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Exosoziologe über Alien-Suche "Bei Erstkontakt droht eine zivilisatorische Krise"

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Unter dem Sammelbegriff SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence, deutsch: Suche nach extraterrestrischer Intelligenz) wird bereits seit Jahrzehnten der Himmel nach künstlichen Signalen von außerirdischen Zivilisationen abgesucht - bisher ohne Erfolg.

(Foto: imago images/Panthermedia)

Mittlerweile sind mehr als 5000 Planeten außerhalb des Sonnensystems bekannt, Abermilliarden weitere werden allein in der Milchstraße vermutet. Mit einer Generation neuer Hochleistungsteleskope wie dem Weltraumteleskop "James Webb" wollen Forschende dort nach Spuren von außerirdischem Leben suchen - dabei könnten sie auch über eine hochentwickelte Zivilisation stolpern. Aber was würde das mit der Menschheit anstellen?

Mit Szenarien eines Erstkontakts beschäftigen sich Exosoziologen wie Michael Schetsche, der bis vor Kurzem am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg und am Institut für Soziologie der Universität Freiburg geforscht hat. Nun im Ruhestand, spricht er mit ntv.de über mögliche Szenarien, in denen die Menschheit von intelligenten Außerirdischen erfährt. Er erklärt, welches davon er für am wahrscheinlichsten hält - und wie es die Menschheit verändern würde.

Herr Schetsche, Sie beschäftigen sich als Exosoziologe mit den sozialen Folgen für den Fall, dass die Menschheit erstmals von der Existenz einer außerirdischen Zivilisation erfährt. Hoffen Sie, dass das bald eintritt, damit Sie sehen können, ob Ihre Überlegungen zutreffen?

Nein, wir Soziologen sind da anders gepolt. Ich hoffe, dass das nicht zu meinen Lebzeiten passiert. Ich sehe das eher als mögliche zivilisatorische Krise. Und wir haben schon so viel Konflikte auf der Erde, dass ich mir gar nicht ausmalen kann, was ein externes Konfliktpotenzial da noch alles anrichten würde.

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Exosoziologe Michael Schetsche.

(Foto: privat)

Schon seit Längerem wird mit großen Radioteleskopen der Himmel nach möglichen künstlichen Signalen fremder Zivilisationen im All abgehorcht. Wenn es tatsächlich mal gelingt, so ein Signal zu empfangen, was würde das mit der Menschheit machen?

Es hängt davon ab, aus welcher Entfernung das Signal zu uns kommt. Kommt es etwa von einem Sternensystem, das 10.000 Lichtjahre entfernt ist, dann heißt das natürlich auch, dass das Signal 10.000 Jahre unterwegs war. Es wurde also zu einer Zeit abgesendet, als es noch gar keine menschliche Hochzivilisation gab. Und vielleicht existiert auch die Zivilisation, die es abgeschickt hat, mittlerweile gar nicht mehr. Zudem kann man auf so eine Entfernung auch keinen Dialog führen, weil man immer 20.000 Jahre auf eine Antwort warten müsste. Das wäre also der Fall der maximalen Bedeutungslosigkeit. Es wäre jedoch etwas ganz anderes, wenn die Quelle des Signals beispielsweise 40 Lichtjahre entfernt wäre, also in unserer näheren galaktischen Umgebung. Dann tauchen nämlich zwei Fragen auf. Die erste ist: Kann man einen Dialog führen? Auf diese Distanz müsste man etwa 80 Jahre auf eine Antwort warten. Aber das geht vielleicht gerade so. Die zweite Frage ist: Können wir vielleicht sogar hinfliegen? Oder können die anderen vielleicht zu uns kommen? Das macht die Sache spannender.

Was würde die Entdeckung eines solchen Signals aus unserer galaktischen Nachbarschaft mit der Menschheit machen?

Das wird sicherlich mehr Menschen dazu bringen, über astronomische und philosophische Fragen nachzudenken. Vielleicht regt es sogar ein paar religiöse Kulte an. Für unseren technischen Fortschritt, die Ausrichtung unserer Wissenschaft und Technik hätte das Wissen, dass es in 40 Lichtjahren Entfernung eine andere Zivilisation gibt, natürlich unglaubliche Auswirkungen. Das würde sicherlich die Raumfahrt sehr beflügeln. Doch auf den Alltag der Menschen werden die Einflüsse insgesamt eher gering sein, vermute ich.

In manchen Filmen schweißt der erste Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation die Menschheit erst richtig zusammen - Kriege werden beendet und Differenzen überwunden. Kann man berechtigterweise auf so etwas hoffen, sollten wir ein Signal von Aliens empfangen?

Da bin ich als Soziologe skeptisch. Ich denke eher, es wird konkurrierende Projekte der Kontaktaufnahme geben. Und es wird auch nationalstaatliche Interessen geben, die schnell in Konflikt miteinander geraten könnten.

Mit dem "James Webb"-Weltraumteleskop, das bereits im Einsatz ist, und einer neuen Generation von Riesenteleskopen wollen Forscher in den kommenden Jahren die Atmosphären von fernen Exoplaneten nach Spuren von Leben untersuchen. Denkbar wäre auch die Entdeckung sogenannter Technosignaturen, die auf eine intelligente Zivilisation schließen lassen - wie etwa industrielle Abgase. Könnte das das Rätsel lösen, ob wir allein im All sind?

Also, technologisch ist es in den nächsten Jahrzehnten sicherlich möglich, solche Spuren zu entdecken. Aber selbst wenn man ein ungewöhnliches Spektrum in der Atmosphäre eines Planeten entdeckt, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass es künstlichen Ursprungs ist. Es wird auf der Erde immer eine Fraktion geben, die sagt, diese und jene Verbindung in der Atmosphäre deutet auf Technologie hin. Andere werden jedoch auf Mechanismen verweisen, wie so etwas auch natürlich entstehen kann.

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Sie beschreiben in Ihrem Buch "Sie sind da", das Sie gemeinsam mit Andreas Anton verfasst haben, weitere Szenarien, wie die Menschheit von der Existenz einer außerirdischen Zivilisation erfahren könnte. Eines davon ist das Artefakt-Szenario. Können Sie das kurz erklären?

Beim Artefakt-Szenario geht es darum, dass wir in unserem Sonnensystem, etwa auf dem Mond oder im Asteroidengürtel, irgendetwas finden, das künstlich und nicht von Menschen hergestellt ist. Dieses Szenario halte ich für am wahrscheinlichsten.

Wahrscheinlicher als der Empfang einer Radio-Botschaft?

Ja. Denn wenn von einem 1000 Lichtjahre entfernten Planeten eine Botschaft verschickt wird, dann muss sie genau zu dem Zeitpunkt ankommen, an dem wir sie auch empfangen können. Wäre sie 100 Jahre früher abgeschickt worden, hätten wir keinen Empfänger gehabt. Und in 100 Jahren gibt es uns vielleicht gar nicht mehr. Bei dem Signalszenario muss es zeitlich also ganz genau hinkommen. Das ist bei den Artefakten nicht so. Wenn Außerirdische etwa Abfall einer Expedition oder alte Antriebsteile hinterlassen, dann sind das Spuren, die auf einem Himmelskörper ohne Atmosphäre, wie einem Asteroiden oder dem Mond, viele Millionen Jahre überdauern können. Wir könnten also etwas sehr Altes finden und die Zeitkomponente ist nicht so kritisch wie bei dem Signal.

Welche Folgen könnte der Fund eines außerirdischen Artefaktes für die Menschheit haben?

Das Artefakt-Szenario ist in zweierlei Hinsicht problematisch. Zum einen ist der kulturelle Impakt größer, weil der Fund bedeutet, dass Außerirdische bereits hier gewesen sind. Das wäre der Beweis, dass interstellare Entfernungen überbrückbar sind und wir müssten damit rechnen, dass die Aliens eines Tages wiederkommen. Das rückt sie viel näher an uns heran. Es würde auch die Fragen aufwerfen, ob sie uns noch immer beobachten und ob es noch andere Sonden gibt, die wir noch nicht gefunden haben. Das könnte auch eine diffuse Bedrohung erzeugen.

Was ist das andere Problem bei einem solchen Fund?

Dass es bisher kein internationales Übereinkommen gibt, wem solche Artefakte gehören, sollte man sie im Weltraum finden. Wenn es dazu kommt, nimmt es derjenige mit zur Erde, der als Erster da ist. Vorausgesetzt, man kann es zur Erde bringen. Und wenn etwa eine kaputte Raumsonde von Außerirdischen noch eine nutzbare Technologie enthält, dann könnte es einen regelrechten Wettlauf geben. Dann entsteht die Frage, wem verschafft sie einen Vorsprung, militärisch und ökonomisch. Das kann eine Konkurrenz unter Konzernen, aber auch unter Nationalstaaten auslösen. Der Fund eines solchen außerirdischen Objekts könnte also der Ausgangspunkt für mindestens eine internationale Krise sein.

Sie warnen in Ihrem Buch auch davor, ein derartiges Artefakt zur Erde zu bringen …

… genau. Das wäre völlig verrückt. Es könnte ja noch funktionsfähig sein und einen interplanetaren Antrieb enthalten, der einen ganzen Kontinent wegsprengt, wenn Menschen damit rumhantieren und experimentieren. Wenn man ein Artefakt findet, wäre daher mein erster Rat, lasst es da, wo es ist, oder bringt es weit weg von der Erde.

Für viele Menschen ist das dritte Szenario, das Sie beschreiben, wohl das geläufigste: Wir bekommen Besuch von einer intelligenten außerirdischen Zivilisation. Das dürfte ziemlich aufregend werden?

Da muss man gleich eine Einschränkung machen. Wir haben von der Science-Fiction die Vorstellung vermittelt bekommen, dass dann Wesen mit Tentakeln zu uns kommen, also organische Lebewesen von einem anderen Planeten. Das halte ich allerdings für unwahrscheinlich.

Warum?

Wenn Wesen auf der Oberfläche eines Planeten entstehen, sind sie für den interstellaren Raum nicht gut geeignet. Deswegen müssten sie eine so fortgeschrittene Biologie haben, dass sie sich selbst weiterzüchten können. Dann könnten sie Super-Kosmonauten aus sich machen, die durch das Weltall reisen können und gegen Strahlung geschützt sind. Oder sie schicken künstliche Stellvertreter oder, was ich eigentlich für noch wahrscheinlicher halte, es handelt sich ohnehin um eine nicht-biologische Sekundärzivilisation. Also um eine Künstliche Intelligenz, die vor langer, langer Zeit einmal aus einer biologischen Zivilisation hervorgegangen ist.

Was würde der direkte Kontakt mit Außerirdischen für Auswirkungen auf die Menschheit haben?

Vom Impakt her ist das maximal. Man kann davon ausgehen, dass ein Begegnungsszenario bei uns religiöse Auswirkungen haben wird. Ich prognostiziere ganz klar: Wenn das passiert, ist das Erste, was entsteht, religiöse Kulte. Und zwar zwei Arten von religiösen Kulten. Die einen sagen, die Außerirdischen sind eine göttliche Macht, die wir anbeten sollten, und die anderen sagen, das sind Abgesandte des Teufels, die wir unbedingt vernichten sollten. Und dazwischen die katholische Kirche, die diskutiert, ob die Außerirdischen getauft werden dürfen.

Müssten wir uns denn vor diesen Fremden fürchten?

Es gibt bei solchen asymmetrischen Kulturkontakten, bei denen die einen weiter fortgeschritten sind als die anderen, immer so eine Logik von Entdeckern und Entdeckten. Und in dem Fall wären wir die Entdeckten. Massenpsychologisch kommt das beim Menschen nie gut an. So zerstörte der Kontakt mit den Europäern innerhalb weniger Jahrzehnte die einheimischen Kulturen auf den Großen Antillen vollständig. Wir wissen aus unserer eigenen Geschichte, dass 95 Prozent der asymmetrischen Kulturkontakte in den letzten 2000 Jahren für die Entdeckten ganz mies ausgegangen sind. Das hat etwas mit einem Unterlegenheitsgefühl zu tun. Mit dem Gefühl, die anderen sind viel weiter und viel besser als man selbst.

Aber die Menschheit hat sich ethisch weiterentwickelt - sollten wir heute Amerika entdecken, würden wir mit den dortigen Ureinwohnern wahrscheinlich humaner umgehen als zu Zeiten von Kolumbus. Kann man daher nicht davon ausgehen, dass Außerirdische mit einer viel höher entwickelten Zivilisation moralisch ein so hohes Niveau erreicht haben, dass wir nichts von ihnen zu befürchten haben? Könnten sie uns nicht sogar wohlgesinnt sein und uns bei unseren Problemen helfen wollen, wie etwa dem Klimawandel?

Das kann natürlich sein. Ich rate aber zur Vorsicht bei der Parallelisierung von technischem und moralischem Fortschritt. Man kann es ja auch in unserer Geschichte sehen, die technologisch fortgeschrittensten Länder waren nicht die moralischsten. Ich erinnere nur an das Dritte Reich. Es besaß unglaubliche Waffentechnologie, war ethisch aber das Allerletzte. Es gibt sogar die These, dass außerirdische Spezies, die interstellare Raumfahrt betreiben, immer aggressiv sein werden, weil sie von Prädatoren abstammen, also von Jägern. Manche Astrobiologen nehmen nämlich an, dass immer die jagenden Tiere Zivilisationen bilden, nie die gejagten.

Was könnte das Motiv von Außerirdischen sein, zu uns zu kommen?

Schon vor Jahren hatte der bekannte SETI-Forscher Seth Shostak über religiöse Motive Außerirdischer für einen Besuch auf der Erde spekuliert. Falls dies zutrifft, wären wir also womöglich mit Alien-Fundamentalisten konfrontiert, die uns taufen wollen. Ich rechne aber eher mit einer Künstlichen Intelligenz und bin mir nicht sicher, welche Rolle religiöse Motive bei dieser spielen. Und ja, vielleicht wollen Außerirdische uns bei unseren Problemen helfen. Es kann aber auch eine ganze Reihe anderer Motive geben. Allerdings kann man es nicht unbedingt von dem beobachtbaren Verhalten der Besucher ableiten.

Wieso nicht?

Weil sie womöglich völlig andere Maßstäbe haben als wir. Wenn ein außerirdisches Raumschiff auf der Erde landet und dabei mal eben 1000 Menschen umkommen, dann kann man das für einen aggressiven Akt halten. Es kann aber auch sein, dass das eine von Insekten abstammende Spezies ist, bei der es völlig normal ist, dass mal ein paar tausend Individuen umkommen. Wenn eine große Ameisengruppe einen Bach überqueren will, opfern sich ein paar tausend für eine Brücke, über die andere herüberlaufen können. Und das ist nicht unethisch, das sind schlicht andere Verhaltensmuster.

Sie gehen ja als Exosoziologe davon aus, dass es intelligente Alien-Zivilisationen gibt. Da muss ich natürlich nach dem berühmten Fermi-Paradoxon fragen - wenn noch viele andere Zivilisationen in unserer Milchstraße existieren, warum haben wir bis heute noch nichts von ihnen mitbekommen?

Ich glaube, dass das Fermi-Paradoxon auf ganz falschen Vorannahmen beruht. Dahinter steckt ein Kulturmodell der westlichen Zivilisationen, dass alle Gegenden besucht, erforscht oder erobert werden müssen. Es kann aber durchaus außerirdische Zivilisationen geben, die völlig anders funktionieren. Wir werden aber gar nicht mit denen in Kontakt treten können, wenn diese etwa den ganzen Tag transzendentale Meditation betreiben. Denn sie schicken dann keine Raumsonden los. Die andere gute Erklärung für das Fermi-Paradoxon ist, dass wir in einer Art kosmischen Zoo leben. In diesem Fall beobachten uns die Außerirdischen, aber es gibt noch ein Kontaktverbot. Für am wahrscheinlichsten halte aber ich eine weitere Möglichkeit.

Welche wäre das?

Wir haben in unserem Buch geschätzt, dass es in unserer Galaxie aktuell 50 außerirdische Zivilisationen zur selben Zeit gibt. Aber die Milchstraße ist riesig und unsere Erde liegt vielleicht in einer Region, wo es nicht so viele Zivilisationen gibt. Es kann sein, dass die Entfernungen dann selbst mit einer fortgeschrittenen Technologie einfach zu weit sind. Es könnte aber auch schon ein Kontakt stattgefunden haben, nur wir wissen nichts davon. Vielleicht ist eine große außerirdische Expedition vor 100.000 Jahren bereits auf der Erde gelandet. Vielleicht waren sie auch schon vor Millionen von Jahren da oder kommen erst in Millionen Jahren. Wir verfügen erst seit 60, 70 Jahren über Technologie, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Dass in diesem Zeitraum nichts passiert, kann einfach an diesen großen zeitlichen Maßstäben liegen.

Wenn Sie einen Tipp abgeben müssten - wann, glauben Sie, könnten wir zum ersten Mal von einer außerirdischen Zivilisation erfahren?

Ich denke, wenn es außerirdische Artefakte in unserem Sonnensystem gibt, werden wir die wahrscheinlich in den nächsten 100 oder 200 Jahren finden. Natürlich nur, wenn diese nicht auf Nanotechnologie oder Ähnlichem basieren und nur einen Millimeter groß sind. Aber es könnte natürlich auch jederzeit passieren.

Sie warnen ja vor dem großen Krisenpotenzial, sollte die Menschheit ein Artefakt finden oder Außerirdische uns besuchen kommen. Wären Sie erleichtert, wenn sich herausstellt, dass wir am Ende doch ganz alleine im All sind?

So richtig froh wäre ich nicht, weil das ja ganz schön einsam wäre. Und als Sozialwissenschaftler, so skeptisch man auch ist, hat man ja immer noch die Hoffnung, dass die Menschheit sich weiterentwickelt. Und wenn wir die Klimakatastrophe überleben, dann sind wir vielleicht auch ein bisschen schlauer und können irgendwann mit einem Begegnungsszenario welcher Art auch immer besser umgehen.

Mit Michael Schetsche sprach Kai Stoppel

Quelle: ntv.de

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