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Besetzte Golan-Höhen Israel provoziert mit Genehmigung von Ölbohrungen

Medienberichten zufolge hat Israel ungeachtet möglicher internationaler Proteste Ölbohrungen auf den besetzten Golan-Höhen genehmigt. Wie die Zeitung «Jediot Ahronot» am Donnerstag berichtete, sei dem US-israelischen  Unternehmen Genie eine entsprechende Lizenz erteilt worden.

Dem Konzern stehe der frühere rechtsgerichtete israelische Minister Effi Eitam vor. Das Wirtschaftsblatt «Globes» berichtete, zu den Aktionären zähle US-Medienmogul Rupert Murdoch. Der republikanische Ex-Vizepräsident der USA, Dick Cheney, sei einer der Berater des Projekts.

"Eine Lizenz für Ölbohrungen auf dem Golan könnte weltweit Proteste auslösen, weil die internationale Gemeinschaft den Golan als besetztes syrisches Gebiet ansieht», hieß es in dem «Globes»-Bericht. Laut «Jediot Ahronot» setzte Israel die Ölsuche auf dem Golan nach den Osloer Abkommen mit den Palästinensern vor 20 Jahren aus. Eine Bestätigung der israelischen Regierung für die jetzt geplanten Ölbohrungen war zunächst nicht zu erhalten.

Israel hatte während des Sechs-Tage-Kriegs im Jahr 1967 einen Teil des Golan von Syrien erobert. Die internationale Gemeinschaft erkannte die Annexion des Gebiets durch Israel nie an. Damaskus fordert das Gebiet zurück, Israel und Syrien befinden sich offiziell im Kriegszustand.

Quelle: n-tv.de, AFP

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