück. Bei der Partie Elfenbeinküste gegen Mali reicht ein Tor für das Weiterkommen. Acht Teams haben damit noch Chancen auf den Gewinn des Afrika-Cups - ein "David" ist auch dabei.

Tunesien und die Elfenbeinküste haben sich beim Afrika-Cup den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Die Mannschaft des Mainzer Fußball-Bundesliga-Profis Jean-Philippe Gbamin setzte sich am Suez gegen Mali mit 1:0 (0:0) durch. Den Siegtreffer markierte Wilfried Zaha in der 76. Minute. Die Elfenbeinküste trifft nun im Viertelfinale auf Algerien, das am Sonntag durch ein 3:0 gegen Guinea weitergekommen war.

Für den Leipziger RB-Mittelfeldspieler Amadou Haidara, der in der 64. Minute ausgewechselt wurde, ist das Turnier in Ägypten dagegen vorbei. Mali hatte zwar in den wichtigsten statistischen Werten wie Ballbesitz und Schüsse aufs Tor die Nase vorn, konnte aber das nicht in Treffer ummünzen.

Ghana nah dran

Tunesiens Fußball-Nationalmannschaft setzten sich in Ismailia gegen Ghana mit Kasim Adams von der TSG Hoffenheim mit 5:4 nach Elfmeterschießen durch. Nach Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:0) gestanden.

Ferjani Sassi schoss Tunesien im Elfmeterschießen zum dritten Mal in Folge ins Viertelfinale. Taha Khenissi (73.) hatte die Tunesier, bei denen Mohamed Dräger vom Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn nicht zum Einsatz kam, in der regulären Spielzeit in Führung gebracht.

Die "Black Stars", die erstmals seit 2006 nicht unter den besten Acht stehen, retteten sich durch Rami Bedouis Eigentor zwar in die Verlängerung (90.+2), verpassten trotz höherer Spielanteile aber das Weiterkommen.

Im Viertelfinale trifft Tunesien am Donnerstag auf die Überraschungsmannschaft aus Madagaskar, die Elfenbeinküste spielt gegen Algerien. In den anderen Viertelfinals stehen sich Senegal und Benin sowie Nigeria und Südafrika gegenüber.

Quelle: n-tv.de, bad/sid/dpa

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