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Nur noch Weiterentwicklung Audi verabschiedet sich vom Verbrenner

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Audi-Chef Markus Duesmann will die Modellpalette von Audi innerhalb von fünf Jahren auf 20 E-Modelle ausbauen.

(Foto: picture alliance / Wolfram Steinberg)

Audis Elektro-Offensive nimmt langsam Fahrt auf - jetzt verkündet Audi-Chef Duesmann, dass der Autobauer im Verbrennungsmotor keine Zukunft mehr sieht. Der Grund: die strengen Abgasvorschriften der EU. Aktuelle Modelle sollen aber trotzdem noch weiterentwickelt werden.

Audi-Chef Markus Duesmann hat Benzin- und Dieselmotoren ab sofort zum Auslaufmodell erklärt. "Die EU-Pläne für eine noch strengere Abgasnorm Euro 7 sind technisch eine riesige Herausforderung bei gleichzeitig geringem Nutzen für die Umwelt. Das schränkt den Verbrennungsmotor extrem ein", sagte Duesmann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Wir werden keinen neuen Verbrennungsmotor mehr entwickeln, sondern unsere bestehenden Verbrennungsmotoren an neue Emissionsrichtlinien anpassen."

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Audi will in fünf Jahren 20 Elektro-Modelle anbieten. Nach dem großen SUV e-tron und dem teuren Sportwagen e-tron GT soll im April der kleine SUV Q4 e-tron folgen, der "für viele Menschen erschwinglich und der Einstieg in die E-Mobilität bei Audi sein" soll. Er werde sich "gut verkaufen und für erhebliche Stückzahlen sorgen", sagte Duesmann. Die mit hohen Strafzahlungen verbundenen EU-Grenzwerte werde Audi einhalten.

Für die im September in München geplante Automesse IAA zeigte sich der Audi-Chef skeptisch: "Ich wünsche, es gibt eine in dem geplanten Format", sagte Duesmann. "Aber die Pandemie verläuft so unabsehbar, dass meine Zuversicht aktuell ehrlich gesagt begrenzt ist.

Quelle: ntv.de, jhe/dpa

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