Wirtschaft

Lukrative Objekte sind gefragt Fünf Bieter für Netzbetreiber Thyssengas

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Energienetze aller Art versprechen eine sehr hohe Rendite.

(Foto: dpa)

AUs Belgien, Italien, Australien, China und Luxemburg stammen die Firmen, die den Gasnetzbetreiber Thyssengas übernehmen wollen. Energienetze versprechen gegenwärtig stabile Renditen von etwa neun Prozent.

Für den zum Verkauf gestellten Gasnetzbetreiber Thyssengas liegen Insidern zufolge fünf verbindliche Angebote vor. Die Bieter seien der belgische Gasversorger Fluxys, die italienische Snam, die Vermögensverwaltungsgesellschaft First State Investments der Commonwealth Bank of Australia, eine chinesische Gruppe sowie ein Konsortium aus der Luxemburger Energiefirma Enovos und Swiss Life, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Thyssengas betreibt ein 4200 Kilometer langes Gasleitungsnetz. Das Unternehmen, das RWE 2011 an die australische Investmentbank Macquarie verkauft hatte, beschäftigt 270 Mitarbeiter. Der Unternehmenswert wird in Branchenkreisen inklusive Schulden auf 500 bis 550 Millionen Euro geschätzt. Macquarie und die Bieter lehnten eine Stellungsnahme ab.

Energienetze sind sehr lukrative Objekte, die stabile Renditen von gegenwärtig etwa neun Prozent versprechen. Die Zinsen in Europa liegen derzeit hingegen bei etwa null Prozent.

Quelle: ntv.de, ppo/rts