Fußball

Unermüdlich - jetzt in Florenz Weil Fußball eben Ribérys Leben ist

Franck Ribéry startet "sehr motiviert" und "hungrig" in sein Abenteuer beim AC Florenz. Der Fußball-Senior spart bei seiner Vorstellung nicht mit Nettigkeiten für den neuen Arbeitgeber. Der wiederum spricht voller Demut von einem "sehr speziellen Moment" in der Vereinsgeschichte.

Franck Ribéry ist "sehr motiviert" und "hungrig" in sein Abenteuer beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Florenz gestartet. An das Duell mit dem fünfmaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Juventus Turin denkt der Franzose aber noch nicht. "Ich möchte nicht der Konkurrent von Ronaldo sein. Ich will der Fiorentina helfen", sagte der Mittelfeldstar, dessen Vertrag beim FC Bayern nach der vergangenen Saison ausgelaufen war, während seiner Präsentation im Stadio Artemio Franchi.

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Auch in Florenz spielt Ribéry mit der Nummer sieben auf dem Rücken.

(Foto: REUTERS)

Ribérys Wechsel in die Serie A war bereits am Mittwoch verkündet worden, seine Vorstellung einen Tag später wurde von etlichen Kamerateams und Journalisten begleitet. Der 36-Jährige, der in seinen zwölf Bayern-Jahren unter anderem 2013 das Triple gewonnen hatte, erschien im dunklen Anzug und begrüßte die Medienvertreter auf Italienisch. Beim Team von Trainer Vincenzo Montella erhält er einen Zweijahresvertrag, der ihm vier Millionen Euro Jahresgehalt garantieren soll.

"Glück, dass ein Verein wie Florenz angefragt hat"

"Ich spüre großes Vertrauen und bin sehr glücklich", sagte der Dribbelkünstler. "Florenz ist eine tolle Stadt. Ich bin in die Serie A gekommen, weil es eine große Liga ist. Fußball ist mein Leben." Vermeintlich lukrative Wechsel nach China oder Katar seien nicht infrage gekommen. "Ich wollte in Europa bleiben und hatte das Glück, dass ein Verein wie Florenz angefragt hat."

Der Ex-Münchner soll dem Traditionsverein, der in der vergangenen Saison nur Tabellen-16. geworden war, einen Schub verleihen. "Das ist eine junge Mannschaft, ich will ihr helfen zu wachsen", sagte Ribéry. Er hoffe aber, "mit Florenz zu den drei stärksten Teams" der Liga zu zählen. Joe Barone, der Partner von Klubbesitzer Rocco Commisso, umarmte den Neuzugang bei dessen Vorstellung am Nachmittag mehrfach. "Das ist ein sehr spezieller Moment in der Geschichte des Vereins", sagte er.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa

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