Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 01. Januar 2015
  • Unternehmen

    GM ruft Zehntausende Fahrzeuge zurück

    Der US-Autobauer General Motors ruft Medienberichten zufolge weitere Zehntausende Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Grund seien potenzielle Probleme mit den Zündungssystemen, meldeten das "Wall Street Journal" und die "Detroit News" am Donnerstag. In die Werkstätten müssen demnach 83.000 Geländelimousinen und Kleinlaster. Laut "Wall Street Journal" rechnet GM aber damit, dass weniger als 500 Autos von dem Defekt tatsächlich betroffen sind. Die Opel-Mutter hat wegen Zündungsproblemen 2014 Dutzende Rückrufe gestartet. GM war für eine Stellungnahme zu den Berichten zunächst nicht erreichbar. (rts)

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  • Freitag, 24. März 2017
  • Luftverkehr
    Kurzzeit-Bauleiter Bretschneider verlässt BER

    Einen Monat nach seiner Benennung ist das Engagement des zwischenzeitlichen Bauleiters Christoph Bretschneider am neuen Hauptstadtflughafen wieder beendet. Man habe den Beratervertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgehoben, teilte die Flughafengesellschaft mit. Ex-Flughafenchef Karsten Mühlenfeld hatte im Februar den früheren Bahn-Manager Bretschneider geholt. Er sollte Technikchef Jörg Marks ersetzen, den Mühlenfeld freigestellt hatte, weil die Bauarbeiten im Terminal nicht schnell genug vorangingen. Im folgenden Führungsstreit mit dem Aufsichtsrat holte das Kontrollgremium jedoch Marks zurück und setzte Mühlenfeld vor die Tür. Neuer Flughafenchef ist Ex-Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup. Das Unternehmen machte keine Angaben zu einer möglichen Abfindung für Bretschneider. (dpa)

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  • Unternehmen
    Toshiba plant Insolvenz für Westinghouse

    Der angeschlagene japanische Industriekonzern Toshiba will Insidern zufolge am 31. März seine US-Atomtochter über ein Insolvenzverfahren aus der Krise führen. Das Unternehmen habe die Banken über die Pläne informiert, noch im März Gläubigerschutz für die Sparte Westinghouse zu beantragen, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Die Belastungen dadurch würden auf eine Billion Yen (umgerechnet 8,3 Mrd Euro) im laufenden Geschäftsjahr beziffert. Toshiba erklärte, der Konzern wolle sich derzeit noch nicht zu der Thematik äußern. Über eine Insolvenz müsse der Verwaltungsrat entscheiden. Zuletzt war auch von einem Verkauf der Mehrheit an Westinghouse die Rede. Toshiba steckt nach einer Affäre um jahrelange Bilanzmanipulationen und wegen Abschreibungen in Milliardenhöhe auf das US-Atomgeschäft tief in der Krise. Bei Westinghouse liefen Kosten für übernommene AKW-Projekte aus dem Ruder. Um an frisches Geld zu kommen, soll die profitable Chipsparte verkauft werden. (rts)

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  • Unternehmen
    Bescherung für Salzgitter-Aktionäre

    Die Salzgitter AG erhöht die Dividende, nachdem der Stahlkonzern im vergangenen Jahr dank seines Sparprogramms trotz rückläufiger Umsätze deutlich mehr verdient hat. Ausgezahlt werden sollen 0,30 Euro je Aktie, nachdem die Aktionäre im Vorjahr 0,25 Euro erhalten hatten, wie Salzgitter anlässlich seiner Bilanzpressekonferenz mitteilte. Vor Steuern war der Gewinn 2016 auf 53,2 Millionen Euro von 4,1 Millionen im Jahr zuvor gestiegen, wie das Unternehmen bereits Ende Februar berichtet hatte. Seine eigenen Prognosen erreichte der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern damit. Er hatte einen Vorsteuergewinn von 30 bis 60 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Das Nettoergebnis verbesserte sich auf 56,8 Millionen Euro von minus 56 Millionen Euro. Der Umsatz ging auf 7,91 Milliarden von 8,62 Milliarden Euro zurück. (dpa)

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  • Unternehmen
    Sparpläne bei der Deutschen Börse

    Die Deutsche Börse tritt wegen des erwarteten Scheiterns ihrer Fusion mit der Londoner LSE und sinkender Umsätze auf die Kostenbremse. In Finanzkreisen wurden Informationen der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt, wonach der Konzern kurzfristig Einsparungen "in mindestens zweistelliger Millionenhöhe" plant. Zudem gelte zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der angestrebte Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) gilt als gescheitert, seit London sich weigert, weitere Auflagen der Brüsseler Wettbewerbshüter zu erfüllen. In der nächsten Woche wird die Entscheidung der EU-Kommission erwartet. Ein Sprecher der Deutschen Börse wollte den Bericht nicht kommentieren.  (dpa)

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