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Musk plant weltweites Internet SpaceX schickt zwei Testsatelliten ins All

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Die beiden Satelliten "Tintin A" und "Tintin B" waren an Bord einer "Falcon 9"-Rakete von einem Luftwaffenstützpunkt im US-Bundesstaat Kalifornien aus ins All gestartet.

(Foto: dpa)

Elon Musk träumt von einem weltumspannenden Internet. Dazu hat er mit seinem Unternehmen SpaceX erfolgreich zwei Satelliten in die Umlaufbahn gebracht. Ganz ohne Patzer geht die Mission jedoch nicht vonstatten.

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Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat zwei Test-Satelliten für ein weltumspannendes schnelles Internet-Netzwerk im All ausgesetzt. Eine kleine Panne bei einem sonst erfolgreichen Experiment ließ sich jedoch nicht vermeiden. Die Spitze der Rakete konnte nicht wie gewünscht eingefangen werden. Um sie recyceln zu können, hatte das Unternehmen eigens ein Boot mit einer Art Fangnetz im Pazifik platziert.

"Um ein paar Hundert Meter verpasst", schrieb SpaceX-Gründer Elon Musk auf Twitter. Die Spitze sei aber intakt im Wasser gelandet. Ansonsten verlief der Test erfolgreich. "Die ersten beiden Starlink-Satelliten namens Tintin A & B ausgesetzt und Kommunikation zur Erde", twitterte Musk weiter, der auch den Elektroautobauer Tesla gründete und leitet. "Starlink" ist der Name des von Musk geplanten, die Welt umspannenden Internetnetzes, das einmal Millionen von Menschen mit Hilfe einer Vielzahl von Satelliten im All Zugang zum Web verschaffen soll.

Die beiden Satelliten "Tintin A" und "Tintin B" waren am Donnerstag an Bord einer "Falcon 9"-Rakete von einem Luftwaffenstützpunkt im US-Bundesstaat Kalifornien aus ins All gestartet, wie das Unternehmen mitteilte. An Bord der Rakete war auch ein Satellit des spanischen Militärs, der ebenfalls erfolgreich in seiner Umlaufbahn ausgesetzt wurde.

SpaceX arbeitet an einer Wiederverwendbarkeit von Raketenteilen, um Kosten zu sparen. Deshalb spielte die Spitze bei diesem Testlauf eine wichtige Rolle. "Beim nächsten Mal sollten wir in der Lage sein, sie zu fangen, mit ein bisschen größeren Fallschirmen, um den Fall zu verlangsamen", gab Musk das nächste Ziel vor. Vor einigen Wochen hatte SpaceX, das mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa zusammenarbeitet, mit einem erfolgreichen ersten Test seiner "Falcon Heavy"-Schwerlastrakete für Schlagzeilen gesorgt.

Quelle: n-tv.de, mba/dpa

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