Fußball

Nun wohl auf ewig beim FC Bayern Was soll Thomas Müller auch woanders

Thomas Müller hat beim FC Bayern verlängert. Eine Herzensangelegenheit für den 30-Jährigen, der seit 2000 für den Rekordmeister aufläuft. Die Verantwortlichen kommen ins Schwärmen, Müller selbst spricht von Leidenschaft.

Unter Hansi Flick ist Thomas Müller wieder unverzichtbar geworden, und so war es nur folgerichtig, dass der Offensivallrounder beim Rekordmeister vorzeitig für zwei weitere Jahre und wie der Trainer bis zum 30. Juni 2023 unterschrieb. "Ich bin froh, dass Thomas verlängert hat", sagte Flick. Und sichtlich froh war auch Müller selbst.

*Datenschutz

Das Lachen bei der Vertragsunterschrift kam Müller am Dienstag offensichtlich tief aus dem Herzen. "Für mich fühlt sich das natürlich sehr gut an. Man beschäftigt sich wenn man über 30 ist mit der Frage: Wie geht's weiter?", erzählt Müller sichtlich glücklich. "Der Verein und auch ich waren in den letzten Monaten im Aufschwung und dieses Gefühl hat dazu beigetragen, dass man mit einem absolut guten Gefühl da unterschreibt."

Müller spielt bereits seit dem Jahr 2000 für den FC Bayern. Das sind zwei Drittel seines Lebens, wie der 30-Jährige lachend ausrechnete. „Ich begleite den Verein nicht nur und der Verein begleitet mich, sondern wir kämpfen füreinander. Es ist intensiv, sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Man hat Enttäuschungen erlebt und riesige Erfolge gefeiert. Deshalb ist dieser Verein natürlich nicht nur irgendein Arbeitgeber für mich, sondern auch mit dem Fußball und mit dieser Historie meine Leidenschaft.“

Kahn gerät ins Schwärmen

"Beide Seiten", versicherte Müller, hätten nun mit einem "absolut guten Gefühl unterschrieben". Tatsächlich gerieten die Verantwortlichen des FC Bayern bei der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung am Dienstag beinahe ins Schwärmen. "Wir sind froh, so eine Identifikationsfigur wie Thomas Müller im Klub halten zu können. Er prägt den Verein seit mehr als zehn Jahren mit großartigem Fußball und mit seiner sympathischen Art. Thomas ist jemand, der international und weltweit bekannt ist und dementsprechend trägt er mit seiner Leichtigkeit auch viele Dinge, die der FC Bayern verkörpern will, ins Ausland", sagte Vorstandsmitglied Oliver Kahn, der zusammen mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic die Verhandlungen führte. "Prima" hätten die beiden das gemacht, sagte Klubchef Karl-Heinz-Rummenigge. Die Verhandlungen mit Müller dürften dabei die mit Abstand unkompliziertesten gewesen sein.

"Wir wissen, was wir an ihm haben. Thomas weiß allerdings auch, was er am FC Bayern hat. Das passt einfach", sagte Salihamidzic und betonte: "Wir haben keine langen Gespräche führen müssen und ich bin sehr glücklich, dass es jetzt bis 2023 so weitergeht."

Quelle: ntv.de, lgr/sid