Marktberichte

Gold sinkt unter 1300 Dollar Ölpreise arbeiten sich nach oben

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(Foto: picture alliance / dpa)

Wo gehen sie hin, die Preise für Rohöl? Derzeit hält sich der Kurs der richtungsweisenden Sorte Brent noch unter der 50-Dollar-Marke, der rapide Verfall der vergangenen Woche scheint jedoch passé. Die Krisenwährung Gold lässt wieder leicht nach.

Die Ölpreise sind zur Wochenmitte leicht gestiegen. Händler sprachen von einer Gegenbewegung auf die Verluste am Vortag. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Nachmittag 48,71 Dollar. Das waren 54 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,52 Dollar auf 47,99 Dollar.

Starke Impulse blieben am Mittwoch aus. Allerdings macht sich der Ölpreisverfall mittlerweile auch in den USA bemerkbar. In den vergangenen Wochen war die Zahl der amerikanischen Ölbohrungen deutlich rückläufig. Der amerikanische Schieferölboom, der als mitverantwortlich für den starken Fall der Ölpreise seit vergangenem Sommer gilt, scheint sich damit etwas abzubremsen.

Das Krisenmetall Gold büßt an Wert ein, nachdem es zwischenzeitlich wieder stärkeren Zulauf erhalten: In der ersten Tageshälfte stieg der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) bis auf 1303 US-Dollar. Das war der höchste Stand seit August 2014.Experten erklärten den Preisanstieg vor allem mit der Aussicht auf eine noch großzügigere Geldpolitik im Euroraum. Aktuell steht Gold jedoch bei nur noch 1290 Dollar.

Quelle: n-tv.de, kst/rts/DJ/dpa