Wirtschaft

Versuch der Schadensbegrenzung JP Morgan verkauft Papiere

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die US-Bank JP Morgan Chase hat viel Geld durch Zockerei verloren. Nun trennt sie sich von verlustreichen Papieren. Einem Medienbericht zufolge könnten die Verluste für das Geldinstitut auf fünf Milliarden Dollar angewachsen sein.

JP Morgan Chase
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Nach dem Milliardenverlust durch Fehlspekulationen hat sich die US-Großbank JP Morgan Chase einem Medienbericht zufolge vom Großteil der problematischen Handelspositionen getrennt. Wie der US-Fernsehsender CNBC berichtete, verkaufte das Geldinstitut 65 bis 70 Prozent der Papiere, mit denen sich ihre Investmentabteilung in London verzockt hatte. Ein Sprecher von JP Morgan Chase wollte den Bericht nicht kommentieren.

Die Bank hatte im Mai einräumen müssen, durch Fehlspekulationen mit Kreditausfallversicherungen einen Verlust von mindestens zwei Milliarden Dollar erlitten zu haben. CNBC berichtete, dass die Verluste auf fünf Milliarden Dollar angewachsen sein könnten.

Mehrere US-Regulierungsbehörden haben Untersuchungen des Vorfalls eingeleitet, auch der Kongress in Washington prüft die Vorgänge.

JP Morgan-Chef Bankchef entschuldigt sich hatte die Milliardenverluste bei einer Anhörung als "isoliertes Ereignis" bezeichnet, das durch die gute Kapitalausstattung der Bank habe aufgefangen werden können.

Quelle: n-tv.de, AFP

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