Technik

iPhone 18 Pro (Max) noch teurerApple entfaltet das iPhone Duo

09.09.2026, 21:36 Uhr imageVon Klaus Wedekind
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Das iPhone Duo. (Foto: Apple)

Der neue Apple-Chef John Ternus präsentiert das erste faltbare Gerät seines Unternehmens, das iPhone Duo. Es stiehlt dem iPhone 18 Pro und dem 18 Pro Max die Show, die etwas besser, aber auch deutlich teurer als ihre Vorgänger sind.

Apples September-Event war in diesem Jahr etwas ganz besonders. Zum einen, weil es erstmals vom neuen CEO John Ternus präsentiert wurde, der den langjährigen Chef Tim Cook ablöste. Zum anderen trennte das Unternehmen die Pro-iPhones vom Standard ab, das erst im kommenden Jahr die Bühne betreten wird. Und Apple stellte sein erstes faltbares Smartphone vor.

iPhone 18 Pro und 18 Pro Max

Nach einer kurzen Video-Stabübergabe von Tim Cook an John Ternus ging es gleich mit dem iPhone 18 Pro (Max) zur Sache. Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas geändert. Neben neuen Farben ist die einzig deutlich sichtbare Neuerung ein schmaleres Dynamic Island, das jetzt drei Live-Aktivitäten anzeigen kann.

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Die Farben des iPhone 18 Pro (Max). (Foto: Apple)

Für Apple besonders wichtig: Der verbesserte digitale Assistent, der jetzt speziell mit Google-Hilfe endlich konkurrenzfähige KI-Fähigkeiten hat. Die meisten Neuheiten waren im Vorfeld schon bekannt, etliche davon werden vorerst in der EU nicht verfügbar sein. Deshalb hielt sich Apple auch nicht lange damit auf.

Höhere Leistung, Hauptkamera mit variabler Blende

Aber es war eine gute Gelegenheit, zum neuen A20-Pro-Chip überzuleiten, der unter anderem mit einem verbesserten neuronalen Prozessor (NPU) für die Ausführung von lokalen KI-Modellen besonders viel Leistung bietet. Ansonsten übertreffen Hauptprozessor (CPU) und Grafikeinheit (GPU) ihre Vorgänger laut Apple um 20 und 40 Prozent.

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Die Hauptkamera hat eine mechanisch verstellbare Blende. (Foto: Apple)

Um die Leistung abrufen zu können, hat das iPhone 18 Pro auch eine verbesserte Vapor Chamber (Dampfkammer). Trotz der höheren Leistung sollen die Geräte länger durchhalten als die Vorgänger, das Max sogar bis zu sechs Stunden mehr bei der Videowiedergabe.

Deftige Preissteigerung

Was die Kameras betrifft, ist die neue 48-Megapixel-Hauptkamera mit variabler Blende die wichtigste Neuerung. Ansonsten hat Apple vor allem die Software verbessert. Dazu gehören unter anderem besonders umfangreiche Pro-Einstellungen für manuelle Anpassungen bei Fotos und Videos.

Schon nach weniger als 30 Minuten war das Team von John Ternus mit dem iPhone-18-Pro-Duo durch. Auch die gestiegenen Preise waren schnell abgehandelt: Das iPhone 18 Pro kostet mit 256 Gigabyte (GB) großem Speicher rund 1450 Euro, das 18 Pro Max knapp 1600 Euro. Damit sind sie 150 Euro teurer als die Vorgänger. Sie können ab dem 12. September vorbestellt werden, erhältlich sind sie ab dem 18. September.

Neue Airpods

Danach durfte das Publikum erst mal bei der Präsentation neuer Airpods durchatmen. Die fünfte Generation soll nicht nur einen besseren Klang, sondern auch eine effektivere aktive Geräuschunterdrückung (ANC) und einen natürlicheren Transparenzmodus bieten. Der Preis: 149 Euro.

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Die Airpods 5 sind vergleichsweise günstig. (Foto: Apple)

Eine weitere Variante bietet per Streich-Gesten veränderbare Lautstärke wie die Airpods Pro und ein induktiv aufladbares Ladecase. Dieses Airpods-Modell kostet 169 Euro. Beide Varianten kommen am 18. September in den Handel.

Apple Watch Series 12 und Ultra 4

Vor dem faltbaren iPhone war dann zunächst noch die Apple Watch an der Reihe. Series 12 und Ultra 4 mit neuem S11-Chip sollen ausdauernder sein und haben ein neues, verbessertes Sensorsystem, das unter anderem häufiger und damit besonders exakt den Puls misst.

Dazu kommen neue Tages- und Nachtübersichten sowie Tagesform. Dabei handelt es sich um ein neues Feature, das die aktuelle Aktivität, Trainingsbelastung, Vitalzeichen und den Schlafindex analysiert, um die Leistungs­fähigkeit für den Tag einzuschätzen.

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Die Apple Watch Ultra 4. (Foto: Apple)

Audio Intelligence nutzt nach einem Update im Laufe des Jahres Mikrofone, um Alarme, Babygeschrei oder andere wichtige Töne wahrzunehmen und darauf hinzuweisen. Man kann auch die Aufnahmen der zurückliegenden Minuten abrufen. Dazu gehören Aufzeichnungen von Gesprächen, wobei der Datenschutz gewährt sein soll. Die Apple Watch Series 12 ist ab rund 450 Euro, die Ultra 4 ab etwa 900 Euro zu haben. Beide Varianten sind ab dem 18. September in den Regalen.

iPhone Duo

Höhepunkt der Show war die Vorstellung des iPhone Duo, Apples erstes faltbares Smartphone. Wie es die Android-Konkurrenz schon vor Jahren erkannt hat, ist es toll, Inhalte auf einem besonders großen Display zu sehen, das Gerät aber trotzdem in die Tasche stecken zu können. Der ideale Formfaktor dafür sei ein faltbares iPhone, so Apple.

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Die FaceTime-Kamera ist rechts oben unter dem Display versteckt. (Foto: Apple)

Zusammengeklappt hat das Außendisplay mit 5,4 Zoll etwa die Maße eines Reisepasses, auseinander geklappt ist das Innendisplay 7,6 Zoll groß. Beide Bildschirme bieten dabei das gleiche Seitenverhältnis. Die Frontkamera der Innenseite ist unter dem Display verborgen, der Falz soll durch ein besonders gestaltetes Gelenk kaum fühl- und sichtbar sein. Das iPhone Duo ist nach IP68 wasser- und staubdicht und soll auch allgemein robust sein.

Keine Tele-Kamera, mindestens 2300 Euro teuer

Ansonsten bietet das Gerät Funktionen wie einen geteilten Bildschirm, die man schon länger von Android-Geräten wie dem Samsung Galaxy Z Fold kennt. Die Kompatibilität zum Apple Pencil soll ein Update in den kommenden Monaten bringen. Was die Ausdauer betrifft, verspricht Apple ähnliche Laufzeiten wie beim iPhone 18 Pro.

Wie befürchtet, hat Apple nur zwei Kameras untergebracht: die gleiche 48-Megapixel-Hauptkamera wie im iPhone 18 Pro und eine 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Dazu kommen eine Frontkamera auf der Außenseite und die Facetime-Kamera unter dem Innen-Display. Das günstigste iPhone Duo mit 256-GB-Speicher kostet knapp 2300 Euro. Es ist ab dem 16. Oktober vorbestellbar und ist eine Woche später erhältlich.

Quelle: ntv.de

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