Kurznachrichten
Donnerstag, 22. November 2012

Syrien-Konflikt: Angeblich mehr als 40.000 Todesopfer

Im Syrien-Konflikt sind nach Angaben von Aktivisten mittlerweile mehr als 40.000 Menschen getötet worden. Mindestens 28.026 Todesopfer seien Aufständische und Zivilisten gewesen, teilte die im Exil ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag mit. Zudem seien 10.150 Soldaten und 1379 Deserteure getötet worden. 574 Todesopfer hätten nicht identifiziert werden können.

Der Volksaufstand gegen Präsident Baschar al-Assad begann im März 2011. Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle mit Sitz in London stützt sich auf ein Netzwerk von Aufständischen sowie Ärzten in zivilen und militärischen Krankenhäusern vor Ort. Ihre Angaben können ebenso wie die der syrischen Regierung von unabhängiger Seite nicht überprüft werden.

Unterdessen nahmen die Aufständischen nach Angaben der  Beobachtungsstelle einen weiteren Armeestützpunkt im Osten des  Landes ein. Der Eroberung sei eine dreiwöchige Belagerung  vorausgegangen. Weitere Gefechte gab es auch in den Provinzen  Aleppo und Idlib im Nordwesten des Landes.

Aktuelle Artikel zum Thema Syrien
"Patriot"-System an syrische Grenze

Quelle: n-tv.de

Aktuelle Nachrichtenthemen
Empfehlungen