Wirtschaft

Anleger feiern nachbörslich Visa sticht AmEx aus

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Visa-Geschäftsmodell zahlt sich aus.

(Foto: picture alliance / dpa)

Um mehr als sieben Prozent klettern die Visa-Aktien nach der Wall-Street-Schlussglocke. Das liegt an den unerwartet starken Zahlen - und an der schwächelnden Konkurrenz.

Der Kreditkarten-Riese Visa hat der Dollar-Stärke getrotzt und seinen Gewinn überraschend kräftig gesteigert. Im Geschäftsquartal bis Ende Juni erhöhte sich der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert von 1,4 auf 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro), wie der Mastercard-Rivale mitteilte. Der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. 

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Trotz Gegenwinds durch den starken Dollar, der Auslandseinnahmen bei Umrechnung in US-Währung verringert, liefere Visa weiter solide Ergebnisse, kommentierte Konzernchef Charlie Scharf. Das Ergebnis fiel deutlich besser aus als an der Wall Street erwartet. Die Aktie stieg nachbörslich zunächst um mehr als sieben Prozent. 

Visa verdient an den Gebühren, die bei Einkäufen mit den Kreditkarten fällig werden. Genauso wie Mastercard vergibt Visa dabei - anders als American Express - nicht den eigentlichen Kredit. Das machen zumeist Banken, die die Karten ausgeben. American Express, das seine Zahlen am Vortag vorlegte, hatte im letzten Quartal unter der Dollar-Stärke gelitten und Abstriche bei Gewinn und Umsatz machen müssen.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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