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Nasa setzt auf Partner Esa will ersten Europäer auf Mond schicken

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Menschlicher Sehnsuchtsort: der Mond.

(Foto: picture alliance/dpa)

2024 wollen die USA wieder Astronauten auf den Mond fliegen. Auch Europa rechnet sich Chancen aus, denn die Nasa setzt bei den neuen Mondlandungen auf internationale Partner. Die Esa ist zuversichtlich.

Die US-Weltraumbehörde Nasa ist bei ihren künftigen Mondlandemissionen offen für internationale Beteiligung. "Auf dem Mond gibt es viel Platz und wir brauchen alle unsere internationalen Partner, um mit uns zum Mond zu fliegen", sagte Nasa-Chef Jim Bridenstine. Notwendig seien aber Vereinbarungen über die Beiträge der einzelnen Staaten.

Der Chef der Europäischen Weltraumbehörde Esa, Jan Wörner, sagte, mit der Nasa liefen Gespräche, um europäische Astronauten auf den Mond zu bringen. Das sei selbstverständlich das Ziel der Europäer. Bislang waren nur US-Amerikaner auf dem Mond, insgesamt zwölf an der Zahl.

Bisher nur zwölf Astronauten auf dem Mond

Bei der für 2024 angepeilten ersten Mondlandung seit 1972 würden sicherlich nur US-Astronauten beteiligt sein, schränkte Wörner aber ein. Europäische Astronauten könnten später folgen, etwa 2027 oder 2028. Auch die japanische Weltraumagentur Jaxa meldete Interesse an.

Bislang waren nur zwölf US-Astronauten auf dem Mond. Die USA peilen für 2024 eine Rückkehr zum Erdtrabanten an. Dabei sollen ein Raumschiff mit Namen "Orion" und eine Mini-Raumstation mit Namen "Gateway" eingesetzt werden. Nur ein Element der Mission wird außerhalb der USA produziert: Von der ESA kommt eine Service-Modul für "Orion", das unter anderem Antrieb, Strom, Luft und Wasser liefern soll.

Quelle: n-tv.de, bad/AFP

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