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Seltenes Spektakel So schön zeigt sich der "Feuerring"

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Wolken schieben sich in Pueto Aysen, Chile, vor die Sonnenfinsternis.

(Foto: dpa)

Auf einem schmalen Streifen vom Süpazifik bis nach Westafrika lässt sich ein seltenes Himmelsschauspiel bestaunen. Für wenige Sekunden zeigt sich ein Feuerring am Himmel und begeistert Hunderte Schaulustige.

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Der Mond schob sich vor die Sonne, dass nur noch ein Lichtring zu sehen war. Diese Aufnahme stammt aus Puerto Aysen (Chile).

(Foto: dpa)

Himmelsschauspiel in Südamerika: Vor allem im Süden Chiles war eine beeindruckende ringförmige Sonnenfinsternis bei klarem Himmel zu sehen. Das seltene Naturspektakel konnte aber auch in Teilen Argentiniens verfolgt werden, insbesondere in der argentinischen Provinz Chubut, mehr als 1900 Kilometer südlich von Buenos Aires. Später sollte die Finsternis auch in Afrika erkennbar sein. In Europa war das Naturphänomen nicht zu sehen.

In Chile kam vor allem die kleine Stadt Coyhaique in der Region Aysén in den Genuss. Hunderte Schaulustige versammelten sich dort schon kurz nach Sonnenaufgang auf dem zentralen Platz, um Zeugen des als "Feuerring" genannten Spektakels zu werden. Als der Mond begann, sich zwischen die Erde und die Sonne zu schieben und damit die Sicht auf die Sonne verdeckte, klatschten viele Beobachter Beifall.

Das Naturereignis begann um 9.23 Ortszeit (13.23 MEZ). Um 10.36 (14.36 MEZ) kam es dann zur ringförmigen Finsternis - der blaue Himmel verdunkelte sich leicht, die Menschen spendeten begeistert Beifall. Der schmale helle Ring ("Feuerring") war nur wenige Sekunden zu sehen.

Zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis kommt es, wenn der Mond auf seiner Bahn zum Zeitpunkt der Finsternis relativ weit von der Erde entfernt ist. Er schiebt sich vor die Sonne, kann sie aber nicht komplett verdecken. Die Finsternis war nur auf einem bis zu 90 Kilometer breiten Streifen vom Süpazifik bis nach Westafrika zu sehen.

Die nächste größere Sonnenfinsternis wird am 21. August mit bis zu 2:40 Minuten zu sehen sein, vor allem in den USA.

Quelle: ntv.de, dsi/dpa