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In allen Varianten Opel Mokka - das neue Gesicht

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Opel-Chef Michael Lohscheller präsentiert den neuen Opel Mokka in Rüsselsheim.

(Foto: Opel)

Für Opel ist der neue Mokka eines der wichtigsten Modelle der nächsten Jahre. Nicht nur, dass er technisch einiges zu bieten hat, er ist auch das neue Markengesicht, das zukünftig alle Rüsselsheimer Fahrzeuge prägen wird.

Opel erneuert sein Portfolio weiter. Die zweite Generation des kleinen SUVs Mokka kommt mit neuem Markengesicht, neuem Cockpit-Konzept und etwas kompakteren Maßen als der Vorgänger zu Preisen ab 19.990 Euro auf den Markt. Die elektrische Version Mokka-e gibt es zum Marktstart ab 32.990 Euro. Da die Kundenauslieferungen erst Anfang 2021 erfolgen werden, sind die Preise mit 19 Prozent Mehrwertsteuer gerechnet.

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Mit dem Opel Mokka präsentieren die Rüsselsheimer auch das neue Markengesicht.

(Foto: Opel)

Für den Antrieb gibt es neben dem schon aus dem Corsa und verschiedenen Konzern-Modellen bekannten E-Motor mit 136 PS auch zwei 1,2-Liter-Benziner mit 100 PS oder 130 PS (ab 22.815 Euro) und einen 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS (ab 23.595 Euro). Die Kraftübertragung bei den Verbrennern erfolgt via Sechsgang-Handschaltung. Für den stärkeren Benziner steht auch eine Achtgang-Automatik zur Wahl. Neben der Basisversion bietet Opel fünf weitere Ausstattungsniveaus an.

Der ganze Stolz

Besonders stolz ist man bei Opel darauf, bereits zum Marktstart die vollelektrische Variante des Mokka anbieten zu können. Der Mokka-e kommt mit einem 11-kW-Lader an Bord zum Kunden und ist damit auch an handelsüblichen privaten Wallboxen relativ schnell aufladbar. An einer 100-kW-Schnellladesäule ist die 50-kWh-Batterie nach einer halben Stunde zu 80 Prozent gefüllt. Nach WLTP-Standard verbraucht der Mokka-e 17,8 kW Strom auf 100 Kilometer.

Entsprechend soll die Reichweite des kleinen E-SUVs im Normalmodus 322 Kilometer betragen. Im Eco-Mode mit eingeschränkter Heiz- und Kühlleistung sowie reduzierter Leistung soll er noch weiter kommen, im Sportmodus etwas weniger weit. Auf die Batterie gibt Opel eine Garantie von acht Jahren bei einer Laufleistung von 160.000 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des Stromers ist bei 150 km/h gedeckelt. Die Verbrenner erreichen laut Datenblatt Werte von 182 bis 202 km/h bei Normverbräuchen von 3,8 Liter (Diesel) bis 4,8 Liter (Turbo-Automatik).

Design des Mokka ist wegweisend

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Besonders stolz ist man bei Opel auf den Mokka-e.

(Foto: Opel)

Optisch ist der Mokka Vorreiter für ein neues Opel-Familiengesicht, das vom Frontdesign des ersten Opel Manta inspiriert ist. Herzstück des "Vizor" (für Visier) genannten Frontdesigns ist eine dunkel getönte Plexiglasspange, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Sie fungiert nicht nur als Wiedererkennungsmerkmal und Hingucker, sondern beherbergt neben Scheinwerfern und Blitz-Logo auch die Sensorik der Assistenzsysteme. Opel-Chef Michael Lohscheller kündigte an, dass künftig alle neuen Opel-Modelle sich an diesem Design orientieren werden.

Wie der Corsa basiert der Mokka auf der CMP-Modulplattform des PSA-Konzerns. Er misst 4,15 Meter in der Länge und ist damit rund 13 Zentimeter kürzer als sein Vorgänger bei praktisch gleichem Radstand. Wegen der geschrumpften Karosserieüberhänge wirkt der neue Mokka dynamischer und kompakter als die Erstauflage und sieht der Studie GTX-Experimental von 2018 sehr ähnlich.

Im Innenraum reduziert

Innen zieht nun ein puristischer und reduzierter Stil ein, der für künftige Modelle der Marke prägend sein soll. Wichtigstes Element im Armaturenbrett ist eine aus mehreren Bildschirmen zusammengesetzte, horizontal verlaufende Informationstafel, die unter anderem die klassischen Instrumente ersetzt. Opel nennt sie "Pure Panel": Die Displays sollen dem Fahrer alle wichtigen Informationen klar und auf das Wesentliche reduziert darstellen. Die Zahl der Schalter und Knöpfe im Cockpit sinkt damit deutlich. Die wichtigsten Regler, beispielsweise für die Klimaanlage oder ein Drehregler für die Lautstärke, blieben aber erhalten.

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Im Innenraum des Opel Mokka geht der Trend ganz klar zur Reduzierung von Schaltern und Knöpfen hin zur Digitalisierung.

(Foto: Opel)

Dafür ist die Zahl der serienmäßigen und optionalen Assistenten und Technikfeatures für ein kleines SUV beachtlich hoch. Das LED-Licht wird optional für 600 Euro zum blendfreien Matrixlicht und auch Verkehrsschilder werden ab Werk erkannt. Zudem ist eine Müdigkeitserkennung mit dem ersten Euro bezahlt, ein Spurhalteassistent und eine Fußgängererkennung sind ebenfalls ab der Basisversion serienmäßig im Mokka enthalten.

Gegen Aufpreis gibt es einen adaptiven Tempomaten mit Stop-and-Go Funktion (450 Euro), den aktiven Spurhalte-Assistenten oder eine 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera. Zu den Technik-Extras zählt auch eine kabellose Ladeoption für Smartphones. Die spielen via Apple Carplay und Android Auto ihre Möglichkeiten auf den Displays aus. Eine serienmäßige Sprachsteuerung des Infotainmentsystems soll helfen, die Bedienung einfach zu halten.

Quelle: ntv.de, Günter Weigel, sp-x