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Das Aus für Einstiegsmodelle Mercedes will weniger Varianten, mehr Luxus

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Mit dem Vision AMG zeigt Mercedes, wie man sich vollelektrische Power Cars aus Affalterbach in Zukunft vorstellt.

(Foto: Mercedes)

Mercedes will seinen Fokus weiter in Richtung Luxus verschieben. Nur noch absolut Edles soll zu den Kunden rollen. Das wird sich dann auch im Preis niederschlagen. Für die derzeitigen Einstiegsmodelle dürfte das das Aus bedeuten. Die B-Klasse soll schon gestrichen sein.

Mercedes will noch konsequenter als bislang auf Luxus setzen. Ein Großteil der künftigen Entwicklungs-Investitionen im Pkw-Bereich soll in die Spitzenmodelle der Marke fließen, im Einstiegs-Segment wird hingegen ausgedünnt. Darüber hinaus will die Marke verstärkt auf exklusive Sondermodelle für Sammler und Enthusiasten setzen.

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Der Mercedes EQS dürfte künftig eine der Speerspitzen bei den vollelektrischem Luxus SUV sein.

(Foto: Mercedes)

Die Pkw-Palette wird künftig in drei Kategorien aufgeteilt. In der "Top-End Luxury"-Gruppe findet sich neben der S-Klasse und den veredelten Maybach-Modellen auch der über die Jahre zum Luxus-Offroader gewachsene Geländewagen der G-Klasse. Der soll Mitte des Jahrzehnts elektrisch werden und möglicherweise auch einen Ableger erhalten. Zur Spitze der Produktpalette zählen aber auch die sportlichen AMG-Modelle, die ebenfalls den Weg Richtung E-Antrieb gehen. Eine entsprechende Studie haben die Affalterbacher bereits vorgestellt. In den nächsten Jahren sollen mehr als 75 Prozent des Entwicklungs-Budgets in diese Fahrzeuge fließen. Der Absatzanteil soll auf 60 Prozent wachsen.

Die "Mythos Serie"

Als weitere Säule im Highend-Bereich sieht Mercedes spezielle Sondermodelle. Die sollen nicht wie bei anderen Marken den Absatz ankurbeln, sondern als Sammlerstücke und Leuchtturm-Autos dienen. Einige besonders exklusive Modelle werden in einer "Mythos Serie" aufgelegt, die stark limitiert wird und sich an besonders treue Kunden wendet.

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Auch am Label Maybach will Mercedes festhalten, wenngleich es schon seit langem keine Submarke mehr ist, sondern nur noch eine aufgewertete S-Klasse.

(Foto: Mercedes)

Unterhalb der "Top End"-Ebene zieht Mercedes die "Core Luxury"-Etage ein. Dort finden sich die Modelle der C- und E-Klasse sowie ihre aktuellen und künftigen Elektro-Ableger. Auch ein spezielles E-Modell für den chinesischen Markt ist angekündigt. Als Einstieg in die Mercedes-Welt sollen die "Entry Luxury"-Fahrzeuge dienen, zu denen die Nachfolger der aktuellen A- und B-Klasse zählen dürften. Das Einstiegs-Segment, zu dem Fabrikate wie A-Klasse, GLB oder CLA zählen, soll dagegen ab 2024 von sieben auf vier Karosserievarianten komprimiert werden.

Aufwändige Technik, hoher Preis

Wenn man konzerninternen Informationen Glauben schenkt, dann wird die B-Klasse definitiv aus dem Portfolio fliegen. Auch die A-Klasse dürfte es in ihrer heutigen Form bald nicht mehr geben. Die Kompaktmodelle sollen dank aufwändigerer Technik bei Prestige und Preis deutlich höher positioniert werden als ihre Vorgänger, die Zahl der Karosserievarianten soll von derzeit sieben auf vier reduziert werden. Zudem wird Mercedes die Komplexität seiner Produktpalette verringern und die Zahl der Ausstattungsvarianten reduzieren, um Kosten zu sparen und eine schnellere Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Ziel der Luxus-Strategie ist eine höhere Profitabilität in einem zunehmend schwierigen Markt. Mercedes strebt bis Mitte des Jahrzehnts eine Umsatzrendite von 14 Prozent an. Dabei soll auch der Schwenk zum Direktvertrieb helfen. Bis 2025 sollen in Europa rund 80 Prozent der Verkäufe über diesen Kanal erfolgen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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