Technik

Zu Weihnachten beliebt Die drei besten Smartphones bis 350 Euro

Wer zu Weihnachten ein gutes Smartphone verschenken möchte, muss keine 800 Euro oder mehr ausgeben. Schon für 300 Euro und weniger gibt es Geräte, mit denen man große Freude bereiten kann, für ein bisschen mehr bekommt man sogar einen bildstarken Google-Puristen.

Unterm Jahr ist ja das Interesse für günstige Smartphones mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis schon groß. Kurz vor Weihnachten wächst es aber nochmal deutlich, weil solche Geräte offenbar auch sehr beliebte Geschenke sind. Besonders die 300-Euro-Klasse liegt zum Fest hoch im Kurs, n-tv.de stellt seine drei Favoriten in diesem Preis-Bereich vor, sogar noch günstiger sind.

Xiaomi Redmi Note 8 Pro

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Das Xiaomi Redmi Note 8 Pro hat eine prima Quad-Kamera und ein ziemlich kräftiges Innenleben.

(Foto: kwe)

Das Xiaomi Redmi Note 8 Pro ist erst im Oktober für schlappe 250 Euro auf den Markt gekommen, aktuell kostet es rund 240 Euro. Weil es so neu ist, sollte es noch zwei Upgrades des Betriebssystems bekommen, was man sonst zu diesem Preis kaum erwarten darf. Android 10 ist laut Xiaomi schon in Vorbereitung.

Das LCD des Redmi Note 8 Pro ist rund 6,5 Zoll groß und mit 395 ppi, hoher Leuchtkraft sowie schönen Farben und Kontrasten etwa so gut wie die Displays der beiden oben genannten Geräte. HDR-fähig ist der Bildschirm allerdings nicht.

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Angetrieben wird das Xiaomi-Smartphone von einem Mediatek-Chip, der sogar für anspruchsvollere Spiele stark genug sein soll. Tatsächlich schlägt er sich im Antutu-Benchmark ziemlich gut, erreicht mit rund 227.500 Punkten ein besseres Ergebnis als das Google Pixel 2 XL und landet nur knapp hinter dem Samsung Galaxy S9. Passend dazu stecken im Redmi Note 8 Pro 6 GB Arbeitsspeicher und ein Akku, der 4500 mAh fasst. Der erweiterbare Flash-Speicher ist 64 GB groß.

Auf der Rückseite hat das Gerät eine Quad-Kamera, bei der vor allem die Haupt-Knipse mit einer maximalen Auflösung von 64 Megapixeln und einem guten Nachtmodus überzeugt. Auch bei ihren Fotos werden im Normalfall vier Pixel zusammengefasst. Dazu kommen noch eine akzeptable Ultraweitwinkel-Kamera, eine Makro-Kamera und ein Tiefen-Sensor für künstliches Bokeh.

Huawei P30 Lite

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Das Huawei P30 Lite hat einen rasanten Preisverfall erlebt und ist jetzt ein echtes Schnäppchen.

(Foto: kwe)

Wie man bei Xiaomi Redmi Note 8 Pro sieht, lohnt es sich, bei Android-Schnäppchen darauf zu achten, dass sie noch möglichst jung sind. Ältere Technik kann zwar auch nach drei Jahren noch gut sein, die Software ist da aber meistens schon veraltet oder es gibt spätestens dann keine Updates mehr. Das trifft nicht auf das Huawei P30 Lite zu, das gerade mal sieben Monate alt ist. Im Mai musste man dafür noch 370 Euro hinblättern, jetzt bekommt man es schon für knapp 260 Euro.

Sorgen wegen des Huawei-Boykotts durch die USA muss man sich nicht machen, die Google-Lizenz war schon vorher erteilt und daran ändert sich auch nichts. Huawei hat Android 10 für das P30 Lite schon angekündigt.

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Im Test hat das Gerät einen guten Eindruck hinterlassen. Unter anderem bekommt man für sein Geld ein scharfes 6,1-Zoll-LCD mit kleiner Tropfen-Notch, einen guten Mittelklasse-Chip und ausreichend Arbeitsspeicher. Der Flash-Speicher ist mit 128 Gigabyte (GB) für die Preisklasse schon ziemlich groß, aber man kann zusätzlich eine microSD-Karte einstecken, wenn man keine zweite Sim-Karte benötigt. Außerdem ist das Gerät recht ausdauernd.

Die Hauptkamera macht mit 48 Megapixeln sehr ansehnliche Fotos und kommt auch noch mit schwächeren Lichtverhältnissen ganz gut klar. Die Fotos der 8-Megapixel-Superweitwinkel-Kamera sehen fast so gut wie beim P30 Pro aus und das künstliche Bokeh bei Porträts gelingt dem P30 Lite mit der 2-Megapixel-Kamera zur Tiefenbestimmung sehr ordentlich.

Google Pixel 3a

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Das Pixel 3a hat ein robustes Kunststoffgehäuse, was man ihm aber nicht ansieht.

(Foto: kwe)

Ein nur wenige Monate altes Google-Smartphone für weniger als 350 Euro? Das gibt's tatsächlich! Saturn und einige andere Händler verkaufen das Pixel 3a derzeit für knapp 340 Euro. Schon im Mai bot das Gerät mit rund 400 Euro ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, jetzt ist es ein echt heißes Schnäppchen.

Der größte Vorteil ist, dass es von Google stammt und mit dessen unverfälschtem Android ausgestattet ist. Drei Jahre Updates sind garantiert und sie kommen gewöhnlich so schnell, wie man das sonst nur bei iPhones kennt. Aktuell ist natürlich Android 10 installiert und Google hat dem 3a auch schon einige Funktionen aufgespielt, die mit dem Pixel-4-Duo eingeführt wurden. Wenn die deutsche Sprache-zu-Text-Umwandlung in Echtzeit zur Verfügung steht, bekommt sie auch das 3a. Und wer Google Stadia zocken möchte, kann dies ebenfalls mit dem Gerät tun - n-tv.de hat's ausprobiert.

Außerdem hat das Pixel 3a eine ausgezeichnete Hauptkamera, die es 1:1 vom Pixel 3 übernommen hat. Mit großen Sensor-Pixeln, Blende f/1.8 und optischem Bildstabilisator macht sie unter anderem auch nachts noch tolle Aufnahmen. Das Innenleben ist dagegen wirklich nur Mittelklasse, aber irgendwo muss in der Preisklasse eben gespart werden.

Quelle: ntv.de