Der Tag
14. Mai 2024
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Zum Archiv
22:25 Uhr

Das war Dienstag, der 14. Mai 2024

Liebe Leserinnen und Leser,

huch!? Das dürfte sich AfD-Politiker Björn Höcke gedacht haben, als das Landgericht Halle ihn für die Verwendung einer SA-Parole eine Geldstrafe von 13.000 Euro aufbrummt. In seinem Schlussplädoyer versucht er noch die Entscheidung zu nutzen, sie zu verdrehen, indem er sich als Anti-Establishment-Politiker inszeniert, dessen Meinungsfreiheit beschnitten wird, scheitert dabei aber an der justiziellen Realität, die zurecht die Nutzung von SA-Parolen untersagt. Wie es zu dem Entschluss kam, was genau er gemacht und anschließend gesagt hat, lesen Sie hier.

Diese Stücke möchte ich Ihnen ebenfalls nicht vorenthalten:

Das war's dann auch schon! Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und eine geruhsame Nacht!

Das war Dienstag, der 14. Mai 2024
21:44 Uhr

Grünen-Politikerin setzt auf Abwägen vor AfD-Verbotsverfahren

Erst gestern urteilt das nordrhein-westfälische Oberlandesgericht, dass die Einstufung der AfD als rechtsextremistischer Verdachtsfall vonseiten des Bundesamts für Verfassungsschutz rechtens ist. Für einige Politiker ist das Anlass, ein Verbotsverfahren gegen die Partei einzuläuten. Für einige Politiker, aber nicht die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion Irene Mihalic. Sie hält nicht davon, das Thema jetzt schon ins Gespräch zu bringen. Sollte die Partei eines Tages als gesichert rechtsextremistische Bestrebung mit nachrichtendienstlichen Mitteln beobachtet werden, könne man darüber nachdenken, sagte die Innenpolitikerin bei einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel "Grundgesetz 75: Wehrhaft für die Zukunft der Demokratie" in Berlin. Doch auch dann gelte: "Das Für und Wider muss sorgfältig abgewogen werden." Es ergebe aus ihrer Sicht zudem keinen Sinn, ein Verbot öffentlich zu fordern, solange die Erfolgsaussichten unklar seien und sich in dieser Frage über die Parteigrenzen hinweg noch keine Einigkeit abzeichne.

Grünen-Politikerin setzt auf Abwägen vor AfD-Verbotsverfahren
21:03 Uhr

König Charles III. enthüllt erstes offizielles Porträt

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Ein sehr reicher Monarch bekommt ein Bild. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Neues aus der Welt der Aristokraten: Seit seiner Krönung gab es noch kein offizielles Porträt des britischen Königs. Nun hat es Charles III. endlich enthüllt. Das Gemälde des Künstlers Jonathan Yeo war bereits 2020 in Auftrag gegeben worden - eigentlich anlässlich des 50. Jubiläums von Charles' Mitgliedschaft in der Draper's Company, einer jahrhundertealten Vereinigung von Kaufleuten, die sich inzwischen wohltätigen Zwecken widmet. Das Gemälde zeigt den 75-jährigen Monarchen in der Uniform der Welsh Guards und mit Orden behängt, die Hände auf einen Degen gestützt. Mit Ausnahme des Gesichts und der Hände wirkt das gesamte Bild wie von einem hellroten Schleier verhüllt. Über der rechten Schulter des Monarchen schwebt ein Schmetterling - den der Künstler auf Vorschlag des Königs hinzufügte. Charles habe damit auf sein Engagement für den Umweltschutz hinweisen wollen, hieß es in einer Meldung der britischen Nachrichtenagentur PA.

König Charles III. enthüllt erstes offizielles Porträt
20:21 Uhr

EU bereitet sich auf Sommer-Waldbrände vor

Im vergangenen Jahr wüten in der EU viele Waldbrände, in einigen Ländern entstanden mehrere Hektar große Landschaften aus Asche und verrußtem Gehölz. Diesem Somme stehen alle Zeichen auf Prävention. Dafür will die EU mehr als 500 Feuerwehrleute aus zwölf Ländern an wichtigen Standorten in Europa stationieren. Etwa in Frankreich, Griechenland, Portugal und Spanien sollen sie lokale Feuerwehren unterstützen, wie die EU-Kommission mitteilte. "Diese proaktive Maßnahme stärkt die Bereitschaft Europas, Waldbrände zu bekämpfen und deren verheerende Auswirkungen auf Leben, Häuser und Umwelt abzumildern", hieß es. Bereits für die Waldbrandsaison im vergangenen Jahr hatte die EU die Stationierung von Feuerwehrleuten in verschiedenen Mitgliedsländern angekündigt - wenn auch in etwas geringerem Umfang.

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Flammen schlagen bei Nacht in einem Waldstück nahe Jüterbog in die Höhe. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Um besser für die Bekämpfung von Waldbränden gerüstet zu sein, setzt die EU außerdem auf eine Löschflugzeugflotte. Diese bestehe aus 28 Flugzeugen - darunter zwei aus Deutschland - und vier Hubschraubern, die in zehn Mitgliedstaaten stationiert seien. Mit weiteren 600 Millionen Euro sollen demnach zwölf neue Löschflugzeuge leichter gekauft werden können. Auch mehrere Hubschrauber würden künftig von der EU finanziert, "um die EU-Flotte zur Brandbekämpfung aus der Luft zu stärken".

EU bereitet sich auf Sommer-Waldbrände vor
19:40 Uhr

Ex-Vize-Bürgermeister kassiert Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs

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Der ehemalige Vize-Bürgermeister von Lünen, Daniel Wolski, hier am ersten Verhandlungstag mit Verteidiger Edgar Fiebig. (Foto: picture alliance/dpa)

Der ehemalige Vize-Bürgermeister der Stadt Lünen, Daniel Wolski, ist vom Bochumer Landgericht wegen sexuellen Missbrauchs und Besitzes von Kinder- und Jugendpornografie zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Der frühere SPD-Politiker hatte in dem seit Ende März dauernden Prozess ein umfassendes Geständnis abgelegt. Außerdem hatte er allen betroffenen Kindern und Jugendlichen ein Schmerzensgeld gezahlt. Unmittelbar nach der Urteilsverkündung hoben die Richter am Dienstag den Haftbefehl gegen Wolski auf. Nach über 200 Tagen in Untersuchungshaft ist der Ex-Politiker also vorerst wieder ein freier Mann. Die Richter begründeten diesen Schritt damit, dass nunmehr keine Haftgründe wie Flucht- oder Verdunkelungsgefahr mehr gegeben seien. Angesichts der bereits erlittenen Untersuchungshaft sei der verbleibende Strafrest nicht mehr besonders groß. Wolski wird diesen Rest nach der Rechtskraft des Urteils antreten müssen. Die Richter rieten dem Angeklagten in der Urteilsbegründung dringend dazu, sein sexuelles Interesse an präpubertären Jugendlichen mit therapeutischer Hilfe anzugehen.

Ex-Vize-Bürgermeister kassiert Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs
19:01 Uhr

Polizei zeigt dreisten Schmuggeltest per Fernsteuerung

In Italien verhaftet die Polizei mehrere Mitglieder einer Bande, die Drogen in großen Mengen schmuggeln. Im Zuge des Zugriffs veröffentlichen die Beamten ein Video, in dem die Mitglieder zuvor den Transport der Ware zuvor in einem fernsteuerbaren Mini-U-Boot probten.

Polizei zeigt dreisten Schmuggeltest per Fernsteuerung
18:30 Uhr

DIHK warnt vor Folgen des Fachkräftemangels

Mittlerweile ist es Usus, dass Arbeitgeber vor den Auswirkungen des Fachkräftemangels warnen. Diesmal schlägt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) Alarm. Derzeit seien 1,5 Millionen Stellen unbesetzt. In den nächsten Jahren werde sich das Problem aufgrund von Renteneintritten drastisch verschlimmern. "Selbst wenn nur eine Million Stellen nicht besetzt sind, fehlen unserer Volkswirtschaft Jahr für Jahr rund 50 Milliarden Euro an Wertschöpfung. Das entspricht mehr als einem Prozent unseres jährlichen Bruttoinlandproduktes", so Adrian. Jährlich verließen 400.000 mehr Ältere den Arbeitsmarkt als Junge hinzukämen. "Diese Lücke wird immer größer und bedroht ganz konkret unseren Wohlstand." Strategien zur Fachkräftesicherung sind Thema des diesjährigen IHK-Tages. Um das Problem zu lösen, brauche es neue Rentenregelungen, etwa flexible Angebote zur Weiterarbeit. Zudem liege die Wochenarbeitszeit mit 35,5 Stunden im Jahr 2022 bei den 20- bis 64-jährigen Erwerbstätigen unter dem EU-Durchschnitt von 37,5 Stunden. Diese könne ausgeweitet werden, wofür es unter anderem mehr Betreuungsangebote für Kinder brauche. Auch Digitalisierung, qualifizierte Zuwanderung und eine stärkere Beschäftigung von Menschen ohne deutschen Pass wären aus Sicht der DIHK hilfreich, ebenso die stärkere Beschäftigung von Frauen mit Migrationshintergrund und weniger Vertragsauflösungen bei Azubis.

DIHK warnt vor Folgen des Fachkräftemangels
18:00 Uhr

Diskussion in Georgiens Parlament gerät außer Kontrolle

Seit Kriegsbeginn in der Ukraine fürchtet Georgien mehr Einflussnahme durch Russland. Entsprechend groß ist der Widerstand gegen ein neues Gesetz, das NGOs zu mehr Transparenz verpflichtet. Im Parlament in Tiflis geraten Politiker deshalb verbal und körperlich aneinander.

Diskussion in Georgiens Parlament gerät außer Kontrolle
17:18 Uhr

Frau rettet Schwester vor Krokodil - erhält Tapferkeitsmedaille

Es gehört schon einiges dazu, sich einem Krokodil zu stellen. Hätte sich die Britin Georgia Laurie dazu nicht überwunden, wäre ihre Schwester sehr wahrscheinlich gestorben. Die beiden Frauen waren 2021 gemeinsam mit anderen auf einer Exkursion in Mexiko. Ein Touristenführer habe ihnen fälschlicherweise gesagt, dass es sicher sei, schwimmen zu gehen. War es nicht. Georgias Schwester, Melissa Laurie, entdeckte ein Krokodil aus der Ferne, versuchte zu fliehen, wurde aber geschnappt. "Es ist alles sehr schnell gegangen", sagte Melissa Laurie der britischen Rundfunkanstalt BBC. Sie sei unter Wasser gezogen worden und habe gedacht, dass es nun vorbei sei. Doch ihre Schwester Georgia kam zu Hilfe. Georgia habe die Hilferufe ihrer Schwester gehört, sie dann bewusstlos im Wasser gefunden und wieder zu Bewusstsein gebracht, schrieb die Regierung. Das Krokodil habe erneut angegriffen und ihre Schwester weggezerrt. Georgia Laurie habe auf das Tier eingeschlagen, um ihre Schwester zu befreien. Für die Rettungsaktion erhält Georgia Laurie nun eine Tapferkeitsmedaille von der britischen Regierung.

Frau rettet Schwester vor Krokodil - erhält Tapferkeitsmedaille
16:41 Uhr

Golfer werden von Wirbelsturm überrascht

In Hollister im US-Bundesstaat Missouri filmen Golfer, wie ein Wirbelsturm über den Platz zieht. Mehrere Sportler bringen sich in Sicherheit, verletzt wird niemand. Die Windhose wird auf dem von Tiger Woods entworfenen Payne's Valley Golf Course gesichtet.

Golfer werden von Wirbelsturm überrascht

Golfer werden von Wirbelsturm überrascht
16:04 Uhr

FDP und CDU kritisieren Scholz' Mindestlohnvorstoß

Derzeit wird Kritik an den Mini-Erhöhungen des Mindestlohns laut. Im vergangenen Jahr einigte sich die Mindestlohnkommission, jedoch nicht einvernehmlich, den Mindestlohn 2024 auf 12,41 und 2025 auf 12,82 zu erhöhen. Damals gab es nur bedingt Widerworte vonseiten der Politik, nun äußern sich Grüne und Sozialdemokraten und jetzt sogar Bundeskanzler Olaf Scholz, der einen Mindestlohn von 15 Euro pro Stunde verlangt. CDU und FDP, Parteien, die das "Arbeit muss sich wieder lohnen"-Credo vertreten, stemmen sich nun dagegen.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr wies auf die Vereinbarung hin, dass dies die dafür eingesetzte Kommission anhand von nachvollziehbaren Daten entscheiden solle. "Wir sind richtigerweise in einer sozialen Marktwirtschaft und nicht Planwirtschaft. Und deswegen halte ich es für richtig, dass die Mindestlohnkommission das Ganze macht, und dass das Ganze kein politischer Spielball wird." Dass eine Anpassung des Mindestlohns vonseiten der Politik sofort in eine Planwirtschaft führt, dürfte indessen eine exzentrische Einzelmeinung sein.

Deutliche Kritik kam auch aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. "Die richtige Lohnfindung ist keine Aufgabe der Politik, sondern der Tarifpartner", sagte ihr Erster Parlamentarischer Geschäftsführer Thorsten Frei. Wenn man das Gefühl habe, dass in der Mindestlohnkommission keine sachgerechten Lösungen herauskämen, dann könne man gegebenenfalls über eine Anpassung der Mechanismen nachdenken. "Was aber mit Sicherheit nicht funktioniert, ist, dass man regelmäßig den Mindestlohn politisch, sozusagen im luftleeren Raum festlegt."

FDP und CDU kritisieren Scholz' Mindestlohnvorstoß
15:20 Uhr

Prozess um rechtsextreme Anschlagsplanung gestartet

Vor dem Landgericht Frankfurt am Main hat ein Prozess um die Planung eines rechtsextremistischen Anschlags begonnen. Angeklagt ist ein 27-Jähriger wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Bis zum April 2023 soll er den Sturz der demokratischen Grundordnung in Deutschland geplant und vorbereitet haben. Bis Ende Juni sind noch acht weitere Verhandlungstermine angesetzt. Für einen nicht näher bestimmten sogenannten Tag X soll er geplant haben, ihm unliebsame Gruppen mit Waffengewalt zu bekämpfen. Ziel des Anschlags sollten Muslime, Juden, Grünen-Politiker und Menschen aus der LGBTQ-Bewegung werden. Laut Anklage beschaffte sich der 27-Jährige aus stillgelegten Munitionslagern der Wehrmacht illegal mehrere Schusswaffen und teils funktionsfähige Sprengkörper. Diese legte er in eigenen Waffenlagern an verschiedenen Orten ab. Bei einer Durchsuchung wurden neben diversen NS-Devotionalien unter anderem eine Maschinenpistole, eine US-Fliegerbombe und eine Splitterbombe gefunden. Die Splitterbombe musste noch vor Ort in einem Wohngebiet gesprengt werden, weil sie nicht gesichert werden konnte.

Prozess um rechtsextreme Anschlagsplanung gestartet
14:51 Uhr

Video zeigt Tafeleinsturz in Indien

Während eines Sturms in Mumbai stürzt eine riesige Werbetafel auf eine Tankstelle. Dabei sterben mehrere Menschen, mehr als 70 werden durch das 70 mal 50 Meter große Schild verletzt. Laut Behörden ist die Tafel ohne Genehmigung angebracht.

Video zeigt Tafeleinsturz in Indien
14:23 Uhr

Lauterbach: Cannabis muss an Schulen aus der Tabuzone raus

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht viele Vorteile in dem neuen Cannabis-Gesetz. (Foto: picture alliance/dpa)

So manche Entwicklung geht doch recht schnell, zumindest nach Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Er ist überzeugt, dass mit der teilweisen Freigabe von Cannabis die Auseinandersetzung mit den Risiken deutlich zugenommen habe, das gelte vor allem für junge Menschen. Kernpunkt sei, dass mit der Legalisierung der Konsum nicht harmloser geworden sei, sagte der SPD-Politiker bei einer Diskussion mit Schülerinnen und Schülern in Berlin. Das Thema müsse auch in den Schulen aus der Tabuzone heraus und besprochen werden. So mache die Konzentration des Wirkstoffs THC "einen Riesenunterschied" bei Schäden für das sich entwickelnde Gehirn. Lauterbach hob das generelle Ziel hervor, bestehenden Konsum sicherer zu machen und eine Drogenbeschaffung auf dem Schwarzmarkt zu verhindern. Das höhere Strafmaß von mindestens zwei Jahren Haft, etwa wenn ein über 21-Jähriger auf dem Schulhof Cannabis verkaufen lasse, helfe zudem, den illegalen Handel einzuschränken. "Das wird der große Bruder sich zweimal überlegen", sagte der Minister bei der Diskussion in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Berlin.

Lauterbach: Cannabis muss an Schulen aus der Tabuzone raus
14:22 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Sabine Oelmann genießt nun die Sonne. Mein Name ist Tim Kröplin und ich werde mit Ihnen gemeinsam hier den Rest des Tages verbringen. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: tim.kroeplin@ntv.de.

Schichtwechsel
13:42 Uhr

Warum die Ex-Kanzlerin wieder präsenter ist

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Mit Wolfgang Thierse und OB-Gattin Brigitte Pilz 1992 in Chemnitz. (Foto: IMAGO/HärtelPRESS)

Am 2. Dezember 2021 verabschiedete die Bundeswehr Angela Merkel mit einem Großen Zapfenstreich nach 16 Jahren aus dem Kanzleramt. Fast genau drei Jahre später könnte die ehemalige Politikerin, die sich zuletzt selten gezeigt hat, in Berlin erneut für einen Paukenschlag sorgen. Aber auch schon bevor ihre Autobiografie "Freiheit" am 26. November erscheint, hat Merkel dieses Jahr einiges zu feiern.

  • Eine erste Feierlichkeit stand in der Familie Merkels bereits an. Joachim Sauer, ihr Ehemann, ist am 19. April 75 Jahre alt geworden. Mit dem Professor für Physikalische und Theoretische Chemie ist die ehemalige Spitzenpolitikerin seit 1998 verheiratet.

  • Bayreuther Festspiele? Merkel und ihr Mann gehören zu den Stammgästen. Jedes Jahr wird auch Merkels Outfit dort diskutiert.

  • Ein Festakt, den sich Merkel ebenfalls nicht entgehen ließ: Am gestrigen Montag haben die Grünen im Bundestag den früheren Fraktionschef sowie Umweltminister Jürgen Trittin verabschiedet.

  • 70. Geburtstag: Die promovierte Physikerin, die 2005 als erste Frau ins Kanzleramt einzog, kam am 17. Juli 1954 zur Welt. Wie sie es im Laufe der Zeit zur "mächtigsten Frau der Welt" ("Forbes") brachte, wird ab Herbst in ihrer Autobiografie "Freiheit"nachzulesen sein. Denn "natürlich wurde Angela Merkel nicht als Kanzlerin geboren", weiß ihr Verlag: "35 Jahre in der DDR, 35 Jahre im wiedervereinigten Deutschland."

Warum die Ex-Kanzlerin wieder präsenter ist
13:27 Uhr

Komplexe Bedrohungslage, hohe Polizeipräsenz zur EM

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Eine Übung .... (Foto: IMAGO/Daniel Kubirski)

Das Bundesinnenministerium hat eine starke Polizeipräsenz während der Fußball-Europameisterschaft in diesem Sommer in Deutschland angekündigt. "Wir wappnen uns mit hohem Einsatz aller Sicherheitsbehörden gegenüber allen denkbaren Gefahren", erklärte Faeser am Dienstag. Die Polizei werde an allen Spielorten und überall, wo sich viele Menschen bewegen, "hohe Präsenz" zeigen. "Wir sind sehr wachsam und gut vorbereitet", betonte die Ministerin.

Erwartet werden von Mitte Juni an für gut vier Wochen mehrere Millionen Fans aus ganz Europa. Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen. Angaben eines Ministeriumssprechers zufolge wird die Bundespolizei die "erforderlichen Kräfte einsetzen." Zudem sollen demnach mehr als 300 Einsatzkräfte der Polizei aus den europäischen Teilnehmerländern die deutschen Beamtinnen und Beamten unterstützen. Die Sicherheitsbehörden in Deutschland gehen von einer komplexen Bedrohungslage aus und halten eine "Vielzahl möglicher Bedrohungen" für denkbar, wie das Ministerium mitteilte. Das betreffe "in erster Linie Allgemeinkriminalität wie Taschendiebstähle, aber auch Gewaltdelikte, Cyberangriffe und auch extremistische und terroristische Bedrohungen". "Unser Fokus reicht von der Bedrohung durch islamistischen Terror, über Hooligans und andere Gewalttäter bis hin zu Cyberangriffen", erklärt Ministerin Faeser.

"Besondere Herausforderungen" sieht das Ministerium hinsichtlich der Sicherheit der ukrainischen Delegation, die in der Vorrunde zunächst Spiele in München, Düsseldorf und Stuttgart bestreiten wird. Diese Herausforderungen werden "angemessen Berücksichtigung" finden, kündigte er an, ohne sich zu einzelnen Schutzmaßnahmen konkret zu äußern. Aus Sicherheitsgründen hatte Faeser bereits im März angekündigt, für die Zeit der Europameisterschaft an allen deutschen Grenzen vorübergehend wieder Grenzkontrollen einzuführen. Ebenso wurde bereits eine enge Sicherheitskooperation mit den französischen Behörden angekündigt.

Komplexe Bedrohungslage, hohe Polizeipräsenz zur EM
12:48 Uhr

Kampfjet crasht auf Landebahn und fliegt brennend weiter

Zwei Kampfjetpiloten wagen eine dreifache Rolle im Tiefflug in Bangladesch. Doch der Jet streift die Rollbahn und fängt Feuer - über einem Fluss stürzt er ab. Die Piloten retten sich per Schleudersitz; im Krankenhaus stirbt einer der beiden. Das Militär spricht zunächst von technischem Versagen, Aufnahmen zeigen aber den wahren Grund.

Kampfjet crasht auf Landebahn und fliegt brennend weiter
12:20 Uhr

Henning Baum geht zur Feuerwehr

Schauspieler Henning Baum ("Der letzte Bulle") hat dem RTL-Publikum schon dreimal in anschaulichen Reportagen gezeigt, wo es in Deutschland brennt. Er war bereits mit Bundeswehr-Soldaten im Berufsalltag unterwegs, mit Polizisten und Rettungssanitätern, immer ganz nahe an den Menschen dran. Baum hat von ihren Sorgen berichtet, der starken Belastung, fehlendem Respekt und Aggression in der Bevölkerung. Aber auch davon, woher sie ihre Energie haben. Dieses Mal ist der 51-Jährige in Hamburg unterwegs. RTL zeigt "Einsatz für Henning Baum: 112 Inside Feuerwehr" am Donnerstag um 20.15 Uhr.

Die Sendung geht der Frage nach, was es heutzutage heißt, Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann zu sein. Was motiviert diese Menschen, ihr eigenes Leben zu riskieren, um andere zu retten? "Ich vermute, weil es ein spannender Beruf ist, der Mut und Einfallsreichtum erfordert", so Baum. "Außerdem ist es ein gutes Gefühl, anderen Menschen zu helfen, vielleicht sogar sie zu retten." Er habe die Feuerwehrleute auch als äußert kameradschaftlich kennengelernt, so der Schauspieler. "Der Tagesablauf bei der Feuerwehr ist eingebettet in bestimmte Rituale wie das gemeinsame Zubereiten der Mahlzeiten. Das stärkt den Zusammenhalt und hat etwas unglaublich Wohltuendes und diese Einigkeit ist gerade auch im Krisenfall wichtig."

Baum zieht in einem RTL-Interview Bilanz: "Mit der Feuerwehr hatte ich vor den Recherchen kaum Berührungspunkte und bin beeindruckt, wie vielseitig das Berufsbild und die Einsätze sind und wie viel Wissen und Fertigkeiten die Feuerwehrleute dementsprechend in sich vereinen müssen. Sie sorgen für unsere Sicherheit und riskieren dabei sogar ihr Leben. Dafür verdienen sie unsere Wertschätzung und unseren Respekt."

Henning Baum geht zur Feuerwehr
11:49 Uhr

Angehörige ziehen Kinder aus Schlammmassen in Afghanistan

Die Flutkatastrophe in Afghanistan zieht eine Schneise der Verwüstung durch den Norden des Landes. Unzählige Häuser werden von den Wassermassen mitgerissen, Hunderte Menschen kommen ums Leben. Doch inmitten des Unheils gibt es auch immer wieder Momente der Hoffnung, wie die Rettung von vier Kindern zeigt.

Angehörige ziehen Kinder aus Schlammmassen in Afghanistan
11:28 Uhr

Wieder ein Toter in der Mount-Everest-Region

Ein französischer Bergsteiger ist am Mount Makalu, dem fünfthöchsten Berg der Welt, tödlich verunglückt. Wie die Organisatoren seiner Expedition am Dienstag in Nepal mitteilten, starb der 60-jährige Johnny Saliba am Sonntag in einer Höhe von 8120 Metern auf dem Weg zum Gipfel.

Saliba habe beim Aufstieg Symptome der Höhenkrankheit entwickelt, sagt Bodha Raj Bhandari vom Expeditions-Veranstalter Snowy Horizon Treks and Expedition. Der Bergführer habe noch versucht, ihn in eine niedrigere Höhenlage zu bringen, Saliba sei aber auf dem Weg verstorben. Die anderen Teilnehmer der französischen Expedition kehrten unversehrt ins Basislager zurück.

Es war der zweite Todesfall im Himalaja seit Beginn der Klettersaison im Frühjahr. Vergangene Woche war ebenfalls am Makalu ein 53-jähriger Bergführer aus Nepal verunglückt. Der östlich des Mount Everest gelegene Makalu ist mit einer Höhe von 8485 Meter der fünfthöchste Berg der Welt. Nepal hat dieses Jahr 59 Genehmigungen für Besteigungen des Makalu erteilt. Die Besteigungsgebühr liegt bei 1800 Dollar (1668 Euro) - das ist deutlich günstiger als eine Everest-Besteigung, die 11.000 Dollar kostet.

Wieder ein Toter in der Mount-Everest-Region
10:20 Uhr

Straßenschlacht mit Macheten in Leipzig

Die "Bild-Zeitung nennt sie die gefährlichste Straße Deutschlands, und tatsächlich ist unglaublich viel Gewalt im Spiel. Bei einer brutalen Prügelei in der Eisenbahnstraße in Leipzig zieht ein Angreifer eine Machete und schlägt zu. Zwei Männer werden verletzt. In einem Video bei X ist die Straßenschlacht zu sehen: Rund ein Dutzend Männer prügeln wild aufeinander ein, ein Mann liegt blutend auf der Straße, ein anderer holt aus, Fäuste fliegen, und dann kommt der Mann mit der Machete und schlägt mit der stumpfen Seite auf einen am Boden liegenden Mann ein.

Es sind wüste Beleidigungen zu hören. Das Video dürfte die Polizeiarbeit erleichtern. In der Eisenbahnstraße geht es fast immer um Drogen und Verteilungskämpfe von Banden, Macheten sind nicht neu. Meist schlagen die Täter mit der stumpfen Seite zu – der Kontrahent gegenüber soll "nur" verletzt, nicht getötet werden, mutmaßt das Blatt.

Die Eisenbahnstraße gilt als Kriminalitätsschwerpunkt. 2018 war sie zur Waffenverbotszone deklariert worden. Neben brutalen Banden-Kämpfen gab es auch schon tödliche Schüsse.

Straßenschlacht mit Macheten in Leipzig
09:52 Uhr

Publikumsjoker bei Jauch gibt absichtlich falsche Antwort

Was war da denn los? So was gab es noch nie: Am Montagabend beichtete ein Publikumsjoker bei "Wer wird Millionär", absichtlich eine falsche Antwort gegeben zu haben. Der Grund dafür versöhnte Jauch dann aber wieder, berichtet die "Bild"-Zeitung. Torben Schnepper-Chimento aus Köln kommt schon bei der 500-Euro-Frage ins Straucheln. Jauch möchte wissen: "Dem alten Testament zufolge verwandelt sich Lots Frau in eine … A: Salzsäule, B: Litfaßsäule, C: Zapfsäule, D: Notrufsäule?" Definitiv eine einfache Frage, der Kandidat steht jedoch vollkommen auf dem Schlauch: "Wer ist denn Lot? Und warum hat er eine Frau?"

Der Kandidat entschließt sich für den Publikumsjoker, 99 Prozent der Zuschauer stimmen für Antwort A. Ein Prozent hat tatsächlich die B-Taste gedrückt. Jauch kann es nicht fassen und wendet sich an die Regie: "Ich bitte mir durchzusagen: Wo sitzt die Litfaßsäule?"

Der Zuschauer gesteht daraufhin, warum er absichtlich falsch geantwortet hatte: "Ich wollte nur ein Autogramm haben." Jauch schimpft, allerdings spaßhaft: "Ich nehme das mit Abscheu und Empörung zur Kenntnis, wie Sie diese Sendung missbrauchen. Aber die Idee war clever!" Das Autogramm bekommt der Ein-Prozent-Mann, der Kandidat kann weitermachen.

Publikumsjoker bei Jauch gibt absichtlich falsche Antwort
09:26 Uhr

"Die schönsten Fehler der Welt" von Antonia Kubas

Fehler haben ja immer etwas Gutes, denn mit jedem Fehler ist man um eine Erfahrung reicher. Manche bereut man und über manche lacht man. Um "Die schönsten Fehler der Welt" geht es in dem gleichnamigen Song von Antonia Kubas - ein charmanter Rückblick auf alte Zeiten, Jugendsünden und Verrücktheiten, die zur Selbstfindung gehören. Ein Song, der sowohl Melancholie als auch Freude vermittelt. Sie selsbt bezeichnet sich als hoffnungslose "Romantikerin und liebevolle Chaotin", mit ihrer Musik definiert sie eine neue Nische zwischen Schlager und Pop. Bühnenerfahrung hat Kubas zum Beispiel an der Seite von Matthias Reim gesammelt. Sie entschied sich jedoch für ein Studium der Musik- und Medienwissenschaften, gründete eine PR-Agentur und arbeitet für große Plattenfirmen in der Promotion für Stars wie Måneskin, AC/DC, Shakira, Gianna Nannini, Miley Cyrus, Helene Fischer, Roland Kaiser, Ina Müller oder Sasha.

Über ihren neuen Song sagt sie: "Beim Schreiben habe ich mich nicht nur an meine Jugendsünden, sondern auch an die erste große Liebe, die man nie man vergisst, erinnert." An welche Jugendsünden denkt die Mutter einer Tochter da denn genauer? "Ich bin mit 17 das erste Mal alleine mit einer Freundin in Italien gewesen und wir haben uns ohne Führerschein ein Auto gemietet. Wir fuhren durch Rom und landeten in einem der tausend Kreisverkehre, ich bin gefühlt eine Stunde nur im Kreis gefahren, weil ich eine solche Angst hatte, rauszufahren. Zum Glück ist nichts passiert." Genau. Liebe Kinder, nicht nachmachen! Und jetzt einfach mal reinhören.

"Die schönsten Fehler der Welt" von Antonia Kubas
09:12 Uhr

Armut in Deutschland auf erschreckend hohem Niveau

Auf "erschreckend hohem Niveau" verbleibt die Armut in Deutschland auch im Jahr 2023, wie der Paritätische Gesamtverband in einer Expertise zu den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes feststellt. Zwar sei ein markanter Rückgang bei der Kinderarmut feststellbar, zugleich sei aber eine starke Zunahme der Altersarmut zu verzeichnen. Der Verband fordert von der Bundesregierung entschiedene Reformen in der Grundsicherung und in der Rentenversicherung sowie eine Erhöhung des Mindestlohnes. 16,6 Prozent beträgt nach den jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes die Armutsquote in Deutschland in 2023. Dies sei zwar ein ganz leichter Rückgang gegenüber den beiden Vorjahren, doch in der längerfristigen Betrachtung nach wie vor eine Stagnation auf sehr hohem Niveau. 14,1 Millionen Menschen müssten nach wie vor zu den Armen gerechnet werden.

Markante Rückgänge seien allerdings bei der Kinderarmut zu verzeichnen. Hier fiel die Armutsquote von 21,8 auf 20,7 Prozent, bei den Alleinerziehenden von 43,2 auf 41 Prozent und bei Paarhaushalten mit drei und mehr Minderjährigen von 32,1 auf 30,1 Prozent. Nach Auffassung von Ulrich Schneider zeige dies, dass Maßnahmen wie die Erhöhung von Kindergeld und Kinderzuschlag, Verbesserungen beim Wohngeld und beim BAföG und insbesondere die Heraufsetzung des gesetzlichen Mindestlohnes durchaus armutspolitisch Wirkung zeigten. Der Verband mahnt eine Erhöhung der Regelsätze beim Bürgergeld und in der Altersgrundsicherung sowie einen armutsfesten Familienlastenausgleich an.

Die gravierende Zunahme der Altersarmut verlange, so Schneider, eine durchgreifende Reform der gesetzlichen Rentenversicherung hin zu einer Bürgerversicherung mit Mindestrentenelementen. Die Stabilisierung des Rentenniveaus, wie im Rentenpaket vorgesehen, sei zwar ein wichtiger Schritt. Doch werde man damit allein der wachsenden Altersarmut nicht Herr werden können.

Armut in Deutschland auf erschreckend hohem Niveau
08:38 Uhr

Frau leblos am Wegesrand, vermutlich vom Pferd gestürzt

Auf einem Feldweg südlich des Linsengerichter Ortsteils Waldrode (Hessen) haben Passanten am Montagabend, kurz nach 20 Uhr, eine leblose Frau aufgefunden. Trotz eingeleiteter Reanimationsversuche konnte eine hinzugerufene Notärztin nur noch ihren Tod feststellen.

Ersten Erkenntnissen zufolge war die 51-Jährige kurz zuvor mit ihrem Pferd unterwegs. Aufgrund des Verletzungsbildes und der Auffindesituation geht die Polizei derzeit von einem tragischen Sturzgeschehen im Zusammenhang mit dem Führen oder Reiten des Pferds aus, welches ebenfalls vor Ort angetroffen wurde. Die Erforschung des genauen Unfallhergangs sowie der Todesursache sind nun Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.

Frau leblos am Wegesrand, vermutlich vom Pferd gestürzt
08:16 Uhr

Das wird heute wichtig für Sie!

Muss ein Geschichtslehrer wissen, was er sagt? Wissen, was er wissen müsste? Also - hat Thüringens AfD-Chef Björn Höcke gewusst, dass der Spruch "Alles für Deutschland" verboten ist, als er diesen bei einem Auftritt 2021 verwendete? Wenn man sich an deutschen Schulen so umsieht und umhört, erwartet man ja wirklich nicht irre viel, aber so ein paar Grundkenntnisse, wenn man Geschichte und Sozialwissenschaften studiert hat, dann doch. Wenn man aber als Geschichtslehrer Teile der Geschichte beim Lehren ausgelassen hat, dann wundert einen aber auch nichts mehr. Na ja, lassen wir das, drei Verhandlungstage gab es bereits, heute werden die Plädoyers sowie das Urteil erwartet. Grundsätzlich sieht der Strafrahmen für einen solchen Fall eine Geldstrafe oder bis drei Jahre Freiheitsstrafe vor. Falls der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt werden würde, könnte das Gericht als Nebenfolge aussprechen, dass dem Angeklagten die aktive und passive Wählbarkeit abgesprochen wird. Das scheint aber vom Tisch, denn das Gericht hat bereits deutlich gemacht, dass Höcke nicht mit einer Freiheitsstrafe zu rechnen hat. Warum auch? In den USA läuft es ja ähnlich, da will auch einer Präsident werden, der unter normalen Umständen in den Knast wandern müsste. Trotzdem: Einen guten Morgen Ihnen!

Was noch?

  • Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich für eine schrittweise Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro ausgesprochen. Gleichzeitig übte er Kritik an der Mindestlohnkommission. Aktuell ist vorgesehen, den Mindestlohn im kommenden Jahr von derzeit 12,41 Euro auf 12,82 Euro anzuheben.

  • Die umstrittene EU-Asylreform soll die letzte Hürde nehmen. Bei einem Ministerrat in Brüssel ab 10 Uhr soll die Reform, mit der die bisherigen Regeln für Migration in die Europäische Union deutlich verschärft werden, nun angenommen werden.

  • Das Statistische Bundesamt berichtet um 8 Uhr detailliert über die Entwicklung der Teuerungsrate im April. Vorläufigen Berechnungen zufolge lagen die Verbraucherpreise in Deutschland in dem Monat wie schon im März um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

  • Ein Pariser Strafgericht wird im Verleumdungsprozess gegen den französisch-polnischen Regisseur Roman Polanski um 13.30 Uhr sein Urteil fällen. Die britische Schauspielerin Charlotte Lewis hat gegen den 90-Jährigen geklagt, weil dieser in einem Interview ihre Vergewaltigungsvorwürfe als Lüge bezeichnet hatte. Noch unklar war, ob Polanski selbst vor Gericht erscheinen wird.

  • Meryl Streep wird zur Eröffnungszeremonie der 77. Filmfestspiele Cannes am Abend erwartet. Die 74-Jährige soll mit einer Goldenen Ehrenpalme ausgezeichnet werden. Die Filmfestspiele finden bis zum 25. Mai statt und gelten neben der Filmbiennale in Venedig als wichtigstes Filmfestival der Welt. 22 Filme konkurrieren dieses Jahr um die Goldene Palme.

  • Die Familie von Michael Schumacher versteigert ab 14.00 Uhr acht Uhren des ehemaligen Formel-1-Stars mit Ferrari-Emblem.

Das wird heute wichtig für Sie!
07:35 Uhr

Riesige Werbetafel stürzt auf Menschen: 14 tot, über 70 verletzt

Berichten zufolge stürzte bei starkem Regen und Gewitter in der westlichen Stadt Mumbai in Indien eine große Werbetafel auf Menschen, wobei mindestens 14 Menschen getötet und 74 weitere verletzt wurden. Unklar ist, wie viele Menschen möglicherweise noch darunter eingeschlossen sind.

Der von starkem Wind begleitete Regen ließ am Montagabend die 30 Meter hohe Werbetafel über einer Tankstelle im Vorort Ghatkopar einstürzen. Mindestens 47 Menschen wurden bis spät in die Nacht gerettet. Die Polizei geht davon aus, dass die Werbetafel illegal angebracht wurde.

In Indien gibt es während der Monsunzeit zwischen Juni und September starke Regenfälle und schwere Überschwemmungen, die den größten Teil des jährlichen Niederschlags ausmachen. Der Regen ist für die Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung, verursacht jedoch oft große Schäden.

Riesige Werbetafel stürzt auf Menschen: 14 tot, über 70 verletzt
07:13 Uhr

Geldautomat in Hamburg gesprengt

In der Nacht zum Dienstag wird die Polizei Hamburg in die Elbgaustraße gerufen. Aus einem Geldautomaten dringt dichter Rauch: Unbekannte haben einen Geldautomaten gesprengt. Wie viel Bargeld die noch unbekannten Täter aus dem Automaten in der Elbgaustraße erbeuteten, sei bisher nicht bekannt, teilt die Polizei mit.

Die Feuerwehr löschte den qualmenden Geldautomaten. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht den Angaben zufolge bisher nicht fest. Das Landeskriminalamt ermittelt.

Geldautomat in Hamburg gesprengt
06:44 Uhr

Filmfestspiele in Cannes gehen los

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Sie weiß, was ein guter Auftritt ist ... (Foto: REUTERS)

Anya Taylor-Joy gibt einen Vorgeschmack auf ihre Outfits bei den Filmfestspielen in Cannes. Heute beginnt das elftägige Festival der Goldenen Palme an der Côte d'Azur. Taylor-Joy wird bei dem prestigeträchtigen Event ihren neuen Film vorstellen. Die Schauspielerin kam heute in Frankreich an und entschied sich bereits für den Flug für ein elegantes Outfit.

Bilder zeigen die Golden-Globe-Gewinnerin am Montagnachmittag am Flughafen in Cannes. Sie trug ein schulterfreies goldfarbenes Kleid und passende goldfarbene High Heels. Mit dem breitkrempigen Strohhut und der Sonnenbrille stimmte sie sich bereits auf die Stimmung an der französischen Riviera ein.

Anya Taylor-Joys neuer Film "Furiosa: A Mad Max Saga" wird beim Filmfestival erstmals gezeigt werden. Das Prequel von Regisseur George Miller zeigt die Ereignisse, die vor "Mad Max: Fury Road" geschehen sind. Taylor-Joy spielt die Hauptrolle der 15- bis 20-jährigen Furiosa. Neben ihr sind auch Chris Hemsworth sowie Tom Burke in dem Action-Streifen zu sehen.

Kürzlich in Sydney, ...

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(Foto: IMAGO/AAP)

... in Mexiko City, ...

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(Foto: AP)

... oder am Set: Anya Taylor-Joy macht eine herausragende Figur.

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(Foto: via REUTERS)
Filmfestspiele in Cannes gehen los
06:17 Uhr

Waldbrandgefahr im Osten

Heute: viel Sonne, am Nachmittag im Südwesten Schauer und Gewitter, sonst trocken bei maximal 21 bis 28 Grad. Es geht sonnig und trocken in den Tag, bevor sich am Nachmittag im Westen und Süden einige Quellwolken bilden, die hauptsächlich im Südwesten Schauer oder kräftige Gewitter bereithalten. Diese können örtlich unwetterartig durch Starkregen ausfallen. Die Höchstwerte liegen bei 21 Grad in höheren Lagen des Erzgebirges bis 28 Grad in Duisburg und Frankfurt (Main). Dazu weht schwacher bis mäßiger, im Nordwesten und Osten sowie bei Schauern und Gewittern stark böig auffrischender Wind aus Ost bis Südost.

In der Nacht:

  • Rasch abklingende, zum Morgen hin im Südwesten mit dichten Wolken neu aufkommende Schauer, anfangs Gewitter möglich.

  • Sonst sternenklar und trocken.

  • Tiefstwerte 15 Grad am Niederrhein bis 7 Grad im Bayerischen Wald.

Morgen:

Am Mittwoch im Norden und Osten sonnig und trocken, im Westen, Südwesten und ganz im Süden Schauer und Gewitter, dabei Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen.

  • Höchstwerte 16 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im Norden.

  • Schwacher, im Norden und Osten mäßiger bis frischer Ost- bis Südostwind, hier mit starken bis stürmischen Böen.

Waldbrandgefahr im Osten