Freitag, 11. Dezember 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Diana Dittmer
18:16 Uhr

Dax sucht Deckung vor hartem Lockdown

Der deutsche Aktienmarkt hat die Handelswoche mit kräftigen Kursverlusten geschlossen. Angesichts steigender Infektionszahlen könnte es am Wochenende eine Art Not-Ministerpräsidententreffen geben mit neuen Maßnahmen, inklusive möglicher Ausgangssperren. Baden-Württemberg ist bereits vorgeprescht, hier gelten ab Samstag strikte Ausgangsbeschränkungen. Der Dax verlor in dieser Gemengelage 1,4 Prozent auf 13.114 Punkte.

Dax
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Gleichzeitig ging das politische Lavieren um ein Anschluss-Handelsabkommen zwischen EU und Großbritannien weiter. Eine Einigung liegt zwar grundsätzlich im Interesse beider Seiten, ist aber weiter nicht in Sicht. Nach Aussage von Premier Boris Johnson ist ein No-Deal-Brexit "sehr wahrscheinlich". Auch die EU hat sich zurückhaltend geäußert. Gibt es keine Einigung, drohen scharfe Marktkorrekturen.

Bei den Einzeltiteln standen Bankentitel unter Druck: Deutsche Bank verloren 3,2 Prozent und Commerzbank 2,3 Prozent. Der Sektor war bereits am Vortag nach der EZB-Entscheidung unter Abgabedruck geraten. Negativ stieß auf, dass die EZB die Freibeträge des Staffelzinses nicht erhöht hatte.

Auch Automobilwerte ließen Federn. Marktteilnehmer sahen hinter den Abgaben neben der allgemeinen Risikoaversion auch die auf dem EU-Gipfel vereinbarten neuen Klimaziele, die als "realitätsfremd" bezeichnet wurden. VW, BMW und Daimler gaben bis zu 3 Prozent nach.

 

17:16 Uhr

Volkswagen drosselt Produktion im Wolfsburger Werk

Volkswagen muss die Produktion im Wolfsburger Werk coronabedingt drosseln. "Die Maßnahme greift ab der Nachtschicht von Montag auf Dienstag", sagte ein Unternehmenssprecher. Betroffen seien auch zuliefernde Bereiche im Braunschweiger Werk. Als Grund nennt der Autobauer einen kurzfristigen Produktionsausfall eines deutschen Zulieferers wegen Corona-Infektionen in der Belegschaft.

Um die Auswirkungen zu minimieren, werde an Gegenmaßnahmen und Alternativen gearbeitet.

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17:01 Uhr

Kinobetreiber AMC braucht Geld - Anleger flüchten

Um bis zu 3,8 Prozent abwärts geht es für die Aktien des Kinobetreibers AMC. ZUletzt notieren die Titel an der Nasdaq noch knapp zwei Prozent niedriger.

AMC
AMC 2,66

Das Unternehmen leidet massiv unter den Corona-Schutzmaßnahmen und benötigt im kommenden Jahr mindestens 750 Millionen Dollar, um überleben zu können.  Geplant sei, Geld über die Ausgabe neuer Aktien und Anleihen aufzunehmen, zudem sollen die Mieten neu verhandelt werden.

16:43 Uhr

Dax und Dow haben den Corona-Blues

Verzögerungen bei dem mit Spannung erwarteten Corona-Hilfspaket in den USA trüben zum Wochenschluss die Stimmung an der Wall Street. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notiert 0,2 Prozent schwächer bei 29.936 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verliert 0,4 Prozent auf 3652 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sinkt um 0,4 Prozent auf 12.359 Punkte.

S&P 500
S&P 500 3.807,58

Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi sagte am Donnerstag, die Verhandlungen über die weiteren Hilfen könnten sich über die Weihnachtstage hinziehen. "Investoren wundern sich darüber, was der Kongress noch hören muss, bevor er tätig wird ... sein Fokus liegt mehr auf der Politik als auf der US-Wirtschaft", sagte Chefstratege Sam Stovall vom Analysehaus CFRA. "Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und braucht unbedingt kurzfristig eine Aufbauspritze."

Der Dax weitet derweil seine Vortagesverluste aus. Forderungen nach einem bundesweiten Lockdown noch vor Weihnachten belasteten ebenso wie das vermutliche Scheitern eines Brexit-Handelspaktes. Das Börsenbarometer büßt zuletzt 1,2 Prozent auf 13.130 Punkte ein.

 

16:18 Uhr

Apple-Gerücht bringt Qualcomm unter Druck

Spekulationen auf wegfallende Aufträge des wichtigen Kunden Apple schicken Qualcomm-Aktien auf Talfahrt.

Die Papiere des Anbieters von Mobilfunkchips für Smartphones fallen im vorbörslichen US-Geschäft um 4,5 Prozent. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge entwickelt der iPhone-Macher für künftige Geräte eigene Chips.

15:26 Uhr

20 Prozent mehr für Gemüse? Britischen Verbrauchern droht "Zollbombe"

Bei den Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt deutet sich weiterhin keine Einigung an. Für Verbraucher in Großbritannien könnte das schwerwiegende - und vor allem teure - Folgen haben. Der britische Handelsverband BRC warnt vor einer "Zollbombe" für Supermärkte und Verbraucher, falls das Vereinigte Königreich sich nicht mit der EU auf einen Brexit-Handelspakt einigt.

In diesem Fall würden Zölle von durchschnittlich mehr als 20 Prozent auf frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse fällig, die aus der EU importiert werden, teilte der BRC (British Retail Consortium) mit. Derzeit stammen rund 80 Prozent der britischen Lebensmitteleinfuhren aus der Europäischen Union.

14:17 Uhr

Spanische Bond-Rendite erstmals unter Null

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Spanien hat die Zahl seiner Corona-Toten um mehr als 18.000 nach oben korrigiert.

picture alliance/dpa/EUROPA PRESS

Die Aussicht auf zusätzliche Käufe der EZB treibt die Kurse südeuropäischer Staatsanleihen auf immer neue Höhen. Und umgekehrt die Renditen in den Keller.

Die Rendite der zehnjährigen spanischen Titel fällt erstmals unter null Prozent auf minus 0,001 Prozent. Das bedeutet nicht anderes, als dass Investoren dafür bezahlen, dem von der Coronavirus-Krise besonders hart gebeutelten Land Geld zu leihen. Unglaublich!

13:54 Uhr

Run auf Emissionszertifikate: CO2-Preis auf Rekordhoch

In Erwartung einer steigenden Nachfrage decken sich Anleger mit Emissionszertifikaten ein. Die von der EU ausgegebenen Papiere gewinnen 1,3 Prozent und sind mit 31,30 Euro je Tonne ausgestoßenes CO2 so teuer wie noch nie seit ihrer Einführung 2005!

Die Staatengemeinschaft hatte sich zuvor auf ehrgeizigere Klimaschutz-Ziele geeinigt. So soll der Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um mindestens 55 Prozent reduziert werden.

Emissionszertifikate gelten als zentrales Instrument, um dieses Ziel zu erreichen. Mit ihnen erwerben Unternehmen das Recht, Treibhausgase auszustoßen. Der Handel soll einen Anreiz schaffen, Geld in eine klimafreundliche Modernisierung der Produktion zu stecken. Allerdings muss der Preis für CO2-Zertifikate Analysten zufolge noch deutlich weiter steigen, um die gesetzten Klimaziele auch zu erreichen.

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13:33 Uhr

BoE warnt vor Brexit-"Störungen" im britischen Finanzsystem

Die britische Zentralbank sieht den Bankensektor des Vereinigten Königreichs für die Risiken des Brexit und der Corona-Pandemie gerüstet, warnt aber zugleich vor möglichen "Störungen". Die Institute seien "stabil" aufgestellt für ein "breites Spektrum möglicher wirtschaftlicher Auswirkungen", heißt es.

Allerdings bedeute Stabilität des Finanzsystems nicht, dass Kunden keinerlei Folgen eines Scheiterns der Verhandlungen für ein Post-Brexit-Abkommen und der Pandemie spüren würden, schrieb die Bank of England. Es bestehe die Möglichkeit, dass es zu "Marktschwankungen und Störungen der Finanzdienstleistungen" kommen könne. Betroffen könnten davon besonders Kunden britischer Banken sein, die in der EU leben.

12:44 Uhr

Schlimmstes Jahr seit 2008 für britische Bankenwerte

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picture alliance / dpa

Wegen der Coronavirus-Pandemie und dem drohenden Brexit-Chaos steuert der britische Bankenindex auf den größten Jahresverlust seit zwölf Jahren zu. Das bisherige Minus summiert sich auf rund 34 Prozent. Nur im Jahr 2008 war der Verlust mit fast 57 Prozent jemals größer.


Die Halbjahres-Charts der größten britischen Banken.

Die Frage ist, wie gut sind sie für den Brexit gerüstet? Immer mehr internationale Banken kehren London übrigens den Rücken. Erst am Donnerstag wurde bekannt, dass Morgan Stanley mit 100 Milliarden Dollar Vermögenswerten nach Frankfurt ziehen will.

11:57 Uhr

Mögliche US-Sanktionen ziehen türkische Lira runter

Aus Furcht vor US-Sanktionen gegen die Türkei ziehen sich Anleger aus der Währung des Landes zurück.

Euro / Türkische Lira
Euro / Türkische Lira 9,05

Im Gegenzug legen Dollar und Euro jeweils etwa ein Prozent auf 7,9802 beziehungsweise 9,6840 Lira zu. Insidern zufolge gab der scheidende US-Präsident Donald Trump grünes Licht für Strafaktionen wegen des Kaufs russischer Flugabwehr-Systeme durch den Nato-Partner Türkei. Unabhängig davon hat die EU wegen umstrittener Gaserkundungen im Mittelmeer Sanktionen gegen die Türkei verhängt.

11:44 Uhr

Plus 9 Prozent: Anleger fliegen auf Grenke

Die Ratingagentur S&P hält die gegen Grenke erhobenen Vorwürfe der Bilanztäuschung für unbegründet. Die Analysten bestätigten ihre Bonitätsnote mit "BBB+/A-2" und nahmen das Rating von der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung, wie S&P Global mitteilte.

Grenke
Grenke 38,30

Bei Börsianern sorgt das für Jubel: Die Aktie legt um neun Prozent auf 37,88 Euro zu und ist damit einer der größten Gewinner im Nebenwerteindex MDax. S&P hatte im September das Rating der Leasingfirma auf die Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung gesetzt, nachdem Vorwürfe der Bilanzmanipulation aufgekommen waren. Grenke gab Sonderprüfungen in Auftrag, um die Vorwürfe aus dem Weg zu räumen. Noch liegen keine finalen Ergebnisse vor, der Ausblick für das Rating beließ S&P daher auf negativ.

11:00 Uhr

Sanofi meldet Rückschlag bei Corona-Impfstoffprojekt

Enttäuschung für die Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline bei der Entwicklung ihres Corona-Impfstoffs: Das Vakzin erzeugte laut ersten Studienergebnissen nur eine unzureichende Immunantwort. Es sei nun geplant, Anfang kommenden Jahres eine weitere Studie zu starten, teilten die beiden Konzerne mit. Sie hoffen, bis Ende 2021 einen wirksameren Impfstoff zu entwickeln.

Sanofi
Sanofi 83,20

Eigentlich sollte die für die Zulassung entscheidende Phase-3-Studie noch in diesem Monat beginnen. Die Europäische Kommission hatte sich im September bereits bis zu 300 Millionen Dosen des Impfstoffs in einem Kaufvertrag gesichert. Nach den heute veröffentlichten Ergebnissen der Phase-1/2 Studie erzeugte der Impfstoff bei Erwachsenen im Alter von 18 bis 49 Jahren eine Immunreaktion die vergleichbar mit der von bereits genesenen Covid-19-Patienten war. Bei älteren Erwachsenen, die bei einer Infektion besonders gefährdet sind, sei die Immunantwort allerdings niedrig gewesen - wahrscheinlich aufgrund einer unzureichenden Konzentration des Antigens, teilte Sanofi mit.

09:37 Uhr

Wirtschaftsprüferaufseher handelte mit Wirecard-Aktien

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will die Wirecard-Aktiengeschäfte des Chefs der Wirtschaftsprüferaufsicht Apas kritisch hinterfragen. "Das hat mich befremdet", sagte der CDU-Politiker in Berlin. Er habe aber erst in der Nacht davon Kenntnis bekommen.

"Wir werden mit den Beteiligten sprechen." Dabei werde geprüft, ob Regeln eingehalten worden seien - und ob es Konsequenzen geben müsse. Sorgfalt gehe aber vor Schnellschüssen. Das Thema werde am Freitag sehr intensiv besprochen. Apas-Chef Ralf Bose hatte zuvor im parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestages nach Angaben von Teilnehmern eingeräumt, wenige Wochen vor dem Kollaps des Zahlungsabwicklers noch mit Wirecard-Aktien gehandelt zu haben.

Mehrere Abgeordnete forderten daraufhin seine Entlassung. Die Apas ist für die Aufsicht von Wirtschaftsprüfern wie EY oder KPMG zuständig. Das Bundeswirtschaftsministerium wiederum hat die Rechtsaufsicht über die Apas.

 

09:25 Uhr

Diskussion um harten Lockdown setzt Dax zu

Aus Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen einer weiteren Verschärfung der Pandemie-Beschränkungen halten sich Investoren mit Engagements am deutschen Aktienmarkt zurück.

Dax
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Der Dax verliert zur Eröffnung 0,3 Prozent auf 13.259 Punkte. "Der jüngste Rekord bei den Neuinfektionszahlen, aber auch bei den Todesfällen, lassen einen harten Lockdown über die Weihnachtstage immer wahrscheinlicher werden", sagte Analyst Christian Henke vom Brokerhaus IG.

Dies setzt Börsianern zufolge vor allem Deutsche Euroshop unter Druck, die um 3,6 Prozent abrutschen. Darüber hinaus stuften die Analysten der Baader Helvea Bank die Titel des Einkaufszentrum-Betreibers auf "Reduce" von "Add" herunter.

Kopfschmerzen bereite Investoren außerdem das andauernde Hickhack um den Brexit, sagte Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen. Selbst wenn sich Großbritannien und die EU auf den letzten Drücker einigen sollten, drohe zum Jahreswechsel Chaos.

 

08:33 Uhr

Schwache Passagierzahlen setzen Fraport zu

Ein wegen der Corona-Pandemie unverändert schwaches Geschäft macht Fraport zu schaffen. Die Aktien des Flughafen-Betreibers fallen vorbörslich um 1,3 Prozent. Dem Unternehmen zufolge lag das Passagieraufkommen im November 87 Prozent unter Vorjahresniveau.

Fraport
Fraport 46,12

07:39 Uhr

Corona-Sorgen trüben Dax-Aussichten

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Dax 13.815,06

Am Tag nach dem EZB-Entscheid wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge heute niedriger starten. Am Donnerstag war er 0,3 Prozent niedriger bei 13.295,73 Punkten aus dem Handel gegangen. Die EZB habe das geliefert, was von ihr erwartet worden sei, aber mehr auch nicht, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst beim Brokerhaus CMC Markets. Dennoch sei eine Jahresendrally in der zweiten Dezemberhälfte möglich: In den USA könnte es ein Konjunkturprogramm geben, die US-Notenbank Fed könnte noch mehr Liquidität zur Verfügung stellen und damit die Wirkung der Geldgeschenke der EZB verstärken.

Zugutekommt den Notenbanken die weiterhin niedrige Inflation: Börsianer dürften dabei auf die Daten aus Deutschland und den USA achten, die im Tagesverlauf vorgelegt werden. Daneben wird der Index für das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan im Dezember veröffentlicht. Der Konsum steuert in den USA mehr als zwei Drittel zur Wirtschaftsleistung bei. Kopfschmerzen bereiten Anleger aber die immer weiter steigenden Corona-Infektionszahlen. Sie haben eine Debatte über eine bundesweite Verschärfung der aktuellen Pandemie-Restriktionen ausgelöst.

06:45 Uhr

Lufthansa-Chef droht mit Entlassung von 1000 Piloten

Lufthansa
Lufthansa 10,48

Lufthansa-Chef Carsten Spohr droht wegen des fehlenden Tarifabschlusses bereits für das kommende Frühjahr mit Massenentlassungen bei Piloten. "Mangels Einigung wird es wohl erstmals in der Geschichte unseres Unternehmens im zweiten Quartal 2021 so weit sein, dass uns 500 Kapitäne und 500 Erste Offiziere verlassen müssen", sagte er der "Wirtschaftswoche". Das wäre in etwa ein Fünftel des Lufthansa-Cockpit-Personals. Anders als die Flugbegleiter hätten sich die Piloten nicht auf ausreichende Zugeständnisse bei den Gehältern und Arbeitszeitverkürzungen eingelassen.

"Es geht ausgerechnet um die Beschäftigtengruppe mit den höchsten Tarifgehältern", sagte Spohr. "Innovative Teilzeitmodelle für die nächsten Jahre müssten möglich sein, um den unzweifelhaft vorhandenen Personalüberhang mit möglichst wenig Kündigungen zu kompensieren."

06:15 Uhr

Brexit und steigende Corona-Infektionen belasten Nikkei

Nikkei
Nikkei 28.523,26

Die Börse in Tokio hat sich heute schwächer gezeigt. Unsicherheiten über den Brexit und steigende Corona-Zahlen drückten auf die Stimmung, sagten Marktteilnehmer. Auch das immer noch fehlende Hilfspaket in den USA belaste den Markt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,5 Prozent tiefer bei 26.613 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,1 Prozent und lag bei 1774 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 1,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 1,5 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,3 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der US-Dollar 0,2 Prozent auf 103,98 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,5368 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,8855 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,2156 US-Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0767 Franken an. Das Pfund Sterling gewann 0,2 Prozent auf 1,3320 US-Dollar.