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Tops und Flops Die ADAC Pannenstatistik 2020

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Anhand der Einsätze und der zu erledigen Hilfen veröffentlicht der ADAC jedes Jahr seine Pannenstatistik.

(Foto: dpa)

Einmal im Jahr listet der ADAC, gemessen nach dem Einsatz seiner "Gelben Engel" die anfälligsten und die unproblematischsten Modelle auf. Die daraus entstehende Statistik erlaubt zwar kein Qualitätsurteil, zeigt aber durchaus Tendenzen auf.

Rund 3,4 Millionen Mal mussten die Pannenhelfer der ADAC im vergangenen Jahr ausrücken. Manche Automodelle brauchten besonders viel Hilfe, andere tauchen kaum in der Statistik auf. Hier eine Übersicht:

Kleinstwagen:

Am besten schnitt über alle Baujahre der Toyota Aygo ab. Vor allem die Modelle vor 2016 glänzten mit Zuverlässigkeit. Am Ende des Rankings finden sich der Smart Fortwo und Forfour, die vor allem ab dem Baujahr 2015 negativ auffielen und ihre Besitzer häufig im Stich ließen.

Kleinwagen:

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Der Toyota Aygo glänzt in der Pannenstatistik des ADAC mit Zuverlässigkeit.

(Foto: Toyota)

Gleich zehn Top-Modelle führt der Automobilclub in der Kleinwagen-Klasse auf. Auffällig wenige Pannen hatten demnach über alle Baujahre Audi A1, Citroën C3, Fiat Punto, Honda Jazz, Mazda CX-3, Mini, Mitsubishi Space Star, Peugeot 2008, Renault Captur und Skoda Fabia.

Negativ aufgefallen sind Opel Meriva und Hyundai i20. Bei dem Koreaner betrifft das allerdings vorrangig die Baujahre vor 2016.

Kompaktklasse:

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Teuer, aber ebenfalls zuverlässig ist der Audi A4 in der Kompaktklasse.

(Foto: Audi)

Im Golf-Segment findet sich VWs Bestseller zwar nicht in der Spitzengruppe, dafür einige enge Verwandte wie Audi A3 und Q3, Seat Leon und VW Beetle sowie der etwa entferntere Cousin Skoda Rapid. Dazu kommen BMW 2er, Hyundai Tucson, Mazda CX-5, Mercedes A-Klasse, CLA und GLA und Mitsubishi ASX.

Zu den Flops zählen Kia Ceed und Sportage älterer Baujahre, Nissan Qashqai, Opel Astra, Renault Kangoo und Scénic.

Mittelklasse:

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Auch der BMW X3 ist ein zuverlässiger Begleiter.

(Foto: BMW)

In der Dienstwagenklasse dominieren deutsche Modelle die Reihen der Zuverlässigen. Die geringste Pannengefahr besteht der Statistik zufolge bei Audi A4, A5 und Q5, BMW 3er, 4er und X3, Mercedes C-Klasse, GLC und GLK sowie beim Volvo XC60.

Am unteren Ende des Rankings liegen Opel Insignia und die Vans Ford S-Max, VW Sharan und Seat Alhambra.

Obere Mittelklasse:

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Im Business-Segment zeigen sich der BMW 5er (Bild) und der Audi A6 besonders zuverlässig.

(Foto: BMW)

Auch das Business-Segment ist klar in deutscher Hand, was mangels ausländischer Konkurrenz auf dem Markt nicht sonderlich verwundert. Positive Erwähnung finden Audi A6 und BMW 5er.

Erstaunlicherweise taucht in der Flop-Kategorie die Mercedes E-Klasse auf. Bei ihr verhageln vor allem schlechte Ergebnisse in den Baujahren 2011 und 2012 das Gesamtbild.

Insgesamt wurden 109 Modelle von 25 Automarken für die Pannenstatistik ausgewertet. 40 Baureihen waren ziemlich zuverlässig, rund die Hälfte der Fahrzeuge zeigte gemischte Ergebnisse. 16 Modelle schnitten besonders schlecht ab.

Pannenstatistik ist kein Qualitätsurteil

Die Pannenstatistik des ADAC erlaubt keine absoluten Qualitätsurteile über bestimmte Baureihen, zeigt aber Indizien und Tendenzen. Zu den wichtigsten verzerrenden Faktoren zählt der Umstand, dass einige Hersteller eigene Pannendienste unterhalten. Häufig im Rahmen einer Mobilitätsgarantie, die für die ersten Neuwagenjahre gilt. Ihre Fahrzeuge sind dann in der ADAC-Statistik nicht aufgeführt. Außerdem dürften hochpreisige Modelle in der Regel statistisch besser abschneiden als günstige, weil ihre Halter mehr in Pflege und Wartung investieren können oder wollen.

Zusätzlich parken solche Autos häufiger in Garagen, was sie unter anderem weniger empfindlich gegenüber kältebedingten Batterieausfällen macht - einen der Hauptgründe für einen ADAC-Einsatz. Ein gut von seinem Besitzer in Schuss gehaltenes Billigauto kann daher im Einzelfall durchaus genauso zuverlässig sein wie das Modell einer teuren Marke. Wer einen Autokauf plant, sollte sich daher nicht allein auf eine Pannenstatistik verlassen, sondern auch andere Quellen hinzuziehen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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