Wirtschaft

Rote Zahlen Hummels' Transfer veredelt BVB die Bilanz

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Ich, ich, ich: Ein Verkauft von Hummels könnte dem BVB doch noch zu einem Gewinn verhelfen. Zumindest in der Bilanz.

(Foto: picture alliance / dpa)

In der Tabelle steht Borussia Dortmund glänzend da. Doch Geld verdient der Club damit nicht. Nach neun Monaten sind die Zahlen tiefrot. Transfers sollen auf den letzten Metern zum Gewinn verhelfen.

Größtes Stadion, erfolgreicher Fußball, lange in drei Wettbewerben: Doch aus all dem kann Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund finanziell kaum Kapital schlagen. Im dritten Quartal zwischen Januar und Ende März erlöste das Unternehmen des Fußballvereins zwar mit 72,4 Millionen Euro ein Drittel mehr als im Vorjahr. Unter dem Strich standen jedoch rote Zahlen: Das Minus belief sich auf 8,8 Millionen Euro.

In den ersten neuen Monaten summierte sich der Fehlbetrag damit auf 13,4 Millionen Euro an - deutlich mehr als die 4,7 Millionen im Vorjahreszeitraum. Dennoch soll am Ende ein Gewinn erzielt werden. Transfererlöse sollen Borussia Dortmund einen Jahresüberschuss in zweistelliger Millionenhöhe ermöglichen, kündigte das Unternehmen an. Dazu zählt wahrscheinlich in erster Linie der Wechsel von Mats Hummels zu Bayern München, der am Mittag bekannt wurde.

In den ersten neun Monaten setzte Borussia Dortmund den Angaben zufolge 240,5 Millionen Euro um. Das war gut ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Das operative Ergebnis (Ebitda) summierte sich nach neun Monaten auf 27,7 Millionen Euro nach zuletzt 33,4 Millionen Euro.

Dortmund waren nach einer eher durchwachsenen Vorsaison die Einnahmen aus der lukrativen Champions League weggebrochen. Zwar erreichten die Schwarz-gelben in der Europa League immerhin das Viertelfinale. Doch werden in diesem Wettbewerb deutlich geringere Summen im Vergleich zur Königsklasse ausgeschüttet. Zudem hatte der Verein den teuren Kader in zusammengehalten.

Zusatzeinnahmen im Millionenbereich kann der Club noch durch den Einzug ins DFB-Pokal-Finale erzielen. Im kommenden Jahr kann sich die Borussia dank der Spitzenplatzierung im deutschen Fußball-Oberhaus wieder mit den Besten Europas messen.

Quelle: ntv.de, jwu/DJ

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