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ReLIVE: Auftaktsieg gegen Korea Handballer eröffnen Heim-WM in Torlaune

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So sieht Handball-WM-Stimmung aus.

REUTERS

Es wird ernst für Christian Prokop und die deutschen Handballer. In Berlin startet das DHB-Team gegen Korea in seine Heim-WM und wird im Eröffnungsspiel seiner Rolle als haushoher Favorit. Wie die stilechte Tor-Party zum WM-Start lief, können Sie im n-tv.de-ReLiveticker nachlesen.

Fazit (V): Für Deutschland geht es am Samstag in Berlin gegen Brasilien weiter, Anwurf ist um 18.15 Uhr. Wenn Sie mögen, lesen wir uns dann wieder im n-tv.de Liveticker.

Hier gibt's noch den Spielbericht zum souveränen deutschen WM-Auftakt gegen Korea.

Noch einen schönen Abend - und Tschüss!

Fazit (IV): Nach Deutschland startet ab 20.15 Uhr auch Co-Gastgeber Dänemark ins Turnier, Gegner des Olympiasiegers ist Chile.

Fazit (III): "Wir haben diesem Tag entgegengefiebert", sagt Christian Prokop hoch erleichtert und räumt ein, natürlich angespannt gewesen zu sein. Neben dem konzentrierten Sieg erfreut den Bundestrainer auf Bewährung besonders, dass er alle 16 Spieler im WM-Kader einsetzen konnte und alle "gut ins Turnier gefunden" haben. Beim Thema Tobias Reichmann gibt Prokop den Handball-Diplomaten - und verkneift sich einen deutliche Kritik am durchaus kritikwürdigen Urlaubsgruß des aussortierten Rechtsaußens.

Fazit (II): Hochzufrieden, aber auch etwas ratlos hinsichtlich der Aussagekraft des deutlichen Sieges zeigt sich DHB-Kapitän Gensheimer nach Spielende im ARD-Interview. Was ihn zuversichtlich stimmt: Die Atmosphäre und Stimmung in Berlin waren prächtig - und haben das Team nicht überwältigt, sondern eher beflügelt.

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Fazit (I): Der Anfang ist gemacht und in weiten Teilen war es auch ansehnlich, was die deutschen Handballer gegen Korea zeigten. Einige Unwuchten gab es freilich noch, an denen Bundestrainer Prokop vor dem nächsten WM-Spiel gegen Brasilien am Samstag noch arbeiten wird. Spieler des Spiels ist wenig überraschend DHB-Keeper Andreas Wolff, der gegen die überforderten Koreaner 15 von 27 Würfen entschärfen konnte, darunter zwei Siebenmeter. 56 Prozent gehaltene Bälle sind eine Topquote, wobei die Koreaner natürlich kein ernsthafter Prüfstein für das deutsche Team und seinen Tortitan waren. Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre ein deutlicher Stimmungsdämpfer gewesen.

Endstand, 19:30: Das Spiel ist aus.

60. Minute, 18:30: Gegen den 113-Kilometer-Gewaltwurf von Paul Drux ist auch Park machtlos. Den Schlusspunkt setzt dann Tan Kang mit seinem Treffer zum 19:30-Endstand.

59. Minute, 18:29: Koreas Nr. 1 Jaeyong Park mutiert zum Andreas Wolff und fischt alle deutschen Abschlüsse weg.

57. Minute, 18:29: Das DHB-Team nimmt wegen seiner Unterzahl den Keeper raus, kommt aber nicht zum Abschluss - was Korea nach Balleroberung gedankenschnell nutzt. Heinevetter hechtet von der Bank noch Richtung eigenes Tor, kann den Treffer von Tan Kang aber nicht verhindern.

55. Minute, 17:29: Erst gibt es das 29. deutsche Tor durch Musche, dann eine Zwei-Minuten-Strafe für Fabian Böhn und dann eine Auszeit - und die Aufforderung von Prokop ans Team, nicht nachzulassen.

53. Minute, 17:28: Ein Tor-Schmankerl der Koreaner. Tan Kang trifft um DHB-Abwehrriese Lemke herum. Anspruchsvoll und ansehnlich.

52. Minute, 16:28: Kohlbacher holt am Kreis einen Siebenmeter heraus, den Kapitän Gensheimer sicher rechts unten verwandelt. Bereits das siebte Tor für den DHB-Kapitän.

50. Minute, 16:27: Nanu! Ri Kyong Song und Ku Changeun sorgen dafür, dass Korea drei Tore in Folge macht und auf 16:27 verkürzt. Oder welches Verb Ihnen bei diesem aus DHB-Sicht immer noch komfortablen Spielstand auch immer angemessen erscheint.

48. Minute, 14:27: Nachdem Korea verkürzt hat, gibt es ein Novum zu bestaunen: einen Abschluss von Finn Lemke. Der sitzt aber nicht. Lemke ist als deutscher Abwehrchef aber auch nicht primär fürs Thema Toreschießen verantwortlich.

47. Minute, 13:27: Während bei Korea die Kräfte schwinden, verteidigt Deutschland zunehmend offensiver. Wiencek bildet weit vorm Kreis die erste Verteidigungslinie. Mit Erfolg! Nach technischem Fehler der Koreaner setzt Heinevetter seinen Teamkollegen Kohlbacher ein, der den Tempogegenstoß mit seinem vierten Tor vollendet.

45. Minute, 13:26: Daran ändert auch der Treffer von Jeong-gu Kang nichts, auch wenn der schön aussieht.

44. Minute, 12:26: Nächstes deutsches Tor, Musche von links. Das Spiel gewinnt mehr und mehr Trainingscharakter für Deutschland.

43. Minute, 12:25: Berlin erlebt ein WM-Schützenfest, und auch Kreisläufer Wiencek tanzt mit. Er macht das 25:12.

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Zufrieden: Bundestrainer Christian Prokop.

(Foto: REUTERS)

42. Minute, 12:24: Schon zu Beginn der 2. Halbzeit hatte Bundestrainer Prokop personell experimentiert, nun verschafft er mit Youngster Franz Semper aus Leipzig und Torwart-Routinier Silvio Heinevetter zwei weiteren Spielern WM-Minuten. Und die beginnen prächtig: Semper trifft vorn direkt zum 24:12, Heinevetter pariert hinten cool gegen Na Seungdo. Kommt demnächst auch Paul Drux, hat Prokop bereits seinen gesamten 16er Kader eingesetzt.

40. Minute, 12:23: Jo Taehun trifft links unten. Die Geschwindigkeitsanzeige zeigt 90 km/h an.

38. Minute, 11:23: Stockfehler bei einem Angriff der Koreaner, die ihren Keeper aus dem Tor genommen haben. Und was macht Steffen Weinhold nach Balleroberung vorm deutschen Kreis? Er beweist exzellentes Zielvermögen und setzt den Ball aus der eigenen Hälfte ins koreanische Tor.

37. Minute, 11:22: Auszeit durch Korea - und danach klappt es endlich wieder mit einem Tor. Park Kwangsoon macht's, doch Fabian Böhm stellt umgehend die Elf-Tore-Führung wieder her.

36. Minute, 10:21: Kohlbacher und Gensheimer schrauben den Spielstand auf 21:10. Zwischendurch verzweifelt Korea an Wolff und Koreas Coach vielleicht an Park Young Jun. Der kassiert nach seiner Zwei-Minuten-Strafe aus der 32. Minute in der 35. Minute direkt die nächste.

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Berliner Mauer: DHB-Keeper Wolff überragte zum WM-Start.

(Foto: dpa)

34. Minute, 10:19: Siebenmeter für Korea, Siebenmeterparade durch Wolff.

33. Minute, 10:19: Linksaußen Matthias Musche schnibbelt den Ball ins Tor, wir nähern uns der zweistelligen deutschen Führung.

32. Minute, 10:18: Nicht Bumm, sondern Parade heißt es nach dem nächsten koreanischen Angriff. Wolff ist zur Stelle und schraubt seine Fangquote auf 52 Prozent.

31. Minute, 10:18: Deutschland eröffnet die zweite Halbzeit - und macht das erste Tor. Steffen Weinhold auf Youngster Fabian Böhm, Böhm auf Kohlbacher am Kreis. Bumm!

Halbzeitfazit: Beide Teams werden den Erwartungen gerecht. Das DHB-Teams spielt konzentriert, hat die Partie absolut im Griff und könnte sogar höher führen. Korea probiert viel, hat gegen die deutsche Deckung vor DHB-Keeper Wolff aber nicht ausreichende Handball-Mittel. Die strikte Linie der Referees spielt den bisweilen robust verteidigenden Koreanern dabei nicht in die Karten.

30. Minute, 10:17: ... vor der Pause. Das gehört Jang Dong Hyun, der mit einem 95-Kilometer-Kracher den 10:17-Halbzeitstand erzielt.

30. Minute, 9:17: Ungewohntes Bild in Berlin: Beide Mannschaften sind komplett, angesichts der strikten Linie der Referees durchaus erwähnenswert. Und nur von kurzer Dauer, denn Jeong Jaewan verursacht gegen Kohlbacher den ersten deutschen Siebenmeter und kassiert eine Zeitstrafe. Gensheimer, Chef-Siebenmeterschütze der Deutschen, zeigt keine Nerven, hat tortechnisch aber nicht das letzte Wort ...

29. Minute, 9:16: Für Gensheimer ist Matthias Musche als Linksaußen im Spiel - und verursachte prompt einen Siebenmeter. Diesmal ist Wolff machtlos. Macht ja nix.

28. Minute, 8:16: Jannik Kohlbacher bekommt am Ball den Kreis. Riecht nach Tor, wird ein Tor.

27. Minute, 8:15:  Dürfen wir vorstellen: Andreas Wolff, Siebenmeterkiller. Er ist gegen Jo Taehun blitzschnell zur Stelle und verbucht seine erste Siebenmeterparade im Turnier. Auf der Gegenseite macht Fäth kompromisslos das 15:8 und besorgt die erste Sieben-Tore-Führung. Es wird langsam deutlich.

25. Minute, 8:14: Der Kieler Kreisläufer Pekeler ist auf den Torgeschmack gekommen und gönnt sich Appetithappen Nr. 4. Weniger schön: Deftig hinlangen kann er in der Abwehr auch. Zu deftig aus Sicht der Referees, zwei Minuten.

24. Minute, 8:13: Eine suboptimale Minute aus deutscher Sicht. Jo Taehun überwindet tatsächlich Wolff im DHB-Tor, ehe Wiede auf der Gegenseite scheitert und Kapitän Gensheimer mit zwei Minuten runter muss. Allerdings gibt es auch für Koreas Jung Suyoung eine Zeitstrafe.

23. Minute, 7:13: Pekeler bucht einen weiteren Treffer auf sein Torkonto. Das steht jetzt bei drei.

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Korea bemühte sich, warf viel - aber kam zu selten zu derart klaren Abschlüssen.

(Foto: REUTERS)

22. Minute, 7:12: Jeong Jaewan scheitert an DHB-Keeper Wolff, der beim 15. koreanischen Abschluss die achte Parade zeigt. Weltmeisterliche Quote!

21. Minute, 7:12: Groetzki, Tor, wieder fünf vor. Hübsch.

20. Minute, 7:11: Andreas Wolff hält viel, aber alles kann auch er nicht entschärfen. Zum Beispiel den Abschluss von Park Kwangsoon.

18. Minute, 6:11: Und da ist die erste Fünf-Tore-Führung, die die Kräfteverhältnisse in Berlin angemessen wiederspiegelt. Gensheimer macht es und setzt damit vorbildlich um, was Bundestrainer Prokop in der Auszeit gefordert hatte, nämlich: Wir ziehen davon!

17. Minute, 6:10: Nach No-Look-Pass von Fabian Wiede am Kreis vollendet Hendrik Pekeler zur ersten Vier-Tore-Führung. Wäre dieser Spielzug ein Pullover, DHB-Vizepräsident Bob Hanning würde ihn beim n-tv Interview tragen.

16. Minute, 6:9: Erst scheitert Gensheimer, dann trifft Gensheimer. Drittes Tor für den DHB-Kapitän.

15. Minute, 6:8: Es wird wild in Berlin und geht hübsch hin und her. Erst scheiterte Kang Jeongu an Wolff, dann scheitert Groetzki auf der Gegenseite - ehe Jeongu auf 6:8 verkürzt.

14. Minute, 5:9: Es geht doch. Fäth zimmert den Ball aus neun Metern zum 8:5 links unten ins Tor und beendet die deutsche Durststrecke.

13. Minute, 5:7: Nach deutschem Offensivfoul stoppt Steffen Weinhold den koreanischen Angriff mit einem Schubser, aus Sicht der Referees Zwei-Minuten-würdig. Jang Dong-Hyun trifft zum 5:7, das dritte koreanische Tor in Folge.

12. Minute, 4:7: Gegen die vier Deutschen bieten sich Korea große Räume. Konsequenz: Rechtsaußen taucht schön freigespielt vor Wolff auf und trifft rechts unten zum 4:7.

12. Minute, 3:7: Erst schlägt der Ball nach einem Kracher von Steffen Fäth zum siebten Mal im koreanischen Tor ein, dann wird es turbulent. Kim Dongmyung trifft Fäth im Gesicht und sieht nach Videobeweis die Rote Karte. Harte Entscheidung, das Einsteigen des Koreaners wirkte unabsichtlich. Neben der Strafe für Korea gibt es auch zwei Minuten für DHB-Spieler Strobel. Damit im Moment nur vier deutsche Feldspieler auf dem Parkett.

11. Minute, 3:6: Der schon gelbverwarnte Pekeler schubst Koreas Kim Dongmyung beim Abschluss. Folgerichtig gibt es zwei Minuten und Siebenmeter für die Koreaner, den Dong-hyun Jang verwandelt.

10. Minute, 2:6: DHB-Spielmacher Strobel zieht ab - und muss mit ansehen, wie sein Schuss entschärft wird.

9. Minute, 2:6: ... und kurz darauf nach erneutem Konter zum 6:2. Das diesmal der koreanische Keeper im Kasten steht, stört Gensheimer nicht. Mit 84 km/h schlägt sein Wurf im Tor ein. Die Koreaner leisten sich im Angriff einfach zu viele Fehler.

8. Minute, 2:5: Kapitän und Torgarant Uwe Gensheimer läuft heiß. Nach koreanischem Ballverlust und schnellem deutschen Spielvortrag trifft er erst ins leere Tor zum 5:2 ...

7. Minute, 2:4: Steffen Fäth, gerade erst für Wiencek auf die Platte gekommen, macht sein erstes Tor und stellt die Zwei-Tore-Führung wieder her.

7. Minute, 2:3: Erst Zeitstrafe, Kim Dongmyung muss für zwei Minuten raus.

6. Minute, 2:3: Nach mehreren fruchtlosen Versuchen und der nächsten starken Parade von DHB-Titan Wolff, fällt doch der zweite koreanische Treffer. Park Kwangsoon macht ihn.

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5. Minute, 1:3: Der nächste deutsche Angriff bringt nichts ein, der übernächste schon. Rechtsaußen Patrick Groetzki schließt einen Schnellangriff zur deutschen Zwei-Tore-Führung ab.

3. Minute, 1:2: Erste Parade durch DHB-Keeper Andreas Wolff, der einen Rückraumkracher der Koreaner grätschend entschärft. Läuft, weil Korea zwar in Ballbesitz bleibt, aber auch im zweiten Anlauf nicht trifft.

2. Minute, 1:2: ... und wenig später die erstmalige Führung für das DHB-Team. Nach technischem Fehler der Koreaner geht es ganz schnell, Hendrik Pekeler sagt "Vielen Dank!".

1. Minute, 1:1: Die deutsche Antwort heißt Patrick Wiencek. Am Kreis von Spielmacher Martin Strobel schön freigespielt schließt er kompromisslos ab. Ausgleich ...

1. Minute, 1:0: Erster koreanischer Angriff, erster Abschluss, erstes Tor durch Su-Young Jung.

18.25 Uhr: Anwurf, Korea hat den Ball.

18.16 Uhr: Während in Berlin die Mannschaften einlaufen und sich bereitmachen für Hymne beziehungsweise Vereinigungsvolkslied, setzen wir Sie noch kurz über den WM-Modus ins Bild. Der wurde für das Turnier 2019 geändert, nach EM-Vorbild wurde eine Hauptrunde eingeführt. Heißt: Die 24 Teams spielen in der Vorrunde in vier Sechsergruppen. Die ersten drei Teams jeder Gruppe erreichen die Hauptrunde, die in zwei Sechsergruppen  ausgetragen wird. Der jeweils Erste und Zweite der beiden Hauptrundengruppen ziehen ins Halbfinale ein. Die Sieger der beiden Vorschlussrundenspiele kämpfen um Gold, die Verlierer um Bronze. Maximal kann ein Spiel zehn WM-Spiele absolvieren - so viele sollen es auch für Deutschland werden, das Halbfinale ist das erklärte Ziel.

18.11 Uhr: "Ich erkläre die 26. Handball-WM für eröffnet", verkündet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor fast 15.000 Zuschauern in Berlin. Jubel! Den hatte es auch zuvor schon gegeben, als der 2007er-Weltmeister-Coach Heiner Brand zusammen mit den früheren Spielern Pascal Hens, Henning Fritz, Dominik Klein und Stefan Kretzschmar die WM-Trophäe in die ausverkaufte Arena getragen hatte.

18.10 Uhr: "Wenn's gut läuft, können wir jeden schlagen", hat DHB-Kapitän Uwe Gensheimer vorab im n-tv Interview gesagt. Der Auftaktgegner Korea fällt für Deutschland allerdings in die Handball-Kategorie: Muss selbst dann geschlagen werden, wenn es gar nicht läuft. Die weiteren deutschen Vorrundengegner sind Brasilien am Samstag, Russland am Montag, Rekordweltmeister Frankreich am Mittwoch sowie zum Vorrundenabschluss Serbien.

 

18.05 Uhr: Für Deutschland nicht dabei weil verletzt: Rückraum-Shooter Julius Kühn. Vorerst nicht dabei und knatschig: Rechtsaußen Tobias Reichmann.

Auf wen Bundestrainer Christian Prokop zum WM-Start setzt, haben wir Ihnen hier in Wort und Bild noch einmal zusammengestellt. Der 16er WM-Kader im Überblick:

 

18.03 Uhr: An Selbstbewusstsein mangelt es den deutschen Handballer vor dem Turnierstart nicht. "Ich habe das Gefühl, dass wir Großes erreichen können", ließ sich DHB-Torwarttitan Andreas Wolff vorab zitieren. Die Schar der Titelanwärter ist aber beachtlich, zu ihr gehören: Titelverteidiger und Rekordweltmeister Frankreich, Vize-Weltmeister Norwegen, Europameister Spanien und Co-Gastgeber Dänemark. Der will nach bislang drei zweiten Plätzen (1967, 2011, 2013) endlich seinen WM-Fluch besiegen und erstmals den Thron – und wo ginge das besser als im Finale 2019 im dänischen Herning.

17.53 Uhr: Herzlich willkommen in Berlin, herzlich willkommen zum Auftaktspiel der Handball-WM 2019! Ab 18.15 Uhr trifft Co-Gastgeber Deutschland auf das koreanische Vereinigungsteam und wir tickern hier für Sie live mit.

Wir hoffen, Sie sind bereits angemessen euphorisiert. Schließlich weckt das Turnier Erinnerungen ans goldene Wintermärchen 2007 und schließlich wird das neben Deutschland auch in Dänemark ausgetragene Turnier "die beste WM aller Zeiten". Davon zeigte sich vorab jedenfalls Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson in der "Sport Bild" überzeugt. Die WM-Endrunde werde "bombastisch. Deutschland und Dänemark - bessere Ausrichter gibt es nicht".

Quelle: n-tv.de

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