Wirtschaft

Neue Modelle, neue Märkte Tesla elektrisiert die Anleger

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Tesla wächst - und das gefällt den Anlegern.

Wachstum sorgt für Fantasie. Das gilt vor allem an der Börse - und Tesla ist der Beweis. Zwar schreibt der Elektroautobauer weiter Verluste, die Verkaufszahlen überraschen dagegen positiv. Und das kommt an.

Die Modelle des Elektroautopioniers Tesla finden immer mehr Käufer. Im vierten Quartal 2013 habe man 6900 Fahrzeuge des Modells S ausgeliefert, 20 Prozent mehr als erwartet, sagte Tesla-Vertriebschef Jerome Guillen. Das fünftürige Coupe der oberen Mittelklasse wird von Fachjournalisten wegen des leistungsstarken Motors und der für Elektroautos hohen Reichweite gelobt.

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Zu den Ergebnissen im Schlussquartal hieß es von Tesla, diese dürften so wie im dritten Quartal ausfallen, als das Unternehmen einen Nettoverlust von 38 Millionen Dollar geschrieben hatte.

Die Tesla-Aktie legte an der Wall Street dank der guten Nachrichten deutlich zu: Das Papier schloss mit 15,7 Prozent im Plus bei 161,25 Dollar. Damit machte sie weiteren Boden gut. Im September 2013 hatte der Anteilsschein sein Rekordhoch bei 194,50 Dollar erreicht. Enttäuschende Absatzzahlen im dritten Quartal hatten dann aber seit September für einen deutlichen Kursrückgang gesorgt. Der Absatz im dritten Quartal hatte nur 5500 Fahrzeuge betragen. Im ersten Quartal hatte Tesla mit 4900 verkauften Modellen einen Gewinn von unterm Strich elf Millionen Dollar verzeichnet.

Neue Märkte, neue Rekorde?

Tesla aus dem kalifornischen Palo Alto baut und entwirft Elektrofahrzeuge und elektrische Antriebskomponenten. Für das laufende Jahr hat sich Tesla weiteres Wachstum auf die Fahnen geschrieben. Guillen stellte in Aussicht, dass Tesla 2014 weltweit die Anzahl der Service- und Verkaufsfilialen verdoppeln werde. Ab Frühjahr wird die Premium-Limousine Modell S auch in China verkauft. Das eröffne weitere neue Verkaufsmärkte, so Guillen.

Auch in Europa liefere Tesla nun mehr Autos aus. Tesla schraubt die Fahrzeuge für den europäischen Markt im niederländischen Tilburg zusammen, ist dabei aber auf Teile aus Kalifornien angewiesen.

E-Daimler setzt auf Tesla

Zu den Fortschritten beim neuen Tesla-Modell X hielt sich das Unternehmen bedeckt. Der Autobauer sieht sich aber auf dem Weg, das Fahrzeug bis Ende des Jahres zur Auslieferung zu bringen. Das Modell X soll die Eigenschaften eines SUV mit den Vorteilen eines Kleinbusses kombinieren. Das Auto soll Platz für sieben Passagiere bieten und mit einem oder zwei Elektromotoren, die jeweils direkt an der angetrieben Achse positioniert sind, angeboten werden. Derzeit ist aber das Modell S das einzige Auto, das Tesla am Start hat.

Der deutsche Autobauer Daimler hatte erst jüngst seine Partnerschaft mit Tesla gefestigt. Die Stuttgarter sind mit einem kleinen Anteil an Tesla beteiligt und wollen im kommenden Jahr eine elektrische Version der B-Klasse auf den Markt bringen, die einen Motor und Batterien von Tesla nutzt. Auch die Batterien der zweiten Generation des smart fortwo electric drive stammen von dem US-Unternehmen.

Quelle: ntv.de, Mike Ramsey, DJ

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