Kurznachrichten

Global konzipierter Fonds WHO fördert Jugendinitiativen für einen Weg aus der Corona-Pandemie

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will jungen Menschen aus der Corona-Krise helfen.

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(Foto: imago images/Westend61)

Sie legt gemeinsam mit großen Jugendorganisationen wie der Weltpfadfinderorganisation und dem Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) einen Fonds für Initiativen auf, die von jungen Menschen in aller Welt selbst konzipiert werden. Die Ideen sollen jungen Leuten vor Ort helfen, besser mit dem Folgen der Corona-Pandemie fertig zu werden. Welche Programme gefördert werden, soll ein Team von junge Leuten entscheiden, wie die WHO am Montag in Genf mitteilte.

Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg wollte gemeinsam mit WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag den Startschuss für das Programm "Weltjungendmobilisierung" geben. Zunächst stehen dafür zwei Millionen Dollar (knapp 2,7 Millionen Euro) zur Verfügung. Ideen werden mit 500 bis 5000 Dollar gefördert. Die erfolgreichsten Ideen sollen mit mehr Geld gefördert und verbreitet werden.

Hunderte Millionen junger Leute seien von der Corona-Pandemie betroffen, teilte die WHO mit. Nach der Auswertung von zahlreichen Umfragen aus aller Welt berichtete sie, dass 90 Prozent der jungen Leute mehr psychische Angst erlebten. Mehr als eine Milliarde Schüler und Studenten seien von  Schulschließungen betroffen. Jeder sechste junge Mensch haben seine Arbeit verloren.

Bei einem Online-Jugendgipfel findet vom 23. bis 25. April ein erster Austausch unter Tausenden jungen Teilnehmern aus aller Welt statt. Die EU unterstützt dies ebenso wie zahlreiche andere Regierungen und UN- und andere Organisationen wie etwa der Weltfußballverband FIFA.

Quelle: ntv.de, dpa

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