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NABU-Zählaktion "Insektensommer" Hummeln und ihre Hinterteile diesmal im Fokus

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Wie kann man die häufigsten Hummeln in Deutschland unterscheiden? Ganz einfach am Hinterteil, schreibt der NABU und ruft zur Zählung auf.

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dp)

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"Kannst du Hummeln am Hintern erkennen?": Diese Frage steht diesmal im Fokus der Mitmachaktion des NABU. Beim Insektenzählen, an dem sich jedes Mal viele tausend Menschen beteiligen, soll besonders auf die plüschigen Tiere geachtet werden. Noch bis zum 14. August kann man seine Funde melden.

An diesem Freitag startet die zweite Runde der diesjährigen bundesweiten Mitmachaktion "Insektensommer" des Naturschutzbunds Deutschland (NABU). Interessierte können dann wieder eine Stunde lang in Gärten, Parks, auf Balkons und Wiesen oder im Wald die Welt der Sechsbeiner entdecken, wie die Organisation mitteilte. Im NABU-"Insektensommer" können Teilnehmer in zwei Zeiträumen beobachten und zählen: nun vom 5. bis 14. August und bereits in der ersten Junihälfte. Gemeldet werden sollen die Beobachtungen über ein Online-Formular oder mit einer kostenlosen App.

In diesem Jahr stehen besonders Hummeln im Fokus der Aktion: Die Entdeckungsfrage 2022 lautet "Kannst du Hummeln am Hintern erkennen?". Am häufigsten kommen hierzulande laut NABU die Ackerhummel, die Steinhummel und die Erdhummel vor. Sie lassen sich unter anderem an der Spitze des Hinterteils - gelb-bräunlich, orange-rötlich, weiß-gräulich - unterscheiden, so die NABU-Experten. Sie raten zu möglichst naturnahen und blütenreichen Balkons und Gärten, um die plüschigen Tiere zu unterstützen.

"Man schützt nur, was man kennt"

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Projektleiterin Daniela Franzisi betonte der Mitteilung nach, wie wichtig es sei, die heimische Insektenvielfalt und ihre Bedeutung ins Bewusstsein zu rücken. "Man schützt nur, was man kennt und der Insektensommer bietet die wunderbare Möglichkeit, in der Ferienzeit ein spannendes Natur-Abenteuer zu erleben." Ob mit Freunden oder der Familie - die Welt der Insekten und die Natur zu entdecken mache nicht nur Spaß, sondern fördere auch die Artenkenntnis.

Dem NABU zufolge machten im letzten Jahr fast 13.000 Interessierte bei der Zählaktion mit - und die Organisation hofft wieder auf ähnlich großes Engagement in diesem Jahr. "Es ist schön, wenn sich so viele Menschen Zeit für die Natur nehmen", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Quelle: ntv.de, abe/dpa

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