Wirtschaft

Einmal 911er oder Cayenne fahren? Porsche prüft Carsharing

porsche.jpg

Porsche fahren: Vielleicht können sich das bald alle leisten.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Nachdem BMW mit seinem Carsharing-Projekt große Erfolge feiert und es weiter ausbaut, will sich nun auch Porsche des Themas annehmen und "diesem Trend folgen". Carsharing gilt als ein weiterer Vertriebsweg neben dem normalen Verkauf. BMW will sogar Dienstwagen verleihen.

Neue Absatzwege im Visier? Porsche-Chef Matthias Müller liebäugelt mit dem Einstieg ins Carsharing. Der Sportwagenbauer werde diesem Trend folgen, sagte Müller. Nähere Angaben dazu machte er aber nicht. Ein Sprecher sagte, ein konkretes Projekt hätten die Stuttgarter bisher noch nicht gestartet.

Porsche würde damit auf einen Branchentrend aufspringen: Unter dem Druck des Wettbewerbs und der neuen zum Beispiel in Großstädten setzen Autokonzerne verstärkt auf neue Vertriebswege neben dem klassischen Verkauf und wittern dabei gute Geschäfte. Vor allem Daimler und BMW sind bereits im Carsharing aktiv.

BMW fährt vorweg

BMW gilt in diesem Bereich als Vorreiter. Zusammen mit dem Autovermieter Sixt bieten die Münchner bereits anteilige Fahrzeugnutzung nach dem "Carsharing"-Prinzip in Großstädten wie München oder Berlin an.

23647283.jpg

"Drive now" verspricht das Car-Sharing-Angebot von BMW und Sixt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Zudem will BMW das Geschäft weiter forcieren: Flottenkunden der BMW-Leasingtochter Alphabet können die Fahrzeuge ihres Fuhrparks über den neuen Dienst Alphacity künftig an Mitarbeiter ohne eigenen Dienstwagen als Teilzeit-Auto auch für private Fahrten weiter vermieten.

Nach dem Start in Deutschland, Frankreich und Großbritannien soll der Dienst ab 2012 auch in 15 weiteren Ländern zur Verfügung stehen, teilte die BMW-Tochter mit. Alphabet beschäftigt weltweit rund 2000 Mitarbeiter und ist in 17 europäischen Ländern sowie in Australien vertreten.

Quelle: ntv.de, bad/dpa