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Handball-Drama im RE-LIVE Video-Wahnsinn rettet die "Bad Boys"

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Tobias Reichmann verwandelte den letzten Siebenmeter zum Ausgleich.

(Foto: REUTERS)

Was für ein Handball-Drama: Die deutschen Handballer erreichen bei der Europameisterschaft in Kroatien mit Mühe und einem Siebenmeter in der Schlusssekunde nach Videobeweis vorzeitig die Hauptrunde. Erleben Sie den Handball-Wahnsinn im Re-Live.

SCHLUSS: Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr, was ich zu diesem Spiel noch sagen soll. Außer, Obacht, letzter Superlativ: Gigantisch. Den ausführlichen Spielbericht mit Stimmen zu diesem Drama finden Sie hier!

Deutschland - Slowenien 25:25 (10:15)
Deutschland:
Wolff, Heinevetter - Gensheimer (7/2), Groetzki (4), Reichmann (4/3), Weber (3), Weinhold (2), Pekeler (2), Häfner (1), Kühn (1), Drux (1), Kohlbacher, Wiencek, Janke, Roscheck, Fäth.
Slowenien:
Lesjak, Skok - Zarabec (5), Mackovsek (4), Blagotinse  (4), Janc (4/1), Bezjak (3), Kavticnik (3/1), Mlakar (1), Cingesar  (1)

Ich wünsche Ihnen noch einen entspannten Abend, meine Name ist Tobias Nordmann, kommen Sie gut runter!

Übrigens: Die deutschen Handballer haben durch das Remis vorzeitig die Hauptrunde erreicht.

SCHLUSS: Mein Herz rast. Was für ein Spiel. Erst war's gar nichts von Deutschen, dann richtig gut. Und dann dieses unfassbare Videodrama (sorry für den Superlativakkord). Jetzt erstmal durchatmen.

60. Minute, 25:25: Jetzt aber: Reichmann wirft, trifft, Remis. Irre.

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Der Remismacher!

(Foto: REUTERS)

60. Minute, 24:25: Der slowenische Trainer blockiert das Tor.

60. Minute, 24:25: ES GIBT SIEBENMETER FÜR DEUTSCHLAND. WAHNSINN (aber regelgerecht).

60. Minute, 24:25: Unfassbar wie lange das hier dauert.

60. Minute, 24:25: Die Zeit war offenbar noch nicht abgelaufen. Und die Slowenen verhindern den Anwurf der Deutschen. Sollten die Schiedsrichter das so sehen, gäbe es noch Siebenmeter für Deutschland...

60. Minute, 24:25: Doch keine Niederlage? Die Schiedsrichter gucken sich nochmal ein Video an... Warum? Niemand weiß es genau. Der Abschluss schien sauber.

60. Minute, 24:25: Drama, Drama, Drama - die Slowenen treffen über Janc drei Sekunden vor der Schlusssirene, Ball und Heinevetter kugeln ins Tor. Niederlage. Bitter!

60. Minute, 24:24: Drux wird gesucht und gefunden - Tor. Noch zehn Sekunden!

60. Minute, 23:23: Noch 25 Sekunden, Ball Deutschland, Auszeit Prokop.

59. Minute, 23:24: Bitter. Kurz vor dem Zeitspiel packt Roschek zu hart gegen Zarabec zu, zwei Minuten und Siebenmeter - und was für einer, ein ganz frecher von Kavticnik.

59. Minute, 23:23: Auszeit Slowenien. "Jungs, konzentriert. Wir bekommen nichts geschenkt, wenn ihr das halbherzig macht, aber ihr macht das gut." Das sind die Worte von Prokop.

59. Minute, 23:23: Was für ein Kampf! Pass, Abpraller, heftiger Körperkontakt, Pass, Groetzki, Tor.

57. Minute 22:23: Häfner antwortet ratzfatz.

57. Minute, 21:23: Zarabec, immer wieder Zarabec!

56. Minute, 21:22: Die Slowenen bleiben im Spiel, dank Darko Cingesar der am Kreis einen Wurf schön an Heinevetter vorbeilegt. Auf der Gegenseite legt Gensheimer den Ball freistehend vorbei. Weit vorbei.

54. Minute, 21:21: Whooohooo, was für eine Parade von Heinevetter. Blitzschnell macht er die Beine zu und verhindert so den Siebenmetertunnel von Zarabec.

52. Minute, 21:21: Die Slowenen nehmen sich jetzt Zeit für ihre Angriffe, erfolgreich. Der Kreisläufer setzt eine gute Sperre gegen Pekeler, das gibt Bezjak freie Schussbahn, Wums, drin.

51. Minute, 21:20: Seit ein paar Minuten spielen die Deutschen bärenstark, mit Ablauf der slowenischen Zeitstrafe trifft Pekeler zur ersten Führung für die "Bad Boys"!

50. Minute, 20:20: Nun wird auch Kühn für seine Härte bestraft, den fälligen Siebenmeter nagelt Janc dann allerdings an die Latte.

49. Minute, 20:20: Die Überzahl macht's für Deutschland. Der Platz tut Gensheimer und Co. richtig gut. Weber spielt den Kapitän frei, wieder Ausgleich!

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Vorne stark, hinten zu hart: Vid Kavticnik.

(Foto: REUTERS)

48. Minute, 19:20: Zarabec ist gut, sehr gut, sensationell gut. In Bedrängnis lupft er den Ball per Dreher von Halbrechts über Heinevetter. Weltklasse. In der Abwehr allerdings verlieren die Osteuropäer ihre Linie, wieder gibt's eine Zeitstrafe, weil Kavtičnik Kühn zu hart angeht.

47. Minute, 19:19: Wie schnell das gehen kann, binnen fünf Minuten verliehen die Slowenen völlig den Faden. Prokop: "Das Wir entscheidet!". Der Bundestrainer ist zufrieden.

47. Minute, 19:19: Gensheimer, Tor, Ausgleich, Auszeit Slowenien.

46. Minute, 18:19: Man, man, man, wieder Siebenmeter für Deutschland, nach einem heftigen Rempler gegen Kai Häfner. Reichmann tritt wieder an, diesmal gegen den eingewechselten Skok - und trifft souverän!

45. Minute, 17:19: Nur noch zwei Tore Rückstand und Überzahl, weil Reichmann vom Strich trifft.

45. Minute, 16:19: WAS ERLAUBE GENSHEIMER? Nach einem Megapass von Heinevetter steht er alleine vor Lesjak und versucht dann einen Wurf hinter dem Rücken, unfassbar! Aber: Offenbar wurde Gensheimer zuvor gefoult, heftige Diskussionen! Die Slowenen bekommen zwei Mal zwei Minuten und sind fassungslos. Siebenmeter für Deutschland gibt's oben drauf.

43. Minute, 16:19: ENDLICH mal wieder unser Lieblingsspielzug! Siebenmeter für Deutschland, Gensheimer tritt an, Lesjak pariert, Gensheimer holt sich den Abpraller, Tor.

42. Minute, 15:19: Die Slowenen bleiben trotz der Aufholjagd cool. Kavtičnik wird freigespielt und löst das dann vor Heinevetter souverän, der zuvor übrigens mal wieder einen Ball pariert hatte.

41. Minute, 15:18: Jetzt sind auch die Deutschen mal einer weniger, Wiencek testet das Trikot von Zarabec und die Schiris sehen das.

40. Minute, 15:18: ... oder auch nicht? Janc tankt sich auf Rechtsaußen durch und guckt sich Heinevetter aus. Die deutschen Torhüter, wir müssen es so hart sagen, spielen heute auf überschaubarem Niveau.

39. Minute, 15:17: Die Slowenen nehmen in Unterzahl den Torwart raus, verlieren den Ball und kassieren durch Gensheimer ein 30-Meter-Tor. Wird langsam...

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Ein harter Kampf.

(Foto: REUTERS)

38. Minute, 14:17: Gerade noch Tor, jetzt Bank: Mlakar fängt sich zwei Minuten gegen Weber. In Überzahl läuft's jetzt gut für das Prokop-Team, Pekeler bekommt den Ball am Kreis und macht's!

36. Minute, 13:17: Die Slowenen lassen sich vom guten Start der Deutschen nicht beeindrucken, sie spielen jetzt Ziga Mlakar frei, der von Halbrechts durchgehen kann.

35. Minute, 13:16: Weber zieht an, zieht ab, auch Tor.

35. Minute, 12:16: Bezjak passt mit ein bisschen Glück auf Blagotinšek, Tor.

34. Minute, 12:15: Deja-vu im deutschen Spiel: Sieben gegen Fünf, Weber auf Groetzki, Tor!

34. Minute, 11:15: Wilde Szene, Stürmerfoul gegen Patrick Wiencek, Zarabec macht aber weiter und zieht ab. Er bekommt dafür zwei Minuten und ein paar "nette Worte" von Heinevetter.

32. Minute, 11:15: Riesenchance für Weinhold, der völlig freisteht, gerade als die Slowenen wieder auffüllen können, den Ball aber an die Latte nagelt.

31. Minute, 11:15: So, läuft: Ball zu Groetzki, der hebt ab und legt den Ball über die lange Ecke an Lesjak vorbei. Auf der Gegenseite lenkt Heinevetter einen Rückraumwurf an den Pfosten. Guter Start!

31. Minute, 10:15: Weiter geht's, mit Sieben gegen Fünf. Die Deutschen lassen den Keeper in Überzahl erst einmal draußen...

HALBZEIT: DHB-Vize Bob Hanning sagt in der ARD: "Wir müssen weiter an uns glauben. Wenn wir ehrlich sind, ist es von allem ein bisschen zu wenig. Die Slowenen spielen dank einer überragenden Torhüterleistung am Limit. Das Ergebnis ist im Moment absolut gerechtfertigt."

HALBZEIT: Der ehemalige Nationalspieler Dominik Klein ist übrigens nicht überrascht vom deutschen Rückstand. Er sieht die Schwierigkeiten des DHB-Spiels in der Verteidigung der schnellen slowenischen Spielmacher. "Wir brachen eine neue Deckungsvariante". Die gilt es nun für Prokop schnell zu entwickeln.

HALBZEIT: Oha, oha! Das war nicht viel von den "Bad Boys". Kapitän Uwe Gensheimer sagt: "Wir haben zu viele Chancen liegengelassen. Und wir müssen jetzt unbedingt versuchen, hinten Bälle zu gewinnen." Recht hat er. Zehn Tore zur Halbzeit sind tatsächlich sehr wenig, aber noch wesentlich krasser sind die Nachlässigkeiten in der Abwehr, das hat nichts mit Weltklasse zu tun.

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Bärenstarke Slowenen.

(Foto: REUTERS)

30. Minute, 10:15: Endlich mal eine schöne Kombination der Deutschen, Kühn spielt Weber frei, der direkt auf Weinhold und Tor! Stark, aber die Slowenen haben ja auch einen Mann weniger auf dem Feld...

29. Minute, 9:15: WAHNSINN! Slowenien ist zeitlich angezählt, muss werfen. Bezjak steht fast zehn Meter vom Tor weg, wirft per Unterhandwurf durch zwei deutsche Verteidiger - Heinevetter sieht den Ball viel zu spät und kann nichts mehr machen. Auf der anderen Seite packt Bezjak gegen Weinhold zu hart zu und kassiert zwei Minuten.

28. Minute, 9:14: Neuer Wurf, diesmal mit einem Gewaltschuss aus der zweiten Reihe: Weber lädt durch und trifft.

27. Minute, 8:14: Slowenien zieht das hier gnadenlos durch, verwandelt auch seinen ersten Siebenmeter: Janc trifft gegen den kurz zurückgekehrten Wolff. Gensheimer hatte zuvor im Kreis gestanden. 

26. Minute, 8:13: Prokop versucht es mit sieben Feldspielern, bringt aber nichts, weil Lesjak gegen Maximilian Janke und Kühn wirklich unfassbar gut pariert - und die Abwehr die Abpraller (anders als Deutschland) gut verteidigt.

25. Minute, 8:13: Hammer aus dem Rückraum, doch Heinevetter hat das Ding. ABER: Den Abpraller haben die Slowenen, Blagotinšek nämlich, Tor.

24. Minute, 8:12: Weinhold tankt sich durch, sein erster Treffer.

23. Minute, 7:12: Das ist Deckungswahnsinn, wie wir ihn lange nicht bei Deutschland gesehen haben. Diesmal darf sich der Magdeburger Marko Bezjak konktalos bewegen und treffen. Wieder Auszeit und Prokop wiederholt sich. Er bittet seine Jungs sich nicht hängenzulassen.

22. Minute, 7:11: Die deutsche Abwehr packt überhaupt nicht zu, wieder lassen sie den Gegenspieler ziehen, Kavtičnik bedankt sich!

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Patrick Groetzki trifft.

(Foto: REUTERS)

21. Minute, 7:10: Das ist das System für Rechtsaußen Groetzki - und das Tor!

21. Minute, 6:10: Blaž Blagotinšek lässt Wolff wieder keine Chance, der geht nun frustriert auf die Bank, macht nach nur einer Parade Platz für Silvio Heinevetter.

20. Minute, 6:9: Pfosten für Slowenien, Tor für Deutschland. Linksaußen Gensheimer verwertet den Gegenstoß über die Mitte.

19. Minute, 5:9: Mackovsek hat den Ball und bringt ihn unter, vierter Wurf, vierter Treffer. Vorne begeht Deutschland über Kühn ein Offensivfoul.

18. Minute, 5:8: Wichtiges Tor von Kühn. Mit tüchtig Wumms aus dem Rückraum. Auszeit Slowenien. Wir hören nochmal bei Prokop rein. Wieder mahnt er die Verteidigung gegen Zarabec an und will im Angriff Systeme für Kühn und Groetzki sehen.

16. Minute, 4:8: Viel zu leicht, Mackovsek trifft in Unterzahl (die Zeitstrafe gab's beim Siebenmeter zuvor).

16. Minute, 4:7: Sorry, aber es ist so: Siebenmeter für Deutschland. Diesmal versucht sich Tobias Reichmann, er scheitert zunächst am unfassbaren Lesjak, haut dann aber den Abpraller rein.

15. Minute, 3:7: Lesjak lässt die Deutschen verzweifeln, hält auch den nächsten Versuch von Julius Kühn. Der Keeper steht bei 62 Prozent gehaltener Bälle. Und noch ein Spieler bereitet Deutschland Kopfschmerzen: Zarabec wackelt wieder locker und trifft souverän. Was hat Prokop gerade noch gesagt?

13. Minute, 3:6: Böser Fehlpass von Weber, Balz Janc sprintet dazwischen und dann Richung Wolff. In der Luft verzögert er lange und trifft. Auszeit Deutschland. Prokop: "Wir müssen Zarabec enger attackieren." Und: "Wir müssen mit mehr Dampf kommen, brauchen eine andere Körpersprache."

12. Minute, 3:5: Sehr hohes Tempo jetzt. Sekunden nach dem Gegentreffer verkürzt Weber.

12. Minute, 2:5: Wolff bekommt hier noch keine Finger an die Bälle, wieder trifft Zarabec. Für die Deutschen ist es ein fürchterlicher Start vor einer beeindruckenden Kulisse.

11. Minute, 2:4: Nicht das sie denken, wir wären nicht kreativ: Siebenmeter für Deutschland, Gensheimer gegen Lesjak. Zum zweiten Mal siegt der Keeper.

11. Minute, 2:4: Ein Wackler, ein Tor, der Kieler Miha Zarabec trifft.

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Siebenmeter-Mann: Uwe Gensheimer.

(Foto: REUTERS)

10. Minute, 2:3: Steht Deutschland nur am Siebenmeterpunkt? Gefühlt ja, wieder ist es Gensheimer der antritt. Diesmal macht er es megalässig, dreht den Ball am umfallenden Lesjak vorbei.

9. Minute, 1:3: Bitter, Tor in Unterzahl, erneut Mackovsek.

8. Minute, 1:2: Überzahl für Deutschland, Siebenmeter für Deutschland. Diesmal aber lässt Gensheimer aus. Sein Versuch durch die Beine von Urban Lesjak zu spielen, geht schief.

7. Minute, 1:2: Freies Geleit für Vid Kavticnik: Der ehemalige Kieler darf trotz Positionsspiel bis zu Wolff durchlaufen und lässt dem keine Chance, beim Angriff zuvor war der Keeper noch zur Stelle gewesen.

6. Minute, 1:1: Kapitän Uwe Gensheimer bricht den Bann und erzielt per Siebenmeter das erste Tor für Deutschland, Philipp Weber war gefoult worden.

4. Minute, 0:1: Der erste erfolgreiche Abschluss geht auf das Konto der Slowenen, aus dem Rückraum hämmert Borut Mackovsek den Ball an Wolff vorbei.

3. Minute: Zäher Beginn, beide Angriffsreihen suchen noch nach der perfekten Abstimmung. Auf Ballverlust Slowenien folgt Ballverlust Deutschland.

1. Minute: Los geht's, Slowenien hat den Ball. Die Deutschen starten mit einer Überraschung, Andreas Wolff beginnt im Tor. Viele Experten hatten eigentlich Silvio Heinevetter erwartet.

18.13 Uhr: "Unsere Mannschaft ist richtig heiß. Für Slowenien wird es ein Heimspiel. Das wird ganz anders als im ersten Spiel", sagt Teammanager Oliver Roggisch Sekunden vor dem Anwurf am ARD-Mikrofon: "Wir müssen so fokussiert sein, wie gegen Montenegro."

18.11 Uhr: So, noch vier Minuten bis zum Anwurf. Die Mannschaften nehmen Aufstellung für die Hymnen.

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Kann spielen: Andreas Wolff.

(Foto: REUTERS)

18.09 Uhr: Personell kann Prokop aus dem Vollen schöpfen, nachdem sich der gegen Montenegro überragende Torwart Andreas Wolff trotz einer Fußverletzung fit gemeldet hat. Der Kieler, der zum Auftakt eine Topquote von 46 Prozent gehaltener Würfe aufwies, rechnet mit einem engen Match: "Es wird darauf ankommen, wer den kühleren Kopf hat und konzentrierter ist."

18.05 Uhr: Auch für die deutsche Mannschaft steht einiges auf dem Spiel. Denn die Punkte aus der Vorrunde werden in die Hauptrunde mitgenommen. "Wenn wir verlieren, stehen wir wieder bei null", sagt Rückraumspieler Paul Drux. Kreisläufer Patrick Wiencek erklärt die Ausgangslage mit Blick auf das 48 Stunden später folgende Gruppenfinale gegen Mazedonien: "Jetzt kommen die Gradmesser. Erst danach wissen wir, wo wir stehen."

17.55 Uhr: Gucken wir zunächst mal auf den deutschen Gegner: Slowenien steht vor der Partie gegen das deutsche Team mächtig unter Druck. Verliert der WM-Dritte nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen Mazedonien (24:25) erneut, geht es voraussichtlich mit null Punkten in die Hauptrunde. Das Halbfinale wäre fast schon außer Reichweite.

17.45 Uhr: Zweites Spiel, große Chance: Deutschlands Handballer, die "Bad Boys", können bei der EM mit einem Sieg gegen Slowenien vorzeitig das Ticket für die Hauptrunde lösen. In der zweiten Vorrundenpartie erwartet das Team von Bundestrainer Christian Prokop mit dem WM-Dritten allerdings eine deutlich schwerere Aufgabe als beim klaren Auftaktsieg gegen Montenegro. Die Statistik spricht jedoch für den Europameister, der im November 2005 letztmals ein Spiel gegen Slowenien verloren hat. Seither gingen zwölf der 13 Duelle verloren, einmal gab es ein Remis.

Quelle: n-tv.de, tno

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