Wirtschaft

Facebook als Vorbild Amazon setzt auf "Coins"

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Amazon nimmt sich an Facebook ein Beispiel und gibt eine "eigene Kunstwährung" heraus.

(Foto: Amazon)

Was dem Facebook-Nutzer sein Credit ist dem Amazon-User neuerdings sein Coin. Damit soll etwa der App-Kauf erleichtert werden. Amazon sieht darin mehrere Vorteile.

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Amazon hat eine eigene virtuelle Währung eingeführt. Damit können die Kunden des Onlinehändlers Apps und Spiele einkaufen. Zum Start des bereits im Februar angekündigten Zahlungssystems teilte das Unternehmen mit, dass jeder Besitzer und Käufer des Tablet-Computers Kindle Fire kostenlos 500 "Coins" erhalte - im Gegenwert von insgesamt 5 Dollar (3,85 Euro). Eingeführt wird die Kunstwährung zunächst bei amazon.com, dem Amazon-Portal in den USA.

Für die eigenen Kunden seien die Coins ein einfaches Mittel, um Apps oder Angebote innerhalb einer App zu kaufen, erklärte Amazon in einer Pressemitteilung. Für die Entwickler von Kindle-Anwendungen sei das Zahlungssystem eine ergänzende Möglichkeit, um Reichweite und Downloads zu steigern. Der Erlös für die Anwendungen geht wie bisher zu 70 Prozent an den Anbieter und zu 30 Prozent an Amazon.

Auch andere große Online-Plattformen wie Facebook (Credits) haben virtuelle Währungen eingeführt. Sie wollen damit ihre Kunden noch enger an sich zu binden.

Quelle: n-tv.de, dpa

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